Tempomat
ConfortDurchschnittspreis
Inclus - 500€
Der Tempomat, auch bekannt als Geschwindigkeitsregelanlage (GRA), ist ein elektronisches System, mit dem die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs automatisch auf einen vom Fahrer voreingestellten Wert gehalten werden kann. Nach der Aktivierung über ein Bedienelement, das sich in der Regel am Lenkrad oder an einem separaten Lenkstockhebel befindet, übernimmt das System die Steuerung des Gaspedals, um das gewählte Tempo beizuhalten, ohne dass der Fahrer das Pedal gedrückt halten muss. Er wird besonders auf langen Autobahnfahrten oder Strecken mit konstanter Geschwindigkeit geschätzt und trägt wesentlich dazu bei, die Ermüdung des Fahrers sowie den Stress im Zusammenhang mit der Einhaltung einer vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit zu verringern. Das System schaltet sich sofort ab, sobald der Fahrer das Bremspedal oder die Kupplung betätigt oder eine spezielle Taste drückt, wodurch eine sofortige Wiedererlangung der Kontrolle gewährleistet wird. Ursprünglich als Luxusausstattung angesehen, hat sich der Tempomat weitgehend durchgesetzt und gehört heute bei den meisten Neufahrzeugen zur Serienausstattung. Er bildet die technologische Grundlage, auf der fortgeschrittenere Systeme wie der adaptive Tempomat (ACC) entwickelt wurden.
Vorteile
- ✓Signifikante Verringerung der Fahrerermüdung auf langen Strecken.
- ✓Unterstützung bei der Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, wodurch das Risiko von Verkehrsverstößen sinkt.
- ✓Potenzial für Kraftstoffeinsparungen dank einer konstanten und stabilisierten Geschwindigkeit.
- ✓Steigerung des allgemeinen Fahrkomforts, da der rechte Fuß von der Gaspedalbetätigung entlastet wird.
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Was ist der Tempomat?
Der Tempomat, im Englischen auch als 'Cruise Control' bekannt, ist eine Komfortfunktion, die aus dem modernen Automobilbau kaum noch wegzudenken ist. Seine Aufgabe ist einfach, aber essenziell: das Fahrzeug automatisch auf einer vom Fahrer festgelegten, konstanten Geschwindigkeit zu halten. Sobald die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist, muss das System lediglich aktiviert werden, in der Regel über eine Taste am Lenkrad oder einen speziellen Lenkstockhebel. Die Elektronik übernimmt dann die Steuerung der Drosselklappe, um das Tempo zu halten – unabhängig davon, ob die Straße eben, ansteigend oder abfallend ist (im Rahmen der Bodenhaftung und der Motorleistung). Der Fahrer kann dann den Fuß vom Gaspedal nehmen, was vor allem auf Autobahnen einen erheblichen Komfortgewinn darstellt.
Die genaue Funktionsweise des Systems
Der Tempomat stützt sich auf mehrere elektronische Komponenten. Raddrehzahlsensoren informieren das Motorsteuergerät (ECU) kontinuierlich über das Tempo des Fahrzeugs. Wenn der Fahrer den Tempomat bei einer Geschwindigkeit X aktiviert, speichert das Steuergerät diesen Wert. Anschließend moduliert es die Kraftstoffeinspritzung und die Öffnung der Drosselklappe so, dass die von den Sensoren gemessene Geschwindigkeit permanent der Sollgeschwindigkeit entspricht. Der Fahrer kann diese Geschwindigkeit in der Regel in kleinen Schritten (+/- 1 oder 2 km/h) über die entsprechenden Bedienelemente anpassen. Aus offensichtlichen Sicherheitsgründen deaktiviert sich das System sofort und gibt die volle Kontrolle an den Fahrer zurück, sobald eine Betätigung des Bremspedals oder der Kupplung registriert wird. Ein einfacher Druck auf eine 'Abbrechen'- oder 'Off'-Taste reicht ebenfalls aus, um das System zu unterbrechen.
Die unbestreitbaren Vorteile für den Fahrer
Die massenhafte Verbreitung des Tempomaten lässt sich durch seine zahlreichen Vorteile für das Fahrerlebnis erklären:
Komfort und Ermüdungsreduzierung: Dies ist sein Hauptvorteil. Auf hunderte von Kilometern Autobahn entlastet der Verzicht auf den Druck auf das Gaspedal das rechte Bein und verringert die allgemeine Ermüdung.
Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen: Durch das Einstellen des Tempomaten auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit (z. B. 130 km/h) stellt der Fahrer sicher, diese nicht versehentlich zu überschreiten, wodurch Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitung vermieden werden.
