Variabler Lenkausschlag
PerformanceDurchschnittspreis
800€ - 2500€
Die variable Lenkübersetzung, auch bekannt als Aktiv- oder Dynamiklenkung, ist ein ausgeklügeltes Fahrwerkssystem, das kontinuierlich das Verhältnis zwischen der Lenkradbewegung und dem Lenkwinkel der Räder optimiert. Im Gegensatz zu einer Standardlenkung, bei der dieses Verhältnis fest ist, passt diese Technologie es je nach Fahrzeuggeschwindigkeit, gewähltem Fahrmodus und manchmal sogar dem Gierwinkel an. Bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie bei Rangiermanövern in der Stadt oder beim Einparken, macht das System die Lenkung sehr direkt: Eine kleine Lenkradumdrehung bewirkt einen großen Lenkeinschlag der Räder, was das Manövrieren erheblich erleichtert und die Ermüdung des Fahrers verringert. Umgekehrt wird die Lenkung bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn indirekter. Für denselben Lenkeinschlag ist dann eine größere Lenkradbewegung erforderlich, was eine hervorragende Geradeausstabilität gewährleistet, unwillkürliche Mikrokorrekturen herausfiltert und ein erhöhtes Sicherheitsgefühl vermittelt. Dieses von einem Steuergerät geregelte System nutzt einen elektrischen Stellantrieb, der oft mit einem Planetengetriebe an der Lenksäule gekoppelt ist, um dem Lenkbefehl des Fahrers einen Lenkwinkel hinzuzufügen oder abzuziehen. Es ist ein Schlüsselelement, das Leistung, Komfort und aktive Sicherheit miteinander verbindet.
Vorteile
- ✓Erhöhte Handlichkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten, wodurch das Einparken und Fahren in der Stadt erleichtert wird.
- ✓Verbesserte Stabilität und Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten, wodurch die Nervosität des Fahrzeugs verringert wird.
- ✓Optimierter Fahrkomfort durch Reduzierung des Kraftaufwands und der Anzahl der Lenkradumdrehungen.
- ✓Erhöhte Reaktionsfähigkeit und Präzision bei dynamischer oder sportlicher Fahrweise.
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Was ist eine Lenkung mit variabler Übersetzung?
Die Lenkung mit variabler Übersetzung stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber herkömmlichen Servolenkungssystemen dar. Während eine klassische Lenkung ein festes Verhältnis zwischen dem Lenkradwinkel und dem Einschlagwinkel der Räder beibehält (zum Beispiel 15:1), passt die variable Lenkung dieses Verhältnis in Echtzeit an. Das System zielt darauf ab, ein fundamentales Dilemma zu lösen: Eine sehr direkte Lenkung ist ideal für die Agilität bei niedrigen Geschwindigkeiten, kann das Auto jedoch bei hohen Geschwindigkeiten nervös und instabil machen. Umgekehrt ist eine indirekte Lenkung auf der Autobahn sicher, aber unpraktisch beim Einparken. Die variable Lenkung bietet das Beste aus beiden Welten, indem sie ihr Ansprechverhalten an jede Situation anpasst.
Wie funktioniert diese Technologie?
Die Funktionsweise der Lenkung mit variabler Übersetzung basiert auf dem Hinzufügen eines intelligenten Mechanismus zwischen dem Lenkrad und der Zahnstange. Die gängigste Lösung, populär gemacht durch Marken wie BMW mit ihrer „Aktivlenkung“, integriert ein Planetengetriebe (oder Umlaufgetriebe) in die Lenksäule. Ein Elektromotor, der von einem Steuergerät (ECU) gesteuert wird, wirkt auf dieses Getriebe ein. Je nach den empfangenen Informationen (Fahrzeuggeschwindigkeit, Lenkradwinkel usw.) kann der Motor:
Bei niedriger Geschwindigkeit: Den Lenkwinkel erhöhen. Der Fahrer dreht das Lenkrad um 90 Grad, aber das System fügt 30 hinzu, wodurch insgesamt 120 Grad an die Zahnstange übertragen werden. Die Räder schlagen stärker ein bei geringerem Kraftaufwand am Lenkrad.
