Doppelbildschirm
PerformanceDurchschnittspreis
1000€ - 3000€
Der Doppelbildschirm, oft auch als digitales Cockpit oder Panoramabildschirm bezeichnet, ist eine in modernen Fahrzeugen immer häufiger anzutreffende Konfiguration der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Er besteht aus der Zusammenlegung zweier hochauflösender Digitalbildschirme unter einer einzigen Glasfläche, wodurch die Illusion eines einzigen, ultraweiten Displays entsteht, das sich vom Kombiinstrument hinter dem Lenkrad bis zur Mitte der Armaturentafel erstreckt. Der erste Bildschirm ersetzt die herkömmlichen Analoginstrumente und zeigt wichtige Fahrinformationen an (Geschwindigkeit, Drehzahl, Fahrassistenten). Der zweite, in der Regel als Touchscreen ausgebildete Bildschirm dient als Schnittstelle für das Infotainmentsystem (Navigation, Medien, Konnektivität, Fahrzeugeinstellungen). Diese Architektur ermöglicht eine visuelle und funktionale Kontinuität und bietet ein immersives und hochgradig anpassbares Benutzererlebnis. Durch die direkte Verknüpfung von Performance-Informationen mit dem Infotainment ermöglicht der Doppelbildschirm dem Fahrer den Zugriff auf dynamische Daten (Telemetrie, G-Kräfte, Stoppuhren) und behält gleichzeitig Navigation oder Medien im Blickfeld, wodurch Technologie, Design und Ergonomie im Dienste des Fahrens verschmelzen.
Vorteile
- ✓Immersives und modernes Benutzererlebnis mit Panorama-Effekt.
- ✓Gleichzeitige und anpassbare Anzeige von Fahr- und Infotaminent-Informationen.
- ✓Klares und futuristisches Interieurdesign mit deutlicher Reduzierung physischer Tasten.
- ✓Schneller und zentralisierter Zugriff auf eine Vielzahl von Daten, einschließlich Performance-Metriken.
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Der Dual-Screen: Die Revolution des Automobil-Cockpits
Einst Konzeptfahrzeugen und absoluten Luxusmodellen vorbehalten, hat sich der Dual-Screen (Doppelbildschirm) als prägendes Merkmal des modernen Automobilinnenraums etabliert. Diese Technologie besteht darin, zwei separate Bildschirme – das digitale Kombiinstrument hinter dem Lenkrad und den zentralen Infotainment-Bildschirm – zu einer einzigen visuellen Einheit zu verschmelzen, die oft durch eine große, gebogene Glasfläche geschützt wird. Das Ergebnis ist ein spektakuläres, aufgeräumtes und konsequent digital ausgerichtetes Cockpit, das die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug grundlegend verändert.
Eine Architektur im Dienste von Performance und Ergonomie
Weit davon entfernt, ein bloßes ästhetisches Gadget zu sein, ist der Dual-Screen ein leistungsstarkes Werkzeug im Dienste der Performance. Durch die Zentralisierung der Informationen ermöglicht er dem Fahrer, den Blick möglichst nah auf der Straße zu halten. Der dem Fahrer zugewandte Bildschirm, das digitale Kombiinstrument, ist vollständig personalisierbar. Im Sport- oder Race-Modus kann er für eine dynamische Fahrweise entscheidende Daten in den Vordergrund stellen:
- Einen prominenten zentralen Drehzahlmesser
- Die Ganganzeige
- Den Ladedruck oder die in Echtzeit abgegebene Leistung
- Einen G-Messer zur Visualisierung von Quer- und Längsbeschleunigungen
- Rennstrecken-Stoppuhren (Launch Control, Rundenzeiten)
Gleichzeitig kann der zentrale Bildschirm die GPS-Navigation mit Satellitenansicht anzeigen, wodurch sich Kurven auf der Straße oder Rennstrecke vorhersehen lassen, ohne den Blick von den Performance-Informationen abwenden zu müssen. Diese Synergie zwischen den beiden Bildschirmen schafft eine Fahrumgebung, die professionellen Simulatoren in nichts nachsteht.
Vorteile und Grenzen dieser Technologie
Die Einführung des Dual-Screens bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die das Fahrerlebnis an Bord neu definieren.
- Immersion und Modernität: Der Panoramaeffekt erzeugt ein High-Tech-Ambiente und wertet den Fahrzeuginnenraum auf.
- Personalisierung: Der Fahrer kann die anzuzeigenden Informationen und deren Anordnung nach seinen Vorlieben oder dem gewählten Fahrmodus auswählen.
- Informationsklarheit: Hochauflösende Bildschirme bieten eine perfekte Ablesbarkeit, selbst bei komplexen Grafiken oder 3D-Navigationskarten.
- Dienste-Integration: Er erleichtert die Nutzung von Systemen wie Apple CarPlay oder Android Auto im Vollbildmodus, während die Fahrtdaten weiterhin sichtbar bleiben.