Kraftstoffeinsparungen: Eine flüssige Fahrweise mit stabilisierter Geschwindigkeit ist kraftstoffsparender als eine ruckartige Fahrweise mit ständigem Beschleunigen und Abbremsen. Der Tempomat begünstigt diese Konstanz und kann bei geeigneten Strecken zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs um etwa 5 bis 10 % führen.
Verringerung der mentalen Belastung: Indem die Aufgabe der Geschwindigkeitsregelung automatisiert wird, kann sich der Fahrer besser auf seine Umgebung, den Verkehr und das Antizipieren von Gefahren konzentrieren.
Nicht mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer verwechseln
Es ist wichtig, den Tempomaten vom Geschwindigkeitsbegrenzer zu unterscheiden, einer oft damit kombinierten Funktion. Während der Tempomat die Geschwindigkeit aktiv ohne Zutun des Fahrers am Gaspedal hält, fungiert der Begrenzer als Barriere. Der Fahrer legt eine Höchstgeschwindigkeit fest, die nicht überschritten werden darf (z. B. 50 km/h in der Stadt). Er fährt weiterhin normal mit dem Gaspedal, aber das Fahrzeug verweigert die Beschleunigung über das festgelegte Limit hinaus, es sei denn, es wird stark auf das Pedal gedrückt (Kick-down) für ein Notwehrmanöver. Der Tempomat ist also 'aktiv', während der Begrenzer 'passiv' ist.
Die Entwicklung hin zum adaptiven Tempomaten
Der klassische Tempomat ist der Vorläufer raffinierterer Fahrerassistenzsysteme. Seine wichtigste Weiterentwicklung ist der adaptive Tempomat (ACC), der neben der Geschwindigkeitsregelung mithilfe eines Radars oder einer Kamera automatisch den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Diese Technologie markiert einen weiteren Schritt in Richtung des teilautonomen Fahrens und bietet einen nochmals erhöhten Komfort, insbesondere bei mäßigem Verkehr.
Finitions équipées
865 finition(s) proposent cet équipement
BMW BMW Série 1
Première (2. Generation F20/F21) (2011-2015)
BMW BMW Série 2
Lounge (1. Generation Active Tourer F45 / Gran Tourer F46) (2014-2018)
BMW BMW Série 2
Lounge (2. Generation Active Tourer U06) (2022-2026)
BMW BMW Série 3
Lounge (F30/F31, 6. Generation) (2012-2015)
BMW BMW Série 5
Basis / Confort (F10/F11 - 6. Generation) (2010-2013)
BMW BMW Série 5
Lounge (G30/G31 - 7. Generation) (2017-2020)
BMW BMW Série 6
6er Standard (F12/F13 - 2. Generation) (2011-2015)
BMW BMW Série 6
Lounge (G32 Gran Turismo - 3. Generation) (2017-2020)
BMW BMW Série 7
Standard / Essential (F01/F02 - 5. Generation) (2010-2015)
BMW BMW X1
Advantage (2. Generation F48) (2015-2019)
BMW BMW X1
Business Design (2. Generation F48) (2016-2020)
BMW BMW X2
Lounge (1. Generation F39) (2018-2023)
BMW BMW X3
Lounge (F25 - 2. Generation) (2010-2014)
BMW BMW X3
Lounge (G01 - 3. Generation) (2017-2021)
BMW BMW X4
Lounge (1. Generation F26) (2014-2018)
BMW BMW X5
Basis / Standard (E70) (2010-2013)
BMW BMW X6
Basis / Standard (1. Generation E71) (2010-2014)
BMW BMW Z4
Advantage / Basis (G29) (2019-2022)
BMW BMW i3
Loft (1. Generation / Phase 1) (2013-2017)
BMW BMW i4
eDrive35 (1. Generation) (2022-2026)
Zugehörige Ausstattung
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
Der adaptive Geschwindigkeitsregler, oft als ACC (Adaptive Cruise Control) abgekürzt, ist eine intelligente Weiterentwicklung des herkömmlichen Tempomats. Während letzterer lediglich eine vom Fahrer voreingestellte konstante Geschwindigkeit hält, geht der adaptive Tempomat noch einen Schritt weiter, indem er das Tempo des Fahrzeugs automatisch anpasst, um einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Dank Sensoren (Radar, Lidar oder Kamera) an der Fahrzeugfront erkennt das System die Anwesenheit und Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer auf derselben Fahrspur. Wenn das vordere Fahrzeug langsamer wird, reduziert das ACC die Geschwindigkeit durch Einwirken auf das Gaspedal und, falls erforderlich, auf die Bremsen. Wenn die Fahrspur frei wird, beschleunigt das System automatisch wieder auf die ursprünglich eingestellte Sollgeschwindigkeit. Diese technologie stellt einen bedeutenden Fortschritt in Bezug auf aktive Sicherheit und Fahrkomfort dar, insbesondere auf Autobahnen und im Stau. Sie ist eine der Säulen der teilautonomen Fahrsysteme der Stufe 2, entlastet den Fahrer erheblich und trägt dazu bei, den Verkehrsfluss zu optimieren sowie Auffahrunfälle zu reduzieren.
Multifunktionslenkrad
Das Multifunktionslenkrad, auch als Lenkradfernbedienung bekannt, ist eine Anordnung von Tasten, Raddrehreglern und Touchflächen, die direkt in das Lenkrad eines Fahrzeugs integriert sind. Sie wurden zur Optimierung von Sicherheit und Ergonomie entwickelt und ermöglichen es dem Fahrer, die gängigsten Funktionen zu steuern, ohne das Lenkrad loszulassen oder den Blick von der Straße abzuwenden. Ursprünglich eine Luxusoption zur Steuerung des Audiosystems, hat sich diese Technologie weitgehend durchgesetzt und ist mittlerweile in nahezu allen Neufahrzeugen serienmäßig. Die Funktionen haben sich erheblich erweitert und umfassen die Verwaltung von Telefonanrufen über Bluetooth, die Einstellung des Tempomaten und Geschwindigkeitsbegrenzers, die Navigation durch die Menüs des Bordcomputers im digitalen Kombiinstrument sowie die Aktivierung von Sprachassistenten. Die Anordnung dieser Bedienelemente ist auf Intuition ausgelegt, mit klaren Symbolen und einer deutlichen haptischen Rückmeldung. Sie stellen ein zentrales Element der modernen Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) dar, indem sie die kognitive Belastung des Fahrers verringern und durch die Zentralisierung des Zugangs zu Infotainmentsystemen und Fahrassistenten aktiv zur Unfallprävention bei Ablenkung beitragen.
Komfort-Modus
Der Komfort-Modus ist eine Einstellung, die über den Fahrmodusschalter vieler moderner Fahrzeuge verfügbar ist. Sein Hauptziel ist es, das Wohlbefinden der Insassen zu maximieren, indem Sanftheit und Geschmeidigkeit beim Fahren priorisiert werden. Wenn er aktiviert ist, passt das System mehrere Schlüsselparameter des Fahrzeugs an, um Straßenunebenheiten optimal herauszufiltern und die Ermüdung des Fahrers zu verringern. Die Federung, insbesondere adaptive oder Luftfedersysteme, wird weicher eingestellt, um Stöße und Vibrationen effektiv zu absorbieren. Die Lenkung wird leichter und weniger direkt, was Rangiermanöver bei niedrigen Geschwindigkeiten erleichtert und ein entspannteres Fahrgefühl vermittelt. Auch die Gasannahme wird gedämpft, und das Automatikgetriebe bevorzugt sanftere Gangwechsel bei niedrigeren Drehzahlen, wodurch Lastwechselstöße vermieden werden. Dieser Modus ist besonders auf langen Autobahnfahrten, beim täglichen Pendeln in der Stadt oder auf Fahrbahnen in schlechtem Zustand beliebt. Er verwandelt das Fahrerlebnis in ein ruhigeres und erholsameres Erlebnis, bei dem der Komfort absolute Priorität vor Leistung oder purer Effizienz hat.
Geschwindigkeitsbegrenzer
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist ein essentielles Fahrerassistenzsystem (ADAS), mit dem der Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit einstellen kann, die nicht überschritten werden darf. Im Gegensatz zum Tempomat, der eine konstante Geschwindigkeit hält, überlässt der Begrenzer dem Fahrer die vollständige Kontrolle über die Beschleunigung, bis das programmierte Limit erreicht ist. Sobald die Höchstgeschwindigkeit erreicht ist, greift das System in das Motormanagement ein, meist durch Reduzierung der Kraftstoffeinspritzung, um zu verhindern, dass das Fahrzeug über das Pedal weiter beschleunigt. Aus zwingenden Sicherheitsgründen, wie etwa bei einem Überholmanöver in einer Notsituation, deaktiviert ein starker Druck auf das Gaspedal (Kick-down-Funktion) das System vorübergehend. Die neuesten Versionen, bekannt als intelligente Geschwindigkeitsbegrenzer (AIV oder ISA - Intelligent Speed Assistance), sind noch ausgefeilter. Sie koppeln das System an eine Kamera, die Verkehrsschilder liest, sowie an GPS-Daten, um dem Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung je nach örtlicher Vorschrift vorzuschlagen oder sie automatisch anzupassen. Seit Juli 2022 für die Typgenehmigung aller neuen Fahrzeugtypen in der Europäischen Union vorgeschrieben, hat sich diese Ausrüstung zu einer Säule der modernen Verkehrssicherheit entwickelt. Sie trägt dazu bei, Geschwindigkeitsüberschreitungen zu verhindern, das Risiko von Bußgeldern zu verringern und den Stress beim Fahren zu mindern.