Bei hoher Geschwindigkeit: Den Lenkwinkel verringern. Der Fahrer dreht das Lenkrad um 10 Grad, aber das System zieht 3 ab. Die Zahnstange erhält nur 7 Grad. Die Lenkung ist weniger empfindlich, wodurch abrupte Spurwechsel vermieden werden.
Dieses Steuergerät analysiert ständig die Daten, um einen fließenden und für den Fahrer unmerklichen Übergang zu ermöglichen und stets ein angemessenes Ansprechverhalten zu garantieren.
Die konkreten Vorteile im Alltag und beim sportlichen Fahren
Der Beitrag dieser Technologie ist in vielen Fahrsituationen spürbar:
Stadtverkehr und Parken: Hier ist der Vorteil am offensichtlichsten. Die Anzahl der Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag wird erheblich reduziert (sinkt beispielsweise von 3 auf weniger als 2 Umdrehungen). Das Einparken und Manövrieren in Parkhäusern wird zum Kinderspiel.
Stabilität auf der Autobahn: Das Auto scheint wie auf Schienen zu liegen. Die bei hoher Geschwindigkeit „langsamere“ Lenkung filtert kleine Vibrationen und unwillkürliche Bewegungen des Fahrers heraus, wodurch die Ermüdung verringert und das Sicherheitsgefühl auf langen Strecken erhöht wird.
Leistung und Fahrspaß: Auf kurvigen Straßen und oft in Verbindung mit einem Fahrmodusschalter (Sport-Modus) kann die Lenkung ein sehr direktes Verhältnis für maximale Reaktionsfähigkeit annehmen. Das Auto wirkt agiler und besser mit der Straße verbunden, was intensivere Fahremotionen bietet.
Aktive Sicherheit: Die variable Lenkung ist ein wesentliches Bindeglied moderner Sicherheitssysteme. Bei einem vom ESP (elektronisches stabilisierungsprogramm) erkannten Schleudervorgang kann das System eigenständig einen Gegenlenkimpuls ausführen, der schneller und präziser ist, als ein Mensch es könnte, und so dazu beitragen, das Fahrzeug zu stabilisieren, noch bevor der Fahrer reagiert.
Variable Lenkung im Vergleich zu anderen Lenksystemen
Es ist wichtig, sie nicht mit einer einfachen Servolenkung zu verwechseln, deren einzige Aufgabe darin besteht, den körperlichen Kraftaufwand zum Drehen des Lenkrads zu verringern, ohne das Übersetzungsverhältnis zu verändern. Die Lenkung mit variabler Übersetzung ist eine zusätzliche Technologieebene. Sie ergänzt zudem die Hinterachslenkung (Allradlenkung), die auf die Hinterräder einwirkt, um die Agilität bei niedriger Geschwindigkeit und die Stabilität bei hoher Geschwindigkeit weiter zu verbessern. Die Kombination dieser beiden Technologien stellt den Höhepunkt moderner Fahrwerksentwicklung dar.
