Beifahrerdisplay
PerformanceDurchschnittspreis
1000€ - 2500€
Das Beifahrerdisplay ist eine technologische Innovation, die zunehmend in modernen Fahrzeuginnenräumen zu finden ist, insbesondere im Premiumsegment und bei Elektrofahrzeugen. Es handelt sich um einen meist berührungsempfindlichen Infotainment-Bildschirm, der auf der Armaturentafel direkt vor dem Beifahrersitz positioniert ist. Sein Hauptziel ist es, das Reiseerlebnis des Co-Piloten zu bereichern, indem es ihm einen dedizierten Zugriff auf eine Vielzahl von Funktionen bietet, ohne den Zentralbildschirm oder das Kombiinstrument des Fahrers zu beeinträchtigen. So kann der Beifahrer die Musik steuern, ein Ziel suchen und an das Hauptnavigationssystem senden, Informationen über die Fahrt oder die Fahrzeugleistung abrufen und bei einigen Modellen sogar Videos ansehen oder auf Apps zugreifen. Diese Technologie verwandelt den Beifahrer von einem passiven Zuschauer in einen echten aktiven Co-Piloten, der zur Routenführung und Unterhaltung beiträgt. Häufig wird ein Sichtschutzfilter integriert, damit der angezeigte Inhalt (insbesondere Videos) für den Fahrer nicht sichtbar ist, was eine optimale Sicherheit gewährleistet.
Vorteile
- ✓Verbessert das Reiseerlebnis und die Unterhaltung des Beifahrers erheblich.
- ✓Ermöglicht dem Beifahrer, als aktiver Co-Pilot bei der Verwaltung von Navigation und Multimedia zu agieren.
- ✓Reduziert Ablenkungen für den Fahrer, der sich auf die Straße konzentrieren kann.
- ✓Unterstreicht den technologischen und luxuriösen Charakter des Innenraums.
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Was ist der Beifahrerbildschirm?
Der Beifahrerbildschirm, auch Co-Pilot-Display genannt, ist ein in das Armaturenbrett integriertes digitales Display, das speziell für den Beifahrer vorne bestimmt ist. Früher Supersportwagen und Luxuslimousinen vorbehalten, setzt sich diese Ausstattung zunehmend durch, insbesondere bei High-End-Elektrofahrzeugen, die den Schwerpunkt auf ein immersives digitales Erlebnis legen. Im Gegensatz zu einem einfachen geteilten Bildschirm handelt es sich um eine unabhängige Schnittstelle, die es dem Beifahrer ermöglicht, mit dem Fahrzeug zu interagieren, ohne den Fahrer abzulenken. Er ist ein fester Bestandteil neuer Cockpit-Layouts, wie etwa der Dreifach-Bildschirm-Konfigurationen, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstrecken.
Die Hauptfunktionen eines Beifahrerbildschirms
Der Mehrwert dieses Bildschirms liegt in der Fülle der Funktionen, die er dem Beifahrer zur Verfügung stellt. Obwohl die Optionen je nach Hersteller und Modell variieren, gibt es im Allgemeinen eine gemeinsame Basis an Möglichkeiten:
- Unterhaltung: Der Beifahrer kann seine eigene Musik über Bluetooth hören, Filme oder Serien schauen (oft im Stand oder über einen Blickschutzfilter für den Fahrer) und manchmal sogar integrierte Videospiele spielen.
- Co-Pilotie und Navigation: Dies ist eine der nützlichsten Funktionen. Der Beifahrer kann nach Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Ladestationen suchen und die Route dann direkt an den Hauptnavigationsbildschirm des Fahrers senden.
- Fahrzeuginformationen: In sportlich orientierten Fahrzeugen wie dem Porsche Taycan kann der Beifahrerbildschirm Echtzeit-Leistungsdaten anzeigen: Geschwindigkeit, Beschleunigung (G-Kräfte), gewählter Fahrmodus usw.
- Komfortsteuerung: Bei einigen Systemen ist es möglich, Funktionen wie die Klimaanlage, die Sitzheizung oder die Ambientebeleuchtung über diesen Bildschirm einzustellen.
Vorteile für Fahrer und Beifahrer
Die Integration eines Beifahrerbildschirms definiert die Dynamik an Bord neu. Für den Beifahrer wird die Reise interaktiver und weniger monoton. Er ist nicht mehr nur Zuschauer, sondern Akteur der Fahrt, der in der Lage ist, Unterhaltung und Routenplanung zu steuern. Für den Fahrer ist der Sicherheitsvorteil spürbar. Er muss nicht mehr den Zentralbildschirm bedienen, um die Musik zu wechseln oder eine neue Adresse in das GPS einzugeben. Diese Aufgaben, die potenzielle Ablenkungen darstellen, können vollständig an den Co-Piloten delegiert werden. Diese Rollenverteilung macht das Fahren ruhiger und sicherer und fördert gleichzeitig ein kollaboratives Erlebnis.
Die Integration in das digitale Ökosystem des Fahrzeugs
Der Beifahrerbildschirm ist kein isoliertes Gadget. Er ist ein wesentlicher Bestandteil eines umfassenden digitalen Ökosystems, das ständig mit dem digitalen Kombiinstrument des Fahrers und dem zentralen Touchscreen kommuniziert. Konzepte wie der MBUX Hyperscreen von Mercedes-Benz verschmelzen diese drei Bildschirme unter einer einzigen Glasfläche und schaffen so eine spektakuläre und intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle. Diese Konnektivität wird oft durch einen intelligenten Sprachassistenten und vernetzte Dienste ergänzt, die eine flckz. (flüssige und natürliche) Interaktion mit allen Fahrzeugfunktionen ermöglichen. Das Erlebnis wird somit über den Fahrer hinaus ausgedehnt, wodurch eine gemeinsame und anpassbare digitale Umgebung für alle Insassen geschaffen wird.
Welche Hersteller bieten ihn an?
Als Pionier auf diesem Gebiet bei einem Großserienfahrzeug hat Porsche mit dem optionalen Beifahrerbildschirm in seinem Taycan Maßstäbe gesetzt. Mercedes-Benz hat dann mit seinem beeindruckenden Hyperscreen, der für seine elektrischen EQ-Modelle erhältlich ist, die Grenzen verschoben. Ferrari integriert ihn seit mehreren Jahren in seine GTs, um den Beifahrer in das Fahrerlebnis einzubeziehen. In jüngerer Zeit zeigen auch volumenstärkere Marken Interesse daran. Peugeot bietet mit dem neuen Panoramic i-Cockpit im E-3008 eine einzige, 21 Zoll große Bildschirmoberfläche an, die bis zur Mitte des Armaturenbretts reicht und eine für den Beifahrer zugängliche Interaktionszone bietet – ein Zeichen dafür, dass sich diese Technologie etablieren wird.
Kompatible Marken
Finitions équipées
8 finition(s) proposent cet équipement
Alfa Romeo Alfa Romeo Junior
Junior Tributo Italiano (1. Generation) (2024-2026)
BMW BMW i3
Lodge (1. Generation / Phase 2 Facelift) (2017-2022)
Mercedes-Benz Mercedes EQS
EQS 450 4MATIC (1. Generation V297) (2022-2026)
Porsche Porsche 911
Carrera / Carrera GTS (992.2) (2024-2026)
Porsche Porsche Cayenne
Cayenne (3. Generation Facelift) (2023-2026)
Porsche Porsche Taycan
Taycan (2. Generation / Facelift) (2024-2026)
Porsche Porsche Taycan
Taycan Turbo (2. Generation / Facelift) (2024-2026)
Renault Renault Trafic
EspaceClass (Trafic III Passenger) (2015-2024)
Zugehörige Ausstattung
Multimedia-Touchscreen
Der Multimedia-Touchscreen, auch bekannt als Infotainment-System oder Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), bildet die digitale Steuerzentrale moderner Fahrzeuge. Er ist zentral in der Armaturentafel platziert und ersetzt zahlreiche physische Tasten, um eine zentralisierte und interaktive grafische Benutzeroberfläche zu bieten. Zu seinen Hauptfunktionen gehören die GPS-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, die Verwaltung von Audioquellen (DAB+-Radio, Bluetooth-Streaming, USB) sowie eine erweiterte Smartphone-Konnektivität über Apple CarPlay und Android Auto. Darüber hinaus ermöglicht er die Steuerung wesentlicher Fahrzeugeinstellungen wie der Klimaanlage, der Fahrerassistenzsysteme (ADAS), der Fahrmodi oder der Ambientebeleuchtung. Die Technologie hat sich von kleinen resistiven Bildschirmen zu großen, hochauflösenden kapazitiven Displays (LCD oder OLED) entwickelt, die eine Reaktionsfähigkeit und Bildqualität bieten, die High-End-Tablets in Nichts nachstehen. Die Rechenleistung, die durch leistungsstarke Prozessoren gewährleistet wird, ist entscheidend, um die Fluidität der Benutzeroberfläche zu garantieren. Heutzutage sind die Ergonomie (UX) und das Interface-Design (UI) wichtige Differenzierungsmerkmale, die das Fahrerlebnis und die Wahrnehmung der Modernität des Fahrzeugs direkt beeinflussen.
Connected Services
Connected Services umfassen alle in ein Fahrzeug integrierten Funktionen und Anwendungen, die für ihren Betrieb auf eine Internetverbindung angewiesen sind. Dank einer integrierten SIM-Karte (eSIM) oder der geteilten Verbindung eines Smartphones wird das Auto zu einem intelligenten, kommunizierenden Objekt. Diese Dienste verändern das Fahrerlebnis grundlegend, indem sie Leistungen in mehreren Schlüsselbereichen anbieten: Navigation, Sicherheit, Komfort und Wartung. Dazu gehören beispielsweise die GPS-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, die Online-Suche nach Sonderzielen (POI) oder Wettervorhersagen. Im Bereich der Sicherheit beinhalten sie den automatischen Notruf (eCall) bei einem Unfall sowie die Pannenhilfe. Die Fernsteuerung über eine dedizierte Smartphone-App ist einer der beliebtesten Aspekte, da sie das Ver- und Entriegeln der Türen, das Vorklimatisieren des Innenraums oder die Ortung des Fahrzeugs ermöglicht. Schließlich erleichtern vernetzte Dienste die Wartung durch Ferndiagnosen, Wartungshinweise und 'Over-The-Air'-Softwareupdates (OTA), die das Fahrzeug kontinuierlich verbessern, ohne dass eine Werkstatt aufgesucht werden muss. Diese Technologien sind zu einem wichtigen Verkaufsargument und einem wesentlichen Entscheidungskriterium für viele Autofahrer geworden.
Digitales Kombiinstrument
Das digitale Kombiinstrument, oft auch als 'Digital Cockpit' oder 'Virtual Cockpit' bezeichnet, ist ein vollständig digitaler Bildschirm, der die herkömmlichen analogen Instrumente (mit Zeigern) hinter dem Lenkrad eines Autos ersetzt. Unter Verwendung einer hochauflösenden LCD- oder TFT-Displaytechnologie stellt dieser Bildschirm alle wesentlichen Fahrinformationen dynamisch und anpassbar dar. So kann der Fahrer die Geschwindigkeit, die Motordrehzahl, den Kraftstoffstand sowie weitaus komplexere Daten wie die Navigationskarte im Vollbildmodus, Informationen des Infotainmentsystems (Musik, Anrufe) oder den Status der Fahrassistenzsysteme in Echtzeit abrufen. Diese Technologie verwandelt das Armaturenbrett in eine interaktive und skalierbare Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Indem es dem Fahrer ermöglicht, die Anzeige nach seinen Vorlieben oder dem gewählten Fahrmodus (Eco, Comfort, Sport) zu konfigurieren, verbessert das digitale Kombiinstrument nicht nur die Ästhetik und Modernität des Innenraums, sondern auch die Sicherheit, indem es wichtige Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrer bündelt und so Ablenkungen minimiert.
Bildschirme im Fond
Die Bildschirme für den Fond, oft auch unter dem englischen Begriff „Rear Seat Entertainment“ (RSE) bekannt, repräsentieren den Gipfel an Komfort und Unterhaltung für die Fahrgäste. Meist in die Rückseite der vorderen Kopfstützen integriert oder gelegentlich am Dachhimmel montiert, verwandeln diese Multimediasysteme den hinteren Fahrgastraum in ein echtes fahrendes Wohnzimmer. Sie bestehen in der Regel aus einem oder zwei hochauflösenden Farbbildschirmen (mit oder ohne Touch-Funktion), ergänzt durch Kopfhöreranschlüsse, USB-Anschlüsse und teilweise sogar Blu-ray-Laufwerke oder HDMI-Schnittstellen. Die Leistung dieser Systeme bemisst sich nicht in Pferdestärken, sondern an ihrer Fähigkeit, ein flüssiges und immersives Erlebnis zu bieten. Sie ermöglichen es den Passagieren, Filme zu schauen, Videospiele zu spielen, ihre eigene Musik zu hören oder der Navigation zu folgen, ohne den Fahrer abzulenken. Oft mit dem WLAN-Hotspot des Fahrzeugs verbunden, bieten sie Zugriff auf Streaming-Dienste wie Netflix oder YouTube. Diese Technologie, die früher Luxuslimousinen vorbehalten war, hält zunehmend Einzug in Familien-SUVs und Oberklasse-Limousinen, was den Komfort auf langen Fahrten erheblich steigert und dem Fahrzeug einen deutlichen Mehrwert verleiht.
Dreifach-Bildschirm
Der Dreifach-Bildschirm stellt den Höhepunkt der Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) im modernen Automobil dar. Es handelt sich um eine fortschrittliche digitale Anzeigekonfiguration, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt und mehrere Displays zu einer einzigen visuellen und funktionalen Einheit verschmilzt. In der Regel besteht diese Architektur aus drei distincten Bereichen: einem digitalen Kombiinstrument für den Fahrer, einem zentralen Touchscreen für Infotainment und Navigation sowie einem dritten Bildschirm, der dem Beifahrer gewidmet ist. Oft unter einer einzigen gebogenen Glasoberfläche untergebracht – wie das berühmte MBUX Hyperscreen von Mercedes-Benz –, erzeugen diese Bildschirme ein spektakuläres und immersives Cockpit. Über die Ästhetik hinaus zielt diese Technologie darauf ab, ein intuitives und personalisierbares Benutzererlebnis zu bieten, bei dem Informationen und Bedienelemente nahtlos zugänglich sind. Das System nutzt leistungsstarke Prozessoren und teilweise künstliche Intelligenz, um die Gewohnheiten der Benutzer zu erlernen und Verknüpfungen oder kontextbezogene Informationen anzubieten. Dies ist ein Leistungsmerkmal nicht auf mechanischer Ebene, sondern im Hinblick auf das Fahrerlebnis, indem die Technologie zugänglicher, reaktionsschneller und in die Fahrzeugumgebung integrierter gemacht wird.