Allerdings weist diese Technologie auch einige Nachteile auf. Die Hauptkritik betrifft die Abhängigkeit vom Touchscreen für Funktionen, die früher über physische Tasten zugänglich waren, was bisweilen vom Verkehrsgeschehen ablenken kann. Zudem sind Fingerabdrücke unvermeidlich und die Kosten für einen Austausch im Falle eines Defekts sind deutlich höher als bei einem herkömmlichen System.
Das digitale Ökosystem des Fahrers
Der Dual-Screen ist nur der sichtbarste Teil eines umfassenden digitalen Ökosystems. Er wird häufig mit anderen Technologien kombiniert, die das Erlebnis weiter bereichern. Das Head-Up-Display projiziert wesentliche Informationen direkt auf die Windschutzscheibe und bietet somit eine dritte Informationsebene. Die erweiterte Sprachsteuerung und die Gestensteuerung ermöglichen die Interaktion mit dem System, ohne den Bildschirm zu berühren, was die Sicherheit erhöht. Systeme wie das Virtual Cockpit von Audi waren hierbei wegweisend und zeigten, wie stark eine flexible Instrumentierung das Fahren verändern kann. Bei den avantgardistischsten Modellen taucht sogar der Triple-Screen (Dreifachbildschirm) auf, der ein zusätzliches Display speziell für den Beifahrer hinzufügt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dual-Screen weit mehr als nur ein Trend ist. Er ist eine fundamentale Evolution der Mensch-Maschine-Schnittstelle im Automobil, die den Fahrer in den Mittelpunkt eines reichen und personalisierbaren Informationsflusses stellt. Durch die Verbindung von Design, Ergonomie und Spitzentechnologie wird er zu einem unbestrittenen Trumpf für Performance und Fahrspaß.
Finitions équipées
14 finition(s) proposent cet équipement
Citroën Citroën C3
Max ë-C3 (4. Generation Elektro) (2024-2026)
Ford Ford Bronco
Bronco Sport Varianten (eigenständiges Modell – kein großer Bronco) (2021-2026)
Ford Ford Focus
ST-Line Edition (Mk4 Facelift) (2022-2025)
Ford Ford Focus
Trend+ (Mk3) (2012-2018)
Ford Ford Ka+
Ultimate GPS (Ka+ 1. Generation) (2017-2019)
Hyundai Elantra
N Line (7. Generation CN7) (2021-2026)
Hyundai Genesis
G70 Premium / Luxury (Marke Genesis) (2021-2026)
Hyundai Santa Fe
Intuitive (5. Generation MX5) (2024-2026)
Infiniti Infiniti G
Q50 Premium (direkter Nachfolger G – Generation V37) (2014–2020)
Infiniti Infiniti G
Q60 Premium / Sport (Nachfolger des G Coupé – Generation V37) (2016-2022)
Kia Sorento
Active Restylé (4. Generation MQ4 Facelift) (2023-2026)
Opel Opel Frontera
GS 7 Sitze Elektrisch (Generation 2024) (2025-2026)
Opel Opel Grandland
GS (2. Generation - Grandland) (2024-2026)
Seat Seat Tarraco
Style Connectée / Style Business Plus (1. Generation - Phase 2) (2021-2024)
Zugehörige Ausstattung
12-Zoll-Touchscreen
Der 12-Zoll-Touchscreen ist eine große Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), die als Hauptsteuerzentrale für das Infotainmentsystem und die Fahrzeugfunktionen dient. Er ist in der Regel in der Mitte des Armaturenbretts positioniert und bietet eine großzügige Anzeigefläche, oft in hoher Auflösung (HD oder Full HD), die eine komfortablere und intuitivere Bedienung ermöglicht. Im Gegensatz zu kleineren Bildschirmen erlaubt seine Diagonale von ca. 30 cm die gleichzeitige Anzeige mehrerer Informationen wie GPS-Navigation und Mediaplayer dank einer Split-Screen-Funktion. Diese Größe ist bei Fahrzeugen der Premium- und Oberklasse zum Standard geworden und ersetzt schrittweise physische Tasten, um ein aufgeräumteres und moderneres Innendesign zu bieten. Er zentralisiert den Zugriff auf die Klimaanlage, die Sitzeinstellungen, die Fahrmodi, die Smartphone-Konnektivität (Apple CarPlay, Android Auto) und die Anzeige von Fahrassistenten wie der 360-Grad-Kamera. Seine Integration ist ein Indikator für technologische Leistungsfähigkeit, die nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit verbessert, indem sie eine bessere Ablesbarkeit bietet und die Zeit verkürzt, die zum Finden und Aktivieren einer Funktion erforderlich ist.
