Programmierbarer Geschwindigkeitsbegrenzer
ConfortDurchschnittspreis
Inclus de série ou en pack (300€ - 900€)
Der programmierbare Geschwindigkeitsbegrenzer ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die Sicherheit und den Komfort des Fahrers zu verbessern. Im Gegensatz zum Tempomat, der eine konstante Geschwindigkeit hält, ermöglicht es der Begrenzer dem Fahrer, eine Höchstgeschwindigkeit festzulegen, die nicht überschritten werden darf. Sobald das Limit über ein Bedienelement, das sich in der Regel am Lenkrad befindet, programmiert wurde, kann das Fahrzeug nicht über diese Geschwindigkeit hinaus beschleunigen, selbst wenn der Fahrer das Gaspedal weiter durchtritt. Dieses System bleibt aktiv, solange die eingestellte Geschwindigkeit nicht erreicht ist, und lässt dem Fahrer unterhalb dieses Schwellenwerts die vollständige Kontrolle über Beschleunigung und Bremsen. Aus Sicherheitsgründen ermöglicht ein kräftiges und plötzliches Durchtreten des Gaspedals (Kick-down-Funktion) die vorübergehende Deaktivierung des Begrenzers, um ein Notfallmanöver wie einen Überholvorgang durchzuführen. Er ist besonders nützlich innerorts, in Baustellenbereichen oder auf Straßen mit Geschwindigkeitsbegrenzung, hilft dabei, die geltenden Tempolimits einzuhalten, vermeidet so Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und trägt zu einem ruhigeren und wirtschaftlicheren Fahren bei.
Vorteile
- ✓Verringerung des Risikos von Geschwindigkeitsüberschreitungen und der damit verbundenen Bußgelder.
- ✓Erhöhung der Sicherheit durch die Verhinderung unbeabsichtigter Beschleunigungen über die Limits hinaus.
- ✓Erhöhter Fahrkomfort durch Entlastung des Fahrers.
- ✓Beitrag zu einer flüssigeren und potenziell kraftstoff sparenderen Fahrweise.
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Was ist der programmierbare Geschwindigkeitsbegrenzer?
Der programmierbare Geschwindigkeitsbegrenzer ist eine in modernen Fahrzeugen immer weiter verbreitete Fahrerassistenztechnologie. Als Komfort- und Sicherheitsausstattung ist seine Hauptfunktion einfach, aber essenziell: Er verhindert, dass der Fahrer unbeabsichtigt eine von ihm selbst festgelegte Höchstgeschwindigkeit überschreitet. Er ist ein wertvoller Verbündeter bei der Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, sei es in der Stadt, auf der Autobahn oder in speziellen Bereichen wie Baustellen. Er ist nicht mit dem Tempomaten (Geschwindigkeitsregler) zu verwechseln, der eine konstante Geschwindigkeit ohne Betätigung des Gaspedals aufrechterhält.
Wie funktioniert der programmierbare Geschwindigkeitsbegrenzer?
Die Bedienung des Geschwindigkeitsbegrenzers ist im Allgemeinen sehr intuitiv. Der Fahrer aktiviert das System über Lenkradtasten und stellt die nicht zu überschreitende Geschwindigkeit mithilfe von „+“- und „-“-Tasten ein. Diese Geschwindigkeit wird daraufhin im Kombiinstrument angezeigt.
Nach der Aktivierung greift das System direkt in die Motorsteuerung ein. Der Fahrer kann normal beschleunigen, bis die programmierte Geschwindigkeit erreicht ist. Bei diesem Schwellenwert wird das Gaspedal „wirkungslos“ und das Fahrzeug beschleunigt nicht weiter. Der Fahrer behält jedoch die vollständige Kontrolle über Bremsen und Lenkung. Aus zwingenden Sicherheitsgründen, insbesondere bei Überholvorgängen, kann das System übersteuert werden. Ein kräftiges Durchtreten des Gaspedals bis zum Anschlag (sogenannter „Kick-down“-Vorgang) deaktiviert die Begrenzung vorübergehend und gibt die volle Motorleistung frei.
Die Vorteile des programmierbaren Geschwindigkeitsbegrenzers
Die Vorzüge dieser Ausstattung sind vielfältig und tragen zu einem sichereren und entspannteren Fahrerlebnis bei.
- Gelassenheit und Gesetzeskonformität: Dies ist der offensichtlichste Vorteil. Der Begrenzer beugt unabsichtlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen wirksam vor und senkt das Risiko von Bußgeldern und Punkten in der Flensburger Verkehrssatei drastisch.
- Erhöhte Sicherheit: Indem er das Fahrzeug in den zulässigen Geschwindigkeitsbereichen hält, verringert er das Unfallrisiko durch überhöhte Geschwindigkeit, insbesondere bei dichtem Verkehr oder schlechten Sichtverhältnissen.