Kompatible Marken
Finitions équipées
42 finition(s) proposent cet équipement
Audi Audi Q8 e-tron
Sport (1. Generation) (2020-2022)
Audi Audi RS3
RS 3 Competition / RS Dynamic Paket (3. Generation 8Y) (2022-2026)
Audi Audi S6
S6 Competition / Competition Paket (C8) (2021-2026)
Audi Audi SQ7
SQ7 Competition Plus (2. Generation) (2022-2026)
BMW BMW Série 1
Première (1. Generation E87) (2010-2011)
Citroën Citroën C4 Cactus
Live (2. Generation) (2018-2020)
Dodge Dodge Challenger
GT (3. Generation, Phase 2) (2017–2023)
Fiat Fiat Idea
Actual (1. Generation) (2010-2012)
Infiniti Infiniti G
Q50 Sport / S (Nachfolger der G-Reihe – Generation V37) (2014-2020)
Infiniti Infiniti Q50
Hybrid Sport (1. Generation) (2014-2017)
Infiniti Infiniti Q50
S (1. Generation, Vor-Facelift) (2014-2017)
Infiniti Infiniti QX70
S (FX Sport / Vor-Facelift) (2010-2013)
Lexus Lexus ES
F Sport (7. Generation XV70 Phase 1) (2019-2021)
Lexus Lexus GS
F Sport Hybrid 300h (4. Generation - L10) (2014-2020)
Lexus Lexus IS
F Sport Facelift (3. Generation Phase 2) (2017-2020)
Lexus Lexus LS
LS 600h F Sport (4. Generation XF40) (2012-2017)
Lexus Lexus RX
F Sport (5. Generation) (2022-2026)
Lexus Lexus UX
F Sport (1. Generation – Facelift Phase 2) (2023–2026)
Mini Mini Clubman
One (1. Generation R55) (2010-2014)
Mini Mini Clubman
One / One D (2. Generation F54) (2015-2019)
Zugehörige Ausstattung
Fahrmodusschalter
Der Fahrmodusschalter ist ein elektronisches System, mit dem der Fahrer mehrere dynamische Fahrzeugparameter in Echtzeit verändern kann, um das Fahrverhalten an seine Vorlieben oder die Straßenbedingungen anzupassen. Durch die Betätigung eines Bedienelements, häufig ein Drehregler oder eine Taste auf der Mittelkonsole, kann der Fahrer zwischen verschiedenen voreingestellten Profilen wie 'Eco', 'Komfort', 'Normal', 'Sport' oder einem anpassbaren 'Individual'-Modus wählen. Jeder Modus passt eine Kombination von Einstellungen an, einschließlich der Gasannahme, der Schaltzeitpunkte des Automatikgetriebes, der Lenkunterstützung, der Härte des adaptiven Fahrwerks und manchmal sogar des Auspuffsounds oder der Allradsteuerung. Diese Technologie verwandelt ein Auto in mehrere Fahrzeuge und bietet eine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Sie kann sich für tägliche Fahrten wie eine sanfte und sparsame Limousine verhalten und sich dann auf einer kurvenreichen Strecke in einen reaktionsfreudigen und sportlichen Wagen verwandeln. Diese Ausstattung ist immer weiter verbreitet und zu einem wichtigen Verkaufsargument geworden, das die Personalisierung des Fahrerlebnisses im digitalen Zeitalter symbolisiert.
ESP
Das ESP, oder Electronic Stability Program (Elektronisches Stabilitätsprogramm), ist ein unverzichtbares aktives Sicherheitssystem in modernen Fahrzeugen, das auch als Fahrdynamikregelung bekannt ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Fahrzeug auf dem vom Fahrer gewünschten Kurs zu halten, indem es Haftungsverlust und Schleudern verhindert. Dazu nutzt das ESP eine Reihe von Sensoren (Raddrehzahl, Lenkwinkel, Querbeschleunigung, Gierrate), die kontinuierlich die Übereinstimmung zwischen der vom Fahrer gewünschten Richtung und dem tatsächlichen Verhalten des Autos analysieren. Wird eine Abweichung festgestellt, die den Beginn von Untersteuern (die Vorderachse rutscht weg) oder Übersteuern (die Hinterachse rutscht weg) signalisiert, greift das System innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ein. Es bremst ein oder mehrere Räder unabhängig voneinander ab und kann zudem die Motorleistung reduzieren, um das Fahrzeug wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Seit 2014 für alle in Europa verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben, ist das ESP ein elektronischer Schutzengel, der die Sicherheit bei Ausweichmanövern in Notsituationen, in engen Kurven oder auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Glatteis) erheblich erhöht. Es arbeitet synergetisch mit anderen Assistenzsystemen wie ABS und ASR (Antriebsschlupfregelung) zusammen.
