MecaVINby MecaLIFE Group

Leuchtweitenregulierung

Sécurité

Durchschnittspreis

300€ - 1500€

Die Leuchtweitenregulierung ist eine essenzielle Sicherheitsfunktion zur Anpassung des vertikalen Neigungswinkels des Abblendlichts. Ihr Hauptzweck ist zweigeteilt: Sie soll dem Fahrer eine optimale Sicht auf die Straße gewährleisten und gleichzeitig verhindern, dass andere Verkehrsteilnehmer – sei es im Gegenverkehr oder vorausfahrend – geblendet werden. Eine falsche Einstellung, die oft durch schwere Ladung im Kofferraum oder auf der Rückbank verursacht wird, kann dazu führen, dass die Scheinwerfer zu hoch eingestellt sind, wodurch die effektive Reichweite auf der Fahrbahn verringert und eine Gefahr für andere dargestellt wird. Umgekehrt schränken zu niedrig eingestellte Scheinwerfer das nächtliche Sichtfeld gefährlich ein. Man unterscheidet zwischen zwei Hauptsystemen: der manuellen Regulierung über ein Rändelrad am Armaturenbrett (in der Regel skaliert von 0 bis 3 oder 4) und der automatischen Regulierung, der sogenannten Leuchtweitenregulierung. Letztere nutzt Achssensoren, um die Neigung der Scheinwerfer je nach Beladung, Beschleunigung und Bremsvorgang in Echtzeit und ohne Eingreifen des Fahrers anzupassen. Die automatische Leuchtweitenregulierung ist zudem bei Fahrzeugen mit Xenon-Scheinwerfern oder leistungsstarken LED-Systemen vorgeschrieben, um unter allen Umständen maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Vorteile

  • Erhöhte Sicherheit durch Vermeidung der Blendeinwirkung auf andere Fahrer
  • Optimale Nachtsicht für den Fahrer
  • Anpassung der Beleuchtung an die Fahrzeugbeladung (Passagiere, Gepäck)
  • Einhaltung von Vorschriften und Hauptuntersuchung (TÜV)

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Die entscheidende Bedeutung der Scheinwerferhöheneinstellung

Oft vernachlässigt, ist die Einstellung der Scheinwerferhöhe eine Säule der nächtlichen Verkehrssicherheit. Ein korrekt ausgerichteter Lichtkegel ist die Garantie dafür, gut zu sehen und gut gesehen zu werden, ohne dabei andere zu blenden. Eine fehlerhafte Einstellung gefährdet dieses fragile Gleichgewicht und kann schwerwiegende Folgen haben. Sie ist nicht nur eine Quelle von Unbehagen, sondern auch ein Unfallrisikofaktor. Aus diesem Grund ist diese Funktion in allen modernen Fahrzeugen vorhanden und wird bei der Hauptuntersuchung systematisch überprüft.

Zugehörige Ausstattung

Automatische Fahrlichtschaltung

Die automatische Fahrlichtschaltung ist ein Fahrerassistenzsystem, das entwickelt wurde, um die Sicherheit und den Komfort des Fahrers zu verbessern. Über einen Lichtsensor, der sich in der Regel im oberen Bereich der Windschutzscheibe in der Nähe des Innenspiegels befindet, erkennt das Fahrzeug Veränderungen des Umgebungslichts. Sinkt die Helligkeit unter einen voreingestellten Schwellenwert – wie etwa in der Dämmerung, bei der Einfahrt in einen Tunnel, in einem Parkhaus oder bei starkem Unwetter –, schaltet das System automatisch das Abblendlicht und die Rückleuchten ein. Umgekehrt schalten sich die Leuchten von selbst aus, wenn die Helligkeit wieder ausreichend ist. Diese Automatisierung entbindet den Fahrer von jeglichen manuellen Eingriffen und ermöglicht es ihm, sich voll und ganz auf die Straße zu konzentrieren. Neben der Gewährleistung einer optimalen Sicht unter allen Umständen verhindert diese Vorrichtung potenziell gefährliche Vergesslichkeiten und vermeidet Bußgelder im Zusammenhang mit fehlender vorschriftsmäßiger Beleuchtung. Häufig mit dem Regensensor gekoppelt, gehört sie heute bei den meisten Neufahrzeugen zur Serienausstattung und trägt aktiv zur passiven und aktiven Sicherheit bei.

Automatische Leuchtweitenregulierung

Die automatische Leuchtweitenregulierung, auch bekannt als automatische Scheinwerferhöheneinstellung, ist ein wesentliches aktives Sicherheitssystem in modernen Fahrzeugen. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Neigung des Scheinwerferlichtkegels in Echtzeit und ohne Eingreifen des Fahrers anzupassen, um optimale Sicht zu gewährleisten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Das System analysiert kontinuierlich die Fahrzeuglage, das heißt seine Längsneigung. Ob bei starker Beschleunigung, heftigem Bremsen oder wenn das Fahrzeug schwer beladen ist (voller Kofferraum, Fondpassagiere), die Fahrzeuglage ändert sich und verändert somit die natürliche Ausrichtung der Scheinwerfer. Ohne Korrektur könnten die Scheinwerfer entweder zu tief leuchten und das Sichtfeld einschränken oder zu hoch leuchten und entgegenkommende Fahrer gefährlich blenden. Dank Sensoren an der Vorder- und Hinterachse ermittelt ein Steuergerät den Fahrzeugwinkel und steuert kleine Elektromotoren in den Scheinwerfereinheiten an, um die Höhe des Lichtkegels anzupassen. Diese Vorrichtung ist in Europa für Xenon-Scheinwerfer gesetzlich vorgeschrieben und zu einem Standard bei den meisten Fahrzeugen geworden, die mit fortschrittlichen Beleuchtungstechnologien wie LED oder Matrix-LED ausgestattet sind.