Digitales Kombiinstrument
Das digitale Kombiinstrument, oft auch als 'Digital Cockpit' oder 'Virtual Cockpit' bezeichnet, ist ein vollständig digitaler Bildschirm, der die herkömmlichen analogen Instrumente (mit Zeigern) hinter dem Lenkrad eines Autos ersetzt. Unter Verwendung einer hochauflösenden LCD- oder TFT-Displaytechnologie stellt dieser Bildschirm alle wesentlichen Fahrinformationen dynamisch und anpassbar dar. So kann der Fahrer die Geschwindigkeit, die Motordrehzahl, den Kraftstoffstand sowie weitaus komplexere Daten wie die Navigationskarte im Vollbildmodus, Informationen des Infotainmentsystems (Musik, Anrufe) oder den Status der Fahrassistenzsysteme in Echtzeit abrufen. Diese Technologie verwandelt das Armaturenbrett in eine interaktive und skalierbare Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Indem es dem Fahrer ermöglicht, die Anzeige nach seinen Vorlieben oder dem gewählten Fahrmodus (Eco, Comfort, Sport) zu konfigurieren, verbessert das digitale Kombiinstrument nicht nur die Ästhetik und Modernität des Innenraums, sondern auch die Sicherheit, indem es wichtige Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrer bündelt und so Ablenkungen minimiert.
Head-Up-Display (HUD)
Das Head-Up-Display (HUD) ist eine aus der Militärluftfahrt in die Automobilindustrie übertragene Technologie, die darauf abzielt, die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort zu erhöhen. Das System projiziert wesentliche Fahrinformationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Es gibt zwei Hauptvarianten: das Combiner-HUD, das eine kleine, versenkbare transparente Glasscheibe nutzt, und das integriertere Windschutzscheiben-Projektions-HUD, das die Daten auf einen behandelten Bereich der Windschutzscheibe anzeigt. Das so erzeugte virtuelle Bild ist kollimiert, das heißt, es scheint mehrere Meter vor dem Fahrzeug über der Motorhaube zu schweben. Dies ermöglicht es dem Fahrer, seine Geschwindigkeit, Navigationshinweise oder Warnungen der Fahrerassistenzsysteme (ADAS) abzulesen, ohne den Blick von der Straße abzuwenden und ohne die Augen neu fokussieren zu müssen. Die sophistiziertesten Versionen, sogenannte Augmented-Reality-HUDs (AR-HUD), überlagern die reale Umgebung mit dynamischen Informationen, wie etwa auf die Fahrbahn projizierten Abbiegepfeilen. Durch die Minimierung von Ablenkungen ist das HUD ein Schlüsselelement der modernen Mensch-Maschine-Schnittstelle und der aktiven Sicherheit.
Dreifach-Bildschirm
Der Dreifach-Bildschirm stellt den Höhepunkt der Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) im modernen Automobil dar. Es handelt sich um eine fortschrittliche digitale Anzeigekonfiguration, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt und mehrere Displays zu einer einzigen visuellen und funktionalen Einheit verschmilzt. In der Regel besteht diese Architektur aus drei distincten Bereichen: einem digitalen Kombiinstrument für den Fahrer, einem zentralen Touchscreen für Infotainment und Navigation sowie einem dritten Bildschirm, der dem Beifahrer gewidmet ist. Oft unter einer einzigen gebogenen Glasoberfläche untergebracht – wie das berühmte MBUX Hyperscreen von Mercedes-Benz –, erzeugen diese Bildschirme ein spektakuläres und immersives Cockpit. Über die Ästhetik hinaus zielt diese Technologie darauf ab, ein intuitives und personalisierbares Benutzererlebnis zu bieten, bei dem Informationen und Bedienelemente nahtlos zugänglich sind. Das System nutzt leistungsstarke Prozessoren und teilweise künstliche Intelligenz, um die Gewohnheiten der Benutzer zu erlernen und Verknüpfungen oder kontextbezogene Informationen anzubieten. Dies ist ein Leistungsmerkmal nicht auf mechanischer Ebene, sondern im Hinblick auf das Fahrerlebnis, indem die Technologie zugänglicher, reaktionsschneller und in die Fahrzeugumgebung integrierter gemacht wird.
Virtual Cockpit
Das Virtual Cockpit – eine ursprünglich von Audi geschützte Bezeichnung – bezeichnet ein vollständig digitales Kombiinstrument, das die herkömmlichen Analoginstrumente (Drehzahlmesser, Tacho) durch einen hochauflösenden Bildschirm ersetzt. Meist auf Basis eines großen TFT- oder LCD-Panels (oft 10,25 oder 12,3 Zoll) konzipiert, verwandelt diese Ausstattung das Fahrerlebnis durch eine reichhaltige, dynamische und hochgradig anpassbare Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Der Fahrer kann aus mehreren Anzeigemodi wählen, um die für ihn wichtigsten Informationen zu priorisieren: eine klassische Ansicht mit virtuellen Rundinstrumenten, eine auf die 3D-GPS-Navigationskarte zentrierte Darstellung, Medieninformationen zur aktuellen Wiedergabe oder auch spezifische Leistungsdaten wie Leistung, Drehmoment oder einen G-Kräfte-Messer (G-Meter). Diese von einem leistungsstarken Grafikprozessor gesteuerte Technologie ermöglicht eine nahtlose Integration von Fahrassistenten, Kommunikation und Infotainment direkt im Sichtfeld des Fahrers. Obwohl der Name „Virtual Cockpit“ spezifisch für Audi ist, ist das Konzept heute unter verschiedenen Bezeichnungen wie „Digital Cockpit“ oder „i-Cockpit“ bei vielen Herstellern weit verbreitet.