Adaptive Fahrwerk
Das adaptive Fahrwerk, auch als geregelte Dämpfung bekannt, ist eine fortschrittliche Fahrwerkstechnologie, die die Härte der Stoßdämpfer in Echtzeit anpasst. Dank eines Netzwerks von Sensoren, die kontinuierlich die Straße (Fahrbahnbeschaffenheit), den Fahrstil (Beschleunigung, Bremsen) und die Fahrzeugbewegungen (Woll- und Nickbewegungen) analysieren, steuert ein elektronisches Steuergerät (ECU) das Ansprechverhalten der Dämpfer innerhalb weniger Millisekunden. Diese Anpassung erfolgt über elektromagnetische Ventile oder ein magnetorheologisches Fluid, dessen Viskosität sich unter dem Einfluss eines Magnetfelds verändert. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen, passiven Fahrwerk bietet dieses intelligente System eine außergewöhnliche Vielseitigkeit. Es kann eine weiche Dämpfung für maximalen Komfort auf der Autobahn oder auf schlechten Straßen bereitstellen und sich dann augenblicklich straffen, um ein präzises und sicheres Fahrverhalten bei dynamischer Fahrweise oder in Notsituationen zu gewährleisten. Es hat sich zu einem Standard in der Premium- und Sportwagenklasse etabliert und wird unter verschiedenen Handelsbezeichnungen wie DCC (Volkswagen), PASM (Porsche) oder Adaptive M Fahrwerk (BMW) angeboten, womit es den idealen Kompromiss aus Komfort und Leistung verkörpert.
Variabler Lenkausschlag
Die variable Lenkübersetzung, auch bekannt als Aktiv- oder Dynamiklenkung, ist ein ausgeklügeltes Fahrwerkssystem, das kontinuierlich das Verhältnis zwischen der Lenkradbewegung und dem Lenkwinkel der Räder optimiert. Im Gegensatz zu einer Standardlenkung, bei der dieses Verhältnis fest ist, passt diese Technologie es je nach Fahrzeuggeschwindigkeit, gewähltem Fahrmodus und manchmal sogar dem Gierwinkel an. Bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie bei Rangiermanövern in der Stadt oder beim Einparken, macht das System die Lenkung sehr direkt: Eine kleine Lenkradumdrehung bewirkt einen großen Lenkeinschlag der Räder, was das Manövrieren erheblich erleichtert und die Ermüdung des Fahrers verringert. Umgekehrt wird die Lenkung bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn indirekter. Für denselben Lenkeinschlag ist dann eine größere Lenkradbewegung erforderlich, was eine hervorragende Geradeausstabilität gewährleistet, unwillkürliche Mikrokorrekturen herausfiltert und ein erhöhtes Sicherheitsgefühl vermittelt. Dieses von einem Steuergerät geregelte System nutzt einen elektrischen Stellantrieb, der oft mit einem Planetengetriebe an der Lenksäule gekoppelt ist, um dem Lenkbefehl des Fahrers einen Lenkwinkel hinzuzufügen oder abzuziehen. Es ist ein Schlüsselelement, das Leistung, Komfort und aktive Sicherheit miteinander verbindet.
Hinterachslenkung
Die Hinterachslenkung, auch bekannt als Allradlenkung, ist eine fortschrittliche Fahrwerkstechnologie, die es den Hinterrädern eines Fahrzeugs ermöglicht, sich um wenige Grad zu drehen. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen starren Hinterachse nutzt dieses System elektromechanische Aktoren, um den Winkel der Hinterräder in Abhängigkeit von Fahrzeuggeschwindigkeit und Lenkeinschlag der Vorderräder anzupassen. Bei niedriger Geschwindigkeit, typischerweise unter 60-80 km/h, schlagen die Hinterräder entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein. Dieser Gegeneinschlag verkürzt den Radstand des Fahrzeugs virtuell, wodurch der Wendekreis deutlich verkleinert und die Agilität bei Rangiermanövern in der Stadt sowie beim Einparken verbessert wird. Bei hoher Geschwindigkeit lenken die Hinterräder in dieselbe Richtung wie die Vorderräder. Dieser gleichgerichtete Einschlag verlängert den Radstand virtuell, was zu einer erhöhten Stabilität bei Spurwechseln auf der Autobahn und einer besseren Straßenlage in schnellen Kurven führt. Gesteuert von einem zentralen Steuergerät, optimiert dieses System kontinuierlich das Fahrverhalten, um einen idealen Kompromiss zwischen Handlichkeit und Sicherheit zu bieten.