Voll-LED-Scheinwerfer

Voll-LED-Scheinwerfer (Light Emitting Diode) stellen einen bedeutenden Fortschritt in der Automobil-Lichttechnik dar und ersetzen schrittweise die älteren Halogen- und Xenon-Technologien. Im Gegensatz zu einfachen „LED“-Scheinwerfern, die diese Technologie nur für das Tagfahrlicht nutzen, verwendet ein „Voll-LED“-System Leuchtdioden für sämtliche Beleuchtungsfunktionen: Abblendlicht, Fernlicht, Blinker und Tagfahrlicht. Diese Technologie bietet ein weißes, leistungsstarkes Licht, das dem Tageslicht sehr nahe kommt (ca. 6000 K), wodurch die Sicht bei Nacht sowie die Kontrast- und Farbwahrnehmung erheblich verbessert werden. Autofahrer können Hindernisse dadurch besser vorhersehen und die Augenermüdung wird reduziert. Neben ihrer Lichtleistung sind Voll-LED-Scheinwerfer für ihre Energieeffizienz bekannt, da sie bis zu 70 % weniger Energie verbrauchen als Halogenlampen. Auch ihre Lebensdauer ist außergewöhnlich und übertrifft oft die des Fahrzeugs selbst, wodurch Ersatzkosten entfallen. Schließlich bietet ihre Kompaktheit Designern nahezu völlige Freiheit bei der Gestaltung komplexer und unverwechselbarer Lichtsignaturen, die zu einem Schlüsselelement der Markenidentität geworden sind.

Scheinwerferreinigungsanlage

Das Scheinwerferreinigungssystem ist eine aktive Sicherheitseinrichtung, die dazu dient, die Frontscheinwerfer des Fahrzeugs durch das Aufsprühen von Scheibenwaschflüssigkeit unter hohem Druck zu reinigen. Es besteht in der Regel aus in den vorderen Stoßfänger integrierten, ausfahrbaren Düsen und wird automatisch gleichzeitig mit der Windschutzscheibenwaschanlage aktiviert, wenn das Abblendlicht oder Fernlicht eingeschaltet ist. Seine Rolle ist von entscheidender Bedeutung, um eine optimale Leuchtkraft aufrechtzuerhalten, insbesondere bei schwierigen Fahrbedingungen wie Regen, Schnee oder auf schlammigen Straßen. Schmutz, Streusalz oder Insekten können nämlich die Reichweite und Intensität des Lichtkegels erheblich reduzieren – in manchen Fällen um bis zu 50 % –, wodurch die Sicht des Fahrers und seine Fähigkeit, Gefahren rechtzeitig zu erkennen, beeinträchtigt werden. Dieses System ist zu einem Standard und in Europa sogar zu einer gesetzlichen Pflicht (ECE-Regelung R48) für Fahrzeuge geworden, die mit Xenon-Scheinwerfern (High-Intensity Discharge) oder LED-/Lasersystemen mit einem Lichtstrom von mehr als 2.000 Lumen ausgestattet sind. Schmutz auf diesen sehr leistungsstarken Scheinwerfern kann nämlich zu einer gefährlichen Blendeinwirkung für andere Verkehrsteilnehmer führen. Über den regulatorischen Aspekt hinaus tragen Scheinwerferreinigungsanlagen direkt zu einem sichereren und komfortableren Fahrverhalten bei.

Fernlichtassistent

Der Fernlichtassistent, auch bekannt als 'High Beam Assist', ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die nächtliche Beleuchtung zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Mithilfe einer Kamera, die sich in der Regel oben an der Windschutzscheibe in der Nähe des Innenspiegels befindet, analysiert das System kontinuierlich die Verkehrssituation vor dem Fahrzeug. Es erkennt die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge sowie die Rücklichter vorausfahrender Fahrzeuge. Wenn die Fahrbahn frei ist, schaltet das System automatisch das Fernlicht ein, um dem Fahrer maximale Sicht zu bieten. Sobald eine andere Lichtquelle erkannt wird, schaltet es sofort auf Abblendlicht zurück, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Diese automatisierte Steuerung erhöht nicht nur den Komfort, indem sie den Fahrer von dieser repetitiven Aufgabe entlastet, sondern stellt vor allem sicher, dass das Fernlicht so oft wie möglich genutzt wird, um die Fahrbahn, den Fahrbahnrand und Verkehrsschilder noch effizienter auszuleuchten. Fortgeschrittenere Versionen, wie z. B. Matrix-LED-Systeme, können sogar den Lichtkegel modulieren, um andere Fahrzeuge selektiv auszublenden, während das Fernlicht für den Rest der Umgebung eingeschaltet bleibt.