Fernlichtassistent
SécuritéDurchschnittspreis
300€ - 900€
Der Fernlichtassistent, auch bekannt als 'High Beam Assist', ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die nächtliche Beleuchtung zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Mithilfe einer Kamera, die sich in der Regel oben an der Windschutzscheibe in der Nähe des Innenspiegels befindet, analysiert das System kontinuierlich die Verkehrssituation vor dem Fahrzeug. Es erkennt die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge sowie die Rücklichter vorausfahrender Fahrzeuge. Wenn die Fahrbahn frei ist, schaltet das System automatisch das Fernlicht ein, um dem Fahrer maximale Sicht zu bieten. Sobald eine andere Lichtquelle erkannt wird, schaltet es sofort auf Abblendlicht zurück, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Diese automatisierte Steuerung erhöht nicht nur den Komfort, indem sie den Fahrer von dieser repetitiven Aufgabe entlastet, sondern stellt vor allem sicher, dass das Fernlicht so oft wie möglich genutzt wird, um die Fahrbahn, den Fahrbahnrand und Verkehrsschilder noch effizienter auszuleuchten. Fortgeschrittenere Versionen, wie z. B. Matrix-LED-Systeme, können sogar den Lichtkegel modulieren, um andere Fahrzeuge selektiv auszublenden, während das Fernlicht für den Rest der Umgebung eingeschaltet bleibt.
Vorteile
- ✓Erhöhte Sicherheit durch maximale Sicht bei Nachtfahrten.
- ✓Verbesserter Fahrkomfort durch Automatisierung des Wechsels zwischen Fern- und Abblendlicht.
- ✓Optimierte Nutzung des Fernlichts für bestmögliche Ausleuchtung unter allen Umständen.
- ✓Reduzierung von Stress und Ermüdung des Fahrers, der sich nicht mehr darum kümmern muss, andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.
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Was ist der Fernlichtassistent?
Fahrten bei Nacht stellen viele Autofahrer aufgrund der eingeschränkten Sicht vor eine Herausforderung. Um diesem Sicherheits- und Komfortbedürfnis gerecht zu werden, haben die Hersteller den Fernlichtassistenten entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein intelligentes Fahrerassistenzsystem, das das Ein- und Ausschalten des Fernlichts (umgangssprachlich auch als Großes Licht bezeichnet) automatisch steuert. Sein Hauptziel ist einfach, aber entscheidend: die bestmögliche Ausleuchtung zu bieten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Da der Fahrer nicht mehr manuell eingreifen muss, ermöglicht dieses System, sich voll und ganz auf die Straße zu konzentrieren, wodurch Ermüdung und das Unfallrisiko verringert werden.
Wie funktioniert diese Technologie?
Das Herzstück des Fernlichtassistenten ist eine Multifunktionskamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet. Diese Kamera filmt die Straße, und eine Bildanalysesoftware verarbeitet die Informationen in Echtzeit.
Dieser Zyklus wiederholt sich kontinuierlich und bietet einen flüssigen und schnellen Übergang, der sich dynamisch an den Verkehr anpasst.
Fortschrittliche Systeme: Die Matrix-LED-Beleuchtung
Über den Standard-Fernlichtassistenten, der in einem Binärmodus (Ein/Aus) arbeitet, hinaus gibt es weitaus ausgefeiltere Technologien. Matrix-Lichtsysteme, die unter Namen wie Matrix-LED (Audi), Multibeam LED (Mercedes) oder Adaptive LED (BMW) bekannt sind, treiben dieses Konzept noch weiter voran. Diese Scheinwerfer bestehen aus mehreren Leuchtsegmenten (Dioden), die individuell angesteuert werden können. Anstatt das Fernlicht komplett abzuschalten, schaltet das System nur jene Segmente des Lichtkegels aus, die einen anderen Fahrer blenden könnten. Auf diese Weise erzeugt es einen dynamischen „Schatten-Tunnel“ um andere Fahrzeuge herum, während der Rest der Straße weiterhin mit Fernlicht beleuchtet wird. Diese Technologie bietet ein Höchstmaß an nächtlicher Sicht ohne Kompromisse für andere.
Welche Vorteile bietet der Fernlichtassistent?
