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4MATIC

Technologie

Durchschnittspreis

1500€ - 4000€

4MATIC ist die Verkaufsbezeichnung für das von Mercedes-Benz entwickelte Allradsystem. Es wurde entwickelt, um Traktion, Stabilität und Fahrdynamik zu verbessern, und verteilt die Motorleistung auf alle vier Räder des Fahrzeugs. Im Gegensatz zu einem einfachen Heck- oder Frontantrieb sorgt das 4MATIC-System unabhängig von Wetterbedingungen oder Straßenverhältnissen (Regen, Schnee, Glatteis, enge Kurven) stets für optimale Bodenhaftung. Es gibt mehrere Generationen und Varianten des 4MATIC-Systems, die von permanenten Systemen mit fester Drehmomentverteilung (z. B. 45 % vorne und 55 % hinten) bis hin zu voll variablen Systemen reichen, die die Drehmomentverteilung in Echtzeit anpassen und innerhalb von Millisekunden von Frontantrieb auf Allradantrieb umschalten können. Das System arbeitet eng mit anderen Fahrhilfen wie dem ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) und dem ABS zusammen, um maximale Sicherheit und Kontrolle zu gewährleisten. Das moderne 4MATIC-System ist leicht und effizient und darauf ausgelegt, die Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch zu minimieren und gleichzeitig erstklassige Leistung zu bieten.

Vorteile

  • Erhöhte Sicherheit auf glatten Straßen (Regen, Schnee, Glatteis)
  • Bessere Traktion beim Beschleunigen und am Kurvenausgang
  • Verbesserte Stabilität und Fahrdynamik unter allen Umständen
  • Erhöhtes Vertrauen und Vielseitigkeit auf verschiedenen Fahrbahnoberflächen

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Was ist das 4MATIC-System von Mercedes-Benz?

Der Begriff 4MATIC bezeichnet die exklusive Allradtechnologie (AWD – All-Wheel Drive) von Mercedes-Benz. Erstmals 1987 in der E-Klasse (W124) eingeführt, wurde dieses System entwickelt, um ein Höchstmaß an aktiver Sicherheit und Fahrdynamik zu bieten. Sein Hauptziel besteht darin, das Motordrehmoment intelligent zwischen Vorder- und Hinterachse sowie teilweise sogar zwischen den Rädern einer Achse zu verteilen, um in jeder Situation für maximale Traktion zu sorgen. Ob Sie bei strömendem Regen oder auf verschneiter Fahrbahn fahren oder einfach die Leistung Ihres Fahrzeugs auf trockener Straße optimieren möchten – das 4MATIC arbeitet permanent daran, Kontrolle und Stabilität zu wahren.

Wie funktioniert die 4MATIC-Technologie?

Die Funktionsweise des 4MATIC hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und variiert je nach Modell. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen zwei Systemtypen:

  • Permanentem 4MATIC: Dieses System ist bei vielen Modellen mit Heckantriebsarchitektur (Längsmotor) vorhanden und verteilt das Drehmoment kontinuierlich über eine feste Verteilung auf alle vier Räder, oft mit einer leicht hecklastigen Auslegung (z. B. 45 % vorne und 55 % hinten). Diese Konfiguration begünstigt ein dynamisches und sportliches Fahrverhalten, während die Vorteile des Allradantriebs erhalten bleiben.
  • Variablen 4MATIC: Dieses System wird meist bei Modellen mit Frontantriebsarchitektur (Quermotor) wie der A-Klasse oder dem GLA eingesetzt und ist flexibler. Unter normalen Bedingungen fährt das Fahrzeug zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs hauptsächlich mit Frontantrieb. Sobald ein Haftungsverlust erkannt wird, kann das System innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde bis zu 50 % des Drehmoments an die Hinterachse übertragen und sorgt so für einen unmerklichen Übergang in den Allradmodus.

In jedem Fall ist das 4MATIC eng mit den Sensoren des elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) und des Antiblockiersystems (ABS) vernetzt. Es nutzt deren Daten (Raddrehzahl, Lenkwinkel usw.), um Traktionsverluste vorherzusehen und darauf zu reagieren, noch bevor sie kritisch werden.

Die Hauptvorteile von 4MATIC

Die Wahl eines mit 4MATIC ausgestatteten Mercedes-Benz Modells bietet im Alltag konkrete Vorteile:

  • Erhöhte Sicherheit: Dies ist der offensichtlichste Vorteil. Auf nasser, verschneiter oder vereister Fahrbahn reduziert das 4MATIC die Gefahr des Schleuderns und des Kontrollverlusts erheblich und sorgt für ein souveräneres Fahrgefühl.
  • Verbesserte Leistung: Die Fähigkeit, die Kraft über vier Kontaktpunkte statt über zwei auf die Straße zu übertragen, ermöglicht agilere Beschleunigungswerte und höhere Kurvengeschwindigkeiten ohne Traktionsverlust.
  • Überlegene Stabilität: Selbst auf trockener Straße verbessert das System die Stabilität in Kurven und bei Ausweichmanövern, was zu einem vorhersehbareren und beruhigenderen Fahrverhalten beiträgt.
  • Vielseitigkeit: Ein 4MATIC-Fahrzeug ist per Definition vielseitiger. Es vermittelt Vertrauen bei der Bewältigung eines Gebirgspasses im Winter, auf einem nassen Feldweg oder einfach beim sicheren Ziehen eines Anhängers.

4MATIC im Vergleich zu seinen Wettbewerbern (Quattro, xDrive)

Das 4MATIC von Mercedes-Benz konkurriert direkt mit anderen bekannten Allradsystemen wie dem Quattro von Audi und dem xDrive von BMW. Auch wenn das Endziel dasselbe bleibt – Traktion und Sicherheit zu optimieren –, können sich die technischen Philosophien unterscheiden. Historisch gesehen hat Quattro seinen Ruf auf dem Torsen-Mitteldifferenzial aufgebaut, während xDrive oft für sein sehr dynamisches, hecklastiges Fahrverhalten gelobt wird. Das 4MATIC hingegen ist für seinen hervorragenden Kompromiss aus Sicherheit, Komfort und Effizienz bekannt, der sich perfekt in die Philosophie der Marke mit dem Stern einfügt. Heute nutzen diese drei Systeme Spitzentechnologien (oft elektronisch geregelte Lamellenkupplungen) und bieten sehr hohe und sehr ähnliche Leistungsniveaus.

Fazit

Das 4MATIC-System ist viel mehr als nur eine einfache Option für den Winter. Es ist eine Technologie für aktive Sicherheit und Performance, die das Fahrverhalten des Fahrzeugs an 365 Tagen im Jahr verbessert. Durch den Gewinn an Stabilität, Traktion und Vertrauen stellt es eine sinnvolle Investition für jeden Fahrer dar, der das Beste aus seinem Mercedes-Benz herausholen möchte – unabhängig von den Fahrbedingungen.

Kompatible Marken

Finitions équipées

26 finition(s) proposent cet équipement

Mercedes-Benz Mercedes AMG GT

AMG GT 55 4MATIC+ (2. Generation) (2023-2026)

Mercedes-Benz Mercedes AMG GT

AMG GT 63 4MATIC+ (2. Generation) (2023-2026)

Mercedes-Benz Mercedes CLA

AMG CLA 35 (2. Generation C118) (2019-2026)

Mercedes-Benz Mercedes CLA

AMG CLA 45 S (2. Generation C118) (2019-2026)

Mercedes-Benz Mercedes CLA

CLA 45 AMG (1. Generation C117) (2013-2019)

Mercedes-Benz Mercedes CLS

CLS 53 4MATIC+ AMG (Generation C257) (2018-2023)

Mercedes-Benz Mercedes EQC

EQC 400 4MATIC Serienbasis (1. Generation N293) (2019-2023)

Mercedes-Benz Mercedes EQS

EQS 450 4MATIC (1. Generation V297) (2022-2026)

Mercedes-Benz Mercedes EQS

EQS 580 4MATIC (1. Generation V297) (2021-2026)

Mercedes-Benz Mercedes EQS

Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ (1. Generation V297) (2021-2026)

Mercedes-Benz Mercedes GLA

Mercedes-AMG GLA 35 4MATIC (2. Generation H247) (2020-2026)

Mercedes-Benz Mercedes GLA

Mercedes-AMG GLA 45 S 4MATIC+ (2. Generation H247) (2020-2026)

Mercedes-Benz Mercedes GLC

AMG GLC 63 / 63 S 4MATIC+ (1. Generation X253) (2017–2022)

Mercedes-Benz Mercedes GLC

Mercedes-AMG GLC 43 4MATIC (2. Generation X254) (2023-2026)

Mercedes-Benz Mercedes GLC

Mercedes-AMG GLC 63 S E PERFORMANCE (2. Generation X254) (2023-2026)

Mercedes-Benz Mercedes SL

Mercedes-AMG SL 63 4MATIC+ (R232) (2021-2026)

Mercedes-Benz Mercedes SL

Mercedes-AMG SL 63 S E Performance (R232) (2023-2026)

Mercedes-Benz Mercedes-Benz EQB

EQB 300/350 4MATIC AMG Line Launch Edition Restposten (1. Generation X243) (2021-2023)

Mercedes-Benz Mercedes-Benz EQE

EQE 350 4MATIC (1. Generation) (2023-2026)

Mercedes-Benz Mercedes-Benz EQE

Mercedes-AMG EQE 53 4MATIC+ (1. Generation) (2022–2026)

Zugehörige Ausstattung

xDrive

Das xDrive-System ist die vom deutschen Automobilhersteller BMW entwickelte intelligente Allradtechnologie. xDrive wurde entwickelt, um Traktion, Stabilität und Fahrdynamik zu verbessern, und verteilt das Motormoment variabel und proaktiv zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Gegensatz zu vielen Allradsystemen, die sich erst bei Traktionsverlust zuschalten, arbeitet xDrive permanent und antizipiert kritische Situationen. Dank eines Verteilergetriebes mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung kann es die Momentenverteilung innerhalb von Millisekunden anpassen – von einem typischen Heckantrieb über eine 50:50-Verteilung bis hin zu 100 % auf nur eine Achse, falls erforderlich. Das System ist eng mit der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) verknüpft, um kontinuierlich Parameter wie Lenkwinkel, Raddrehzahl und Querbeschleunigung zu analysieren. Diese Integration ermöglicht es xDrive, nicht nur auf glatten Oberflächen wie Schnee oder Regen für optimale Traktion zu sorgen, an sich, sondern auch die Agilität in Kurven zu verbessern, indem Unter- oder Übersteuern aktiv entgegengewirkt wird, wodurch eine perfekte Balance zwischen Sicherheit und Fahrfreude geboten wird.

ESP

Das ESP, oder Electronic Stability Program (Elektronisches Stabilitätsprogramm), ist ein unverzichtbares aktives Sicherheitssystem in modernen Fahrzeugen, das auch als Fahrdynamikregelung bekannt ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Fahrzeug auf dem vom Fahrer gewünschten Kurs zu halten, indem es Haftungsverlust und Schleudern verhindert. Dazu nutzt das ESP eine Reihe von Sensoren (Raddrehzahl, Lenkwinkel, Querbeschleunigung, Gierrate), die kontinuierlich die Übereinstimmung zwischen der vom Fahrer gewünschten Richtung und dem tatsächlichen Verhalten des Autos analysieren. Wird eine Abweichung festgestellt, die den Beginn von Untersteuern (die Vorderachse rutscht weg) oder Übersteuern (die Hinterachse rutscht weg) signalisiert, greift das System innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ein. Es bremst ein oder mehrere Räder unabhängig voneinander ab und kann zudem die Motorleistung reduzieren, um das Fahrzeug wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Seit 2014 für alle in Europa verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben, ist das ESP ein elektronischer Schutzengel, der die Sicherheit bei Ausweichmanövern in Notsituationen, in engen Kurven oder auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Glatteis) erheblich erhöht. Es arbeitet synergetisch mit anderen Assistenzsystemen wie ABS und ASR (Antriebsschlupfregelung) zusammen.

Quattro

Das Quattro-System ist die Handelsbezeichnung für die Allradtechnologie (AWD), die vom deutschen Automobilhersteller Audi entwickelt wurde. 1980 mit dem legendären Audi Quattro Rallyefahrzeug eingeführt, revolutionierte dieses System den Motorsport und das Fahren auf der Straße, indem es die Vorteile einer auf alle vier Räder verteilten Traktion demonstrierte. Das Grundprinzip des Quattro besteht darin, das Motordrehmoment je nach Bodenhaftung variabel auf die Vorder- und Hinterachse zu verteilen. Dies optimiert Traktion, Stabilität und Sicherheit, egal ob auf trockener, nasser, verschneiter oder vereister Fahrbahn. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Technologie weiterentwickelt – von einem rein mechanischen Mitteldifferenzial (wie dem berühmten Torsen) hin zu reaktionsschnelleren und effizienteren elektrohydraulischen oder voll elektronischen Systemen. Heute bezeichnet der Name Quattro kein einzelnes System mehr, sondern eine Familie von Allradtechnologien, die an die Architektur jedes Audi-Modells angepasst sind, von den Kompaktwagen der A3-Reihe über die A8-Limousinen bis hin zur Q-SUV-Palette und den R8-Sportwagen. Er bleibt ein Symbol für Leistung, Sicherheit und technologische Innovation und steht im Herzen der Markenidentität.

4Motion

Das 4Motion-System ist die Handelsbezeichnung für die vom Automobilhersteller Volkswagen entwickelte und eingesetzte Allradtechnologie (AWD - All-Wheel Drive). 4Motion wurde entwickelt, um Traktion, Stabilität und Sicherheit zu verbessern, und verteilt das Motordrehmoment je nach Fahrbahnbedingungen aktiv zwischen Vorder- und Hinterachse. Entgegen der weitläufigen Meinung handelt es sich dabei nicht um ein einziges System, sondern um eine Familie von Technologien, die an die jeweilige Fahrzeugarchitektur angepasst sind. Bei Modellen mit Quermotor (wie dem Golf, dem Tiguan oder dem T-Roc) verwendet 4Motion in der Regel eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung des Typs Haldex. Dieses System arbeitet zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs hauptsächlich mit Vorderradantrieb, kann aber nahezu in Echtzeit bis zu 50 % des Drehmoments an die Hinterachse übertragen, sobald ein Traktionsverlust erkannt wird. Bei höherwertigen oder älteren Modellen mit Längsmotor (wie dem Touareg oder dem Amarok) kann das System auf einem Zentraldifferenzial des Typs Torsen basieren, das einen permanenten Allradantrieb mit variabler Drehmomentverteilung bietet. 4Motion ist daher ein wesentlicher Vorteil für das Fahren auf glatten Straßen (Regen, Schnee, Glatteis) sowie zur Verbesserung des Fahrdynamikverhaltens und der Anhängelast.

Allradantrieb (AWD)

Der Allradantrieb, auch AWD (All-Wheel Drive) genannt, ist ein ausgeklügeltes Fahrzeugübertragungssystem, das die Motorleistung aktiv und variabel auf alle vier Räder des Fahrzeugs überträgt. Im Gegensatz zu herkömmlichen 4x4-Systemen (4WD), die oft manuell zuschaltbar und für den Geländeeinsatz konzipiert sind, handelt es sich bei AWD um ein permanentes oder automatisches System, das für den Straßeneinsatz unter allen Bedingungen optimiert ist. Dank eines Netzwerks von Sensoren, die kontinuierlich die Geschwindigkeit jedes einzelnen Rades, den Lenkwinkel und die Beschleunigung analysieren, ermittelt ein elektronisches Steuergerät (ECU) die ideale Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und manchmal sogar zwischen linken und rechten Rädern (Torque Vectoring). Das Ziel ist es, die Traktion zu maximieren, indem die Leistung an die Räder mit dem besten Grip geleitet wird, wodurch ein Durchdrehen der Räder bereits im Ansatz verhindert wird. Dies führt zu einer erhöhten Stabilität in Kurven, zügigeren Beschleunigungen auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Eis) und einer allgemeinen Verbesserung der aktiven Sicherheit. Man unterscheidet zwischen permanenten AWD-Systemen, die für maximale Reaktionsfähigkeit ständig alle vier Räder antreiben, und reaktiven Systemen (oder „On-Demand“-Systemen), die überwiegend im Zweiradantrieb arbeiten, um Kraftstoff zu sparen, und die andere Achse nur bei Bedarf zuschalten.