4Motion
TechnologieDurchschnittspreis
1500€ - 3000€
Das 4Motion-System ist die Handelsbezeichnung für die vom Automobilhersteller Volkswagen entwickelte und eingesetzte Allradtechnologie (AWD - All-Wheel Drive). 4Motion wurde entwickelt, um Traktion, Stabilität und Sicherheit zu verbessern, und verteilt das Motordrehmoment je nach Fahrbahnbedingungen aktiv zwischen Vorder- und Hinterachse. Entgegen der weitläufigen Meinung handelt es sich dabei nicht um ein einziges System, sondern um eine Familie von Technologien, die an die jeweilige Fahrzeugarchitektur angepasst sind. Bei Modellen mit Quermotor (wie dem Golf, dem Tiguan oder dem T-Roc) verwendet 4Motion in der Regel eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung des Typs Haldex. Dieses System arbeitet zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs hauptsächlich mit Vorderradantrieb, kann aber nahezu in Echtzeit bis zu 50 % des Drehmoments an die Hinterachse übertragen, sobald ein Traktionsverlust erkannt wird. Bei höherwertigen oder älteren Modellen mit Längsmotor (wie dem Touareg oder dem Amarok) kann das System auf einem Zentraldifferenzial des Typs Torsen basieren, das einen permanenten Allradantrieb mit variabler Drehmomentverteilung bietet. 4Motion ist daher ein wesentlicher Vorteil für das Fahren auf glatten Straßen (Regen, Schnee, Glatteis) sowie zur Verbesserung des Fahrdynamikverhaltens und der Anhängelast.
Vorteile
- ✓Signifikante Verbesserung der Traktion auf glatten Oberflächen (Schnee, Regen, Schlamm).
- ✓Erhöhte Stabilität und Straßenlage in Kurven und bei hohen Geschwindigkeiten.
- ✓Verbesserte aktive Sicherheit durch eine bessere Verteilung der Antriebskräfte.
- ✓Verbesserte Anhänger- und Offroad-Fahreigenschaften.
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Was ist die 4Motion-Technologie von Volkswagen?
Der Begriff 4Motion bezeichnet den hauseigenen Allradantrieb des deutschen Automobilherstellers Volkswagen. Weit davon entfernt, ein simples Gadget zu sein, wurde dieses System entwickelt, um den Fahrzeugen der Marke ein zusätzliches Maß an Sicherheit, Stabilität und Vielseitigkeit zu verleihen. Es ermöglicht, die Motorleistung nicht mehr nur auf zwei Räder (Front- oder Heckantrieb), sondern auf alle vier zu verteilen. Diese intelligente und adaptive Drehmomentverteilung garantiert unter allen Umständen optimale Traktion, sei es auf schneebedeckter Straße, nasser Fahrbahn oder bei dynamischer Fahrweise.
Wie funktioniert das 4Motion-System?
Die Funktionsweise von 4Motion variiert hauptsächlich je nach Fahrzeugarchitektur. Man unterscheidet zwischen zwei Hauptkonfigurationen:
- Für Quermotoren (Golf, Tiguan, Passat, T-Roc...): Die Mehrheit der mit 4Motion ausgestatteten Volkswagen nutzt ein System auf Basis einer Haldex-Kupplung. Hierbei handelt es sich um eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung, die vor dem Hinterachsdifferential platziert ist. Unter Normalbedingungen verhält sich das Fahrzeug wie ein Fronttriebler, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Sensoren analysieren jedoch permanent die Drehzahl der Räder. Beim geringsten Anzeichen von Schlupf an der Vorderachse kann das System die Hinterachse in nur wenigen Millisekunden zuschalten und bis zu 50 % des Drehmoments dorthin übertragen, um den Grip wiederherzustellen.
- Für Längsmotoren (Touareg, Amarok...): Bei diesen robusteren Modellen kann 4Motion auf ein selbstsperrendes Mitteldifferenzial zurückgreifen, oft vom Typ Torsen. Dieses mechanische System sorgt für einen permanenten Allradantrieb, der das Drehmoment kontinuierlich zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt (z. B. mit einer Standardverteilung von 40/60). Diese Konfiguration wird besonders wegen ihrer Geländetauglichkeit und Robustheit geschätzt.
Welches sind die Hauptvorteile von 4Motion?
Die Entscheidung für ein mit 4Motion ausgestattetes Volkswagen-Modell bringt im Alltag und in kritischen Situationen konkrete Vorteile mit sich.
- Erhöhte Sicherheit: Auf nasser, schneebedeckter oder vereister Fahrbahn reduziert 4Motion das Risiko eines Kontrollverlusts erheblich. Durch die Verteilung der Antriebskraft auf alle vier Räder wird der Schlupf minimiert und eine bessere Spurstabilität des Fahrzeugs gewährleistet.
- Traktion und Leistung: Beim Anfahren oder am Ausgang enger Kurven verhindert das System das Durchdrehen der Verräder, sodass die volle Leistung effizient auf die Straße übertragen werden kann. Dies ist ein großer Vorteil bei Sportmodellen wie dem Golf R.
- Dynamische Stabilität: Selbst auf trockenem Untergrund verbessert 4Motion das Kurvenverhalten, indem es das Fahrzeug stabilisiert und ein souveräneres sowie präziseres Fahrgefühl vermittelt.
- Vielseitigkeit: Für Fahrer, die einen Anhänger oder Wohnwagen ziehen oder auf unbefestigten Wegen unterwegs sind, ist der Traktionsgewinn ein unbestreitbarer Vorteil, der Rangiermanöver erleichtert und die Fahrt sicherer macht.
4Motion im Vergleich zur Konkurrenz (Quattro, xDrive...)
4Motion ist das Pendant zu den Systemen quattro bei Audi, xDrive bei BMW oder 4MATIC bei Mercedes-Benz. Interessanterweise werden die Technologien innerhalb des Volkswagen-Konzerns häufig geteilt. So ist das 4Motion-System eines Golf (basierend auf einer Haldex-Kupplung) technisch sehr nah am quattro-System, das man in einem Audi A3 findet. Der Unterschied liegt oft in den markenspezifischen Software-Kalibrierungen, die ein neutraleres, sportlicheres oder sicherheitsorientierteres Fahrverhalten bevorzugen können. Gegenüber seinen Konkurrenten ist der 4Motion von Volkswagen für seine Effizienz, sein Ansprechverhalten und seine Unauffälligkeit für den Fahrer bekannt, da er sich perfekt mit anderen Fahrhilfen wie ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) und der Antriebsschlupfregelung integriert.
Kompatible Marken
Finitions équipées
14 finition(s) proposent cet équipement
Cupra Cupra Ateca
Cupra Ateca (1. Generation Facelift, Phase 2) (2020-2024)
Cupra Cupra Formentor
VZ5 (Erbe / begrenzter Bestand nach 2023) (2021-2024)
Volkswagen Volkswagen Arteon
Arteon R (2. Generation) (2020-2024)
Volkswagen Volkswagen Arteon
Arteon R Shooting Brake (2. Generation) (2021–2024)
Volkswagen Volkswagen CC
Carat 4Motion (2. Generation – Facelift CC) (2012-2017)
Volkswagen Volkswagen Crafter
PanAmericana (2. Generation) (2021-2026)
Volkswagen Volkswagen ID.4
GTX (2. Generation / Facelift) (2024-2026)
Volkswagen Volkswagen Passat
Alltrack (B7) (2012-2014)
Volkswagen Volkswagen Passat
Alltrack (B8) (2015-2023)
Volkswagen Volkswagen Phaeton
3.0 V6 TDI Highline (1. Generation) (2010–2016)
Volkswagen Volkswagen Phaeton
V8 Exclusive (1. Generation) (2010-2015)
Volkswagen Volkswagen Phaeton
W12 Exclusive (1. Generation) (2010-2011)
Volkswagen Volkswagen Phaeton
W12 Exclusive Langversion (1. Generation) (2010-2011)
Volkswagen Volkswagen Touareg
Terrain (2. Generation) (2010-2015)
Zugehörige Ausstattung
xDrive
Das xDrive-System ist die vom deutschen Automobilhersteller BMW entwickelte intelligente Allradtechnologie. xDrive wurde entwickelt, um Traktion, Stabilität und Fahrdynamik zu verbessern, und verteilt das Motormoment variabel und proaktiv zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Gegensatz zu vielen Allradsystemen, die sich erst bei Traktionsverlust zuschalten, arbeitet xDrive permanent und antizipiert kritische Situationen. Dank eines Verteilergetriebes mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung kann es die Momentenverteilung innerhalb von Millisekunden anpassen – von einem typischen Heckantrieb über eine 50:50-Verteilung bis hin zu 100 % auf nur eine Achse, falls erforderlich. Das System ist eng mit der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) verknüpft, um kontinuierlich Parameter wie Lenkwinkel, Raddrehzahl und Querbeschleunigung zu analysieren. Diese Integration ermöglicht es xDrive, nicht nur auf glatten Oberflächen wie Schnee oder Regen für optimale Traktion zu sorgen, an sich, sondern auch die Agilität in Kurven zu verbessern, indem Unter- oder Übersteuern aktiv entgegengewirkt wird, wodurch eine perfekte Balance zwischen Sicherheit und Fahrfreude geboten wird.
ESP
Das ESP, oder Electronic Stability Program (Elektronisches Stabilitätsprogramm), ist ein unverzichtbares aktives Sicherheitssystem in modernen Fahrzeugen, das auch als Fahrdynamikregelung bekannt ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Fahrzeug auf dem vom Fahrer gewünschten Kurs zu halten, indem es Haftungsverlust und Schleudern verhindert. Dazu nutzt das ESP eine Reihe von Sensoren (Raddrehzahl, Lenkwinkel, Querbeschleunigung, Gierrate), die kontinuierlich die Übereinstimmung zwischen der vom Fahrer gewünschten Richtung und dem tatsächlichen Verhalten des Autos analysieren. Wird eine Abweichung festgestellt, die den Beginn von Untersteuern (die Vorderachse rutscht weg) oder Übersteuern (die Hinterachse rutscht weg) signalisiert, greift das System innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ein. Es bremst ein oder mehrere Räder unabhängig voneinander ab und kann zudem die Motorleistung reduzieren, um das Fahrzeug wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Seit 2014 für alle in Europa verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben, ist das ESP ein elektronischer Schutzengel, der die Sicherheit bei Ausweichmanövern in Notsituationen, in engen Kurven oder auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Glatteis) erheblich erhöht. Es arbeitet synergetisch mit anderen Assistenzsystemen wie ABS und ASR (Antriebsschlupfregelung) zusammen.
Traktionskontrolle
Die Traktionskontrolle, auch unter den Abkürzungen TCS (Traction Control System) oder ASR (Antriebsschlupfregelung) bekannt, ist ein elektronisches aktives Sicherheitssystem, das entwickelt wurde, um den Verlust der Bodenhaftung der angetriebenen Räder eines Fahrzeugs beim Beschleunigen zu verhindern. Durch die kontinuierliche Überwachung der Drehzahl jedes einzelnen Rades mithilfe der ABS-Sensoren erkennt das System, wenn ein oder mehrere Räder beginnen durchzudrehen, das heißt, sich schneller als die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit zu drehen. Wird ein Durchdrehen festgestellt, greift das Steuergerät des Systems innerhalb weniger Millisekunden ein, um die Haftung wiederherzustellen. Dazu kann es auf zwei oft kombinierte Weisen reagieren: entweder durch Reduzierung des an die Räder übertragenen Motormoments (durch Eingriff in die Kraftstoffeinspritzung oder die Zündung) oder durch Ausüben eines leichten Bremsdrucks auf das oder die durchdrehenden Räder. Dieser Prozess ermöglicht es, das Drehmoment auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung zu übertragen und eine optimale Traktion zu gewährleisten. Die eng mit dem ESP (Fahrdynamikregelung) verbundene Traktionskontrolle ist heute eine unverzichtbare Serienausstattung, die die Sicherheit und Stabilität des Fahrzeugs erheblich verbessert, insbesondere auf glatten Fahrbahnen bei Regen, Schnee oder Eis.
Quattro
Das Quattro-System ist die Handelsbezeichnung für die Allradtechnologie (AWD), die vom deutschen Automobilhersteller Audi entwickelt wurde. 1980 mit dem legendären Audi Quattro Rallyefahrzeug eingeführt, revolutionierte dieses System den Motorsport und das Fahren auf der Straße, indem es die Vorteile einer auf alle vier Räder verteilten Traktion demonstrierte. Das Grundprinzip des Quattro besteht darin, das Motordrehmoment je nach Bodenhaftung variabel auf die Vorder- und Hinterachse zu verteilen. Dies optimiert Traktion, Stabilität und Sicherheit, egal ob auf trockener, nasser, verschneiter oder vereister Fahrbahn. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Technologie weiterentwickelt – von einem rein mechanischen Mitteldifferenzial (wie dem berühmten Torsen) hin zu reaktionsschnelleren und effizienteren elektrohydraulischen oder voll elektronischen Systemen. Heute bezeichnet der Name Quattro kein einzelnes System mehr, sondern eine Familie von Allradtechnologien, die an die Architektur jedes Audi-Modells angepasst sind, von den Kompaktwagen der A3-Reihe über die A8-Limousinen bis hin zur Q-SUV-Palette und den R8-Sportwagen. Er bleibt ein Symbol für Leistung, Sicherheit und technologische Innovation und steht im Herzen der Markenidentität.
Allradantrieb (AWD)
Der Allradantrieb, auch AWD (All-Wheel Drive) genannt, ist ein ausgeklügeltes Fahrzeugübertragungssystem, das die Motorleistung aktiv und variabel auf alle vier Räder des Fahrzeugs überträgt. Im Gegensatz zu herkömmlichen 4x4-Systemen (4WD), die oft manuell zuschaltbar und für den Geländeeinsatz konzipiert sind, handelt es sich bei AWD um ein permanentes oder automatisches System, das für den Straßeneinsatz unter allen Bedingungen optimiert ist. Dank eines Netzwerks von Sensoren, die kontinuierlich die Geschwindigkeit jedes einzelnen Rades, den Lenkwinkel und die Beschleunigung analysieren, ermittelt ein elektronisches Steuergerät (ECU) die ideale Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und manchmal sogar zwischen linken und rechten Rädern (Torque Vectoring). Das Ziel ist es, die Traktion zu maximieren, indem die Leistung an die Räder mit dem besten Grip geleitet wird, wodurch ein Durchdrehen der Räder bereits im Ansatz verhindert wird. Dies führt zu einer erhöhten Stabilität in Kurven, zügigeren Beschleunigungen auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