- Fahrkomfort: Der Fahrer muss seinen Tachometer nicht mehr ständig im Auge behalten. Diese Entlastung der mentalen Belastung ermöglicht es ihm, sich voll und ganz auf seine Umgebung und den Verkehr zu konzentrieren.
- Kraftstoffeinsparung: Indem er zu einer gleichmäßigeren Fahrweise animiert und überflüssige Beschleunigungen vermeidet, kann der Begrenzer zu einem leicht gesenkten Kraftstoffverbrauch beitragen.
Begrenzer vs. Tempomat: Was ist der Unterschied?
Es ist entscheidend, diese beiden Systeme, die oft unter dem Begriff „Geschwindigkeitsregler und -begrenzer“ zusammengefasst werden, genau zu unterscheiden.
- Der Geschwindigkeitsbegrenzer legt eine Obergrenze fest. Der Fahrer muss den Fuß auf dem Gaspedal behalten, um voranzukommen, und steuert seine Geschwindigkeit bis zu diesem Limit.
- Der Tempomat (Geschwindigkeitsregler) hält eine gewählte konstante Geschwindigkeit aufrecht. Der Fahrer kann den Fuß dann vom Gaspedal nehmen, da das Auto das Halten des Tempos selbstständig regelt.
Die meisten Fahrzeuge bieten heute beide Funktionen an, mit einer Taste zum Umschalten zwischen den beiden Modi.
Hin zum intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (ISA)
Die logische Weiterentwicklung des programmierbaren Begrenzers ist der intelligente oder adaptive Geschwindigkeitsassistent (ISA – Intelligent Speed Assistance). Dieses System kombiniert den klassischen Begrenzer mit einer Verkehrszeichenerkennung, die mithilfe einer Kamera Straßenschilder liest. Das Fahrzeug kann dem Fahrer daraufhin automatisch vorschlagen, die Höchstgeschwindigkeit an das gelesene Schild anzupassen. Seit Juli 2022 schreibt die europäische Gesetzgebung dieses System für alle neu zugelassenen Fahrzeugmodelle ohnehin vor. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung des teilautonomen Fahrens, der die Sicherheit auf unseren Straßen weiter erhöht.
Kompatible Marken
Finitions équipées
1 finition(s) proposent cet équipement
Zugehörige Ausstattung
Tempomat
Der Tempomat, auch bekannt als Geschwindigkeitsregelanlage (GRA), ist ein elektronisches System, mit dem die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs automatisch auf einen vom Fahrer voreingestellten Wert gehalten werden kann. Nach der Aktivierung über ein Bedienelement, das sich in der Regel am Lenkrad oder an einem separaten Lenkstockhebel befindet, übernimmt das System die Steuerung des Gaspedals, um das gewählte Tempo beizuhalten, ohne dass der Fahrer das Pedal gedrückt halten muss. Er wird besonders auf langen Autobahnfahrten oder Strecken mit konstanter Geschwindigkeit geschätzt und trägt wesentlich dazu bei, die Ermüdung des Fahrers sowie den Stress im Zusammenhang mit der Einhaltung einer vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit zu verringern. Das System schaltet sich sofort ab, sobald der Fahrer das Bremspedal oder die Kupplung betätigt oder eine spezielle Taste drückt, wodurch eine sofortige Wiedererlangung der Kontrolle gewährleistet wird. Ursprünglich als Luxusausstattung angesehen, hat sich der Tempomat weitgehend durchgesetzt und gehört heute bei den meisten Neufahrzeugen zur Serienausstattung. Er bildet die technologische Grundlage, auf der fortgeschrittenere Systeme wie der adaptive Tempomat (ACC) entwickelt wurden.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
Der adaptive Geschwindigkeitsregler, oft als ACC (Adaptive Cruise Control) abgekürzt, ist eine intelligente Weiterentwicklung des herkömmlichen Tempomats. Während letzterer lediglich eine vom Fahrer voreingestellte konstante Geschwindigkeit hält, geht der adaptive Tempomat noch einen Schritt weiter, indem er das Tempo des Fahrzeugs automatisch anpasst, um einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Dank Sensoren (Radar, Lidar oder Kamera) an der Fahrzeugfront erkennt das System die Anwesenheit und Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer auf derselben Fahrspur. Wenn das vordere Fahrzeug langsamer wird, reduziert das ACC die Geschwindigkeit durch Einwirken auf das Gaspedal und, falls erforderlich, auf die Bremsen. Wenn die Fahrspur frei wird, beschleunigt das System automatisch wieder auf die ursprünglich eingestellte Sollgeschwindigkeit. Diese technologie stellt einen bedeutenden Fortschritt in Bezug auf aktive Sicherheit und Fahrkomfort dar, insbesondere auf Autobahnen und im Stau. Sie ist eine der Säulen der teilautonomen Fahrsysteme der Stufe 2, entlastet den Fahrer erheblich und trägt dazu bei, den Verkehrsfluss zu optimieren sowie Auffahrunfälle zu reduzieren.
Multifunktionslenkrad
Das Multifunktionslenkrad, auch als Lenkradfernbedienung bekannt, ist eine Anordnung von Tasten, Raddrehreglern und Touchflächen, die direkt in das Lenkrad eines Fahrzeugs integriert sind. Sie wurden zur Optimierung von Sicherheit und Ergonomie entwickelt und ermöglichen es dem Fahrer, die gängigsten Funktionen zu steuern, ohne das Lenkrad loszulassen oder den Blick von der Straße abzuwenden. Ursprünglich eine Luxusoption zur Steuerung des Audiosystems, hat sich diese Technologie weitgehend durchgesetzt und ist mittlerweile in nahezu allen Neufahrzeugen serienmäßig. Die Funktionen haben sich erheblich erweitert und umfassen die Verwaltung von Telefonanrufen über Bluetooth, die Einstellung des Tempomaten und Geschwindigkeitsbegrenzers, die Navigation durch die Menüs des Bordcomputers im digitalen Kombiinstrument sowie die Aktivierung von Sprachassistenten. Die Anordnung dieser Bedienelemente ist auf Intuition ausgelegt, mit klaren Symbolen und einer deutlichen haptischen Rückmeldung. Sie stellen ein zentrales Element der modernen Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) dar, indem sie die kognitive Belastung des Fahrers verringern und durch die Zentralisierung des Zugangs zu Infotainmentsystemen und Fahrassistenten aktiv zur Unfallprävention bei Ablenkung beitragen.
Geschwindigkeitsbegrenzungsanzeige
Die Geschwindigkeitsbegrenzungsanzeige, auch bekannt als Verkehrszeichenerkennung (Traffic Sign Recognition - TSR), ist ein in modernen Fahrzeugen immer weiter verbreitetes Fahrerassistenzsystem (ADAS). Ihre Hauptfunktion besteht darin, Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder am Straßenrand zu erkennen und das aktuelle Limit direkt auf dem Armaturenbrett des Fahrers anzuzeigen, oft im digitalen Kombiinstrument oder im Head-up-Display. Dazu nutzt das System eine Kamera, die in der Regel hinter der Windschutzscheibe auf Höhe des Innenspiegels angebracht ist und die Straße kontinuierlich abtastet. Eine Bildanalysesoftware verarbeitet die Daten anschließend, um die charakteristischen Formen und Zahlen der Schilderkennung zu identifizieren. Einige fortschrittlichere Systeme gleichen diese visuellen Informationen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit mit den Geschwindigkeitsdaten des GPS-Navigationssystems ab, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen (Regen, Nebel) oder wenn Schilder verdeckt sind. Diese Technologie trägt aktiv zur Sicherheit bei, indem sie den Fahrer ständig an die einzuhaltende Höchstgeschwindigkeit erinnert, wodurch das Risiko unbeabsichtigter Geschwindigkeitsüberschreitungen und damit verbundener Bußgelder verringert wird.
Geschwindigkeitsüberschreitungswarnung
Die Geschwindigkeitsüberschreitungswarnung ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das den Fahrer informieren soll, wenn sein Fahrzeug eine voreingestellte Geschwindigkeit oder die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung überschreitet. Dieses aktive Sicherheitssystem zielt darauf ab, Geschwindigkeitsüberschreitungen zu verhindern und somit das Unfall- und Bußgeldrisiko zu verringern. Das System funktioniert auf zwei Hauptarten. Die erste, einfachere Methode ermöglicht es dem Fahrer, manuell eine Höchstgeschwindigkeit einzustellen, die nicht überschritten werden darf. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, wird eine visuelle Warnung – in der Regel im Kombiinstrument oder im Head-up-Display – und/oder ein akustisches Signal ausgelöst. Die zweite, fortgeschrittenere Methode, die oft mit der Verkehrsschilderkennung und GPS-Navigationsdaten gekoppelt ist, ermittelt automatisch die gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf der befahrenen Straße. Das System vergleicht die Fahrzeuggeschwindigkeit in Echtzeit mit diesem Limit und warnt den Fahrer bei einer Überschreitung. Diese Funktion trägt nicht nur zu einem sichereren Fahrverhalten bei, sondern sorgt auch für mehr Gelassenheit, da sie hilft, Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu vermeiden und eine sparsamere sowie regelkonforme Fahrweise fördert.