Die Integration dieser Technologie in das Fahrzeug bringt im Alltag konkrete Vorteile mit sich:
Früher den Premiumsegmenten vorbehalten, ist der Fernlichtassistent heute weit verbreitet. Man findet ihn heute serienmäßig oder als Option bei vielen Modellen von Volumenherstellern wie Peugeot, Renault oder Volkswagen, oft integriert in „Sicherheits“- oder „Sicht“-Pakete. Es ist eine moderate Investition, die das nächtliche Fahrerlebnis grundlegend verändert und es für alle sicherer und entspannter macht.
Finitions équipées
24 finition(s) proposent cet équipement
Audi Audi RS Q3
RS Q3 Sportback (2. Generation) (2020–2026)
Audi Audi RS5
RS5 Tiptronic Komfort-Paket (1. Generation) (2011-2015)
Audi Audi S5
S5 TFSI quattro (3. Generation B10) (2024-2026)
BMW BMW Serie-8 Gran Coupe
M850i xDrive M Sport / M Sport Pro (2. Generation G16 LCI) (2022-2026)
BMW BMW Série 6
Excellence (G32 Gran Turismo - 3. Generation) (2018-2023)
BMW BMW X6 M
X6 M Competition Pack Innovation (3. Generation F96) (2020-2026)
BMW BMW i4
M50 First Edition (1. Generation) (2021-2022)
Cupra Cupra Born
Born Pack Tech (1. Generation) (2022-2026)
Hyundai Santa Fe
Executive (5. Generation MX5) (2024-2026)
Hyundai Sonata
Executive (8. Generation DN8) (2020-2025)
Kia Sorento
GT Line Premium (4. Generation MQ4) (2020-2026)
Mercedes-Benz Mercedes CLA
Progressive Line (2. Generation C118) (2019-2023)
Mercedes-Benz Mercedes Classe C
Business Line (W206) (2021-2026)
Mercedes-Benz Mercedes GLC
Avantgarde (2. Generation X254) (2022-2026)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz EQE
AMG Line Premium / Premium Plus (1. Generation) (2022-2026)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz R-Klasse
Avantgarde Lang (LWB) (1. und einzige Generation W251) (2010-2013)
Porsche Porsche Macan
Macan Edition One (2. Generation) (2024-2025)
Seat Seat Ateca
Xcellence Limited (1. Generation) (2019-2020)
Volkswagen Volkswagen ID.3
Max (1. Generation) (2021-2023)
Volkswagen Volkswagen ID.3
Pro (2. Generation Facelift) (2023-2026)
Zugehörige Ausstattung
Automatische Fahrlichtschaltung
Die automatische Fahrlichtschaltung ist ein Fahrerassistenzsystem, das entwickelt wurde, um die Sicherheit und den Komfort des Fahrers zu verbessern. Über einen Lichtsensor, der sich in der Regel im oberen Bereich der Windschutzscheibe in der Nähe des Innenspiegels befindet, erkennt das Fahrzeug Veränderungen des Umgebungslichts. Sinkt die Helligkeit unter einen voreingestellten Schwellenwert – wie etwa in der Dämmerung, bei der Einfahrt in einen Tunnel, in einem Parkhaus oder bei starkem Unwetter –, schaltet das System automatisch das Abblendlicht und die Rückleuchten ein. Umgekehrt schalten sich die Leuchten von selbst aus, wenn die Helligkeit wieder ausreichend ist. Diese Automatisierung entbindet den Fahrer von jeglichen manuellen Eingriffen und ermöglicht es ihm, sich voll und ganz auf die Straße zu konzentrieren. Neben der Gewährleistung einer optimalen Sicht unter allen Umständen verhindert diese Vorrichtung potenziell gefährliche Vergesslichkeiten und vermeidet Bußgelder im Zusammenhang mit fehlender vorschriftsmäßiger Beleuchtung. Häufig mit dem Regensensor gekoppelt, gehört sie heute bei den meisten Neufahrzeugen zur Serienausstattung und trägt aktiv zur passiven und aktiven Sicherheit bei.
Night Vision Assist
Der Night Vision Assist ist ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die Wahrnehmung des Fahrers bei schlechten Lichtverhältnissen oder völliger Dunkelheit drastisch zu verbessern. Das auf Wärmebildtechnik basierende System nutzt eine Infrarotkamera, die in der Regel im Kühlergrill des Fahrzeugs untergebracht ist, um die von Lebewesen (Fußgängern, Radfahrern, Tieren) und anderen wärmeabgebenden Objekten ausgesendeten Wärmesignaturen zu erkennen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern, deren Reichweite begrenzt ist, kann der Night Vision Assist potenzielle Gefahren bis zu 300 Meter im Voraus und damit weit über den Lichtkegel hinaus identifizieren. Das Infrarot-Wärmebild in Graustufen wird in Echtzeit auf einem Bildschirm des digitalen Kombiinstruments oder auf dem Zentraldisplay übertragen. Das System zeigt das Bild jedoch nicht nur an; es analysiert die Szene aktiv, um menschliche oder tierische Formen zu identifizieren. Wenn eine Kollisionsgefahr erkannt wird, warnt das System den Fahrer durch visuelle (z. B. durch rot eingefasste Wärmequellen) und akustische Signale. Bei den anspruchsvollsten Modellen kann es sogar mit dem Notbremssystem oder einer Matrix-Beleuchtung gekoppelt werden, die einen Lichtblitz auf die identifizierte Gefahr projiziert und so die aktive Sicherheit proaktiv erhöht.
Matrix LED-Scheinwerfer
Matrix LED-Scheinwerfer stellen einen bedeutenden technologischen Fortschritt im Bereich der Fahrzeugbeleuchtung und der aktiven Sicherheit dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern oder auch Standard-Full-LED-Scheinwerfern nutzt diese Technologie eine Matrix aus Dutzenden oder sogar Hunderten von individuell gesteuerten Leuchtdioden (LEDs). Das System arbeitet in Verbindung mit einer Kamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet und die Straße kontinuierlich scannt. Wenn sie ein Fahrzeug erkennt (entgegenkommend oder in gleicher Richtung fahrend), analysiert der Systemprozessor dessen Position und Trajektorie in Echtzeit. Anschließend schaltet er die spezifischen LED-Segmente, die dieses Fahrzeug direkt anstrahlen würden, selektiv und ultra-schnell ab. Dies erzeugt eine Art beweglichen „Schattenkanal“ um andere Verkehrsteilnehmer, wodurch eine Blendeinwirkung auf sie vermieden wird. Währenddessen bleibt der Rest der Straße, insbesondere die Fahrbahnränder und der Bereich weit voraus, durch das Fernlicht perfekt ausgeleuchtet. Der Fahrer profitiert somit von einer maximalen Sicht, die dem Fernlicht entspricht, ohne dieses jemals manuell ausschalten zu müssen, was die Sicherheit und den Komfort beim Nachtfahren erheblich verbessert.
Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent, oft mit dem Kürzel LKA (Lane Keeping Assist) bezeichnet, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur zu verhindern. Mithilfe einer Kamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet, erkennt das System kontinuierlich die Fahrbahnmarkierungen (durchgezogene oder gestrichelte Linien). Wenn das Fahrzeug beginnt abzukommen und sich einer Linie nähert, ohne dass der Blinker betätigt wurde, greift das System aktiv ein. Im Gegensatz zum einfachen Spurhalteassistenten mit Warnung (LDW), der sich auf eine akustische oder haptische Warnung beschränkt, übt der Spurhalteassistent ein leichtes Gegenlenkmoment am Lenkrad aus, um das Fahrzeug sanft in die Mitte seiner Spur zurückzuführen. Einige fortschrittlichere Systeme können auch einen selektiven Bremseingriff an den gegenüberliegenden Rädern nutzen, um die Trajektorie zu korrigieren. Diese Vorrichtung, die hauptsächlich bei Geschwindigkeiten von über 60–65 km/h aktiv ist, ist eine wertvolle Hilfe auf Autobahnen und Schnellstraßen und verringert die Risiken im Zusammenhang mit Ablenkung oder Müdigkeit. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein System für autonomes Fahren; der Fahrer muss unbedingt die Hände am Lenkrad behalten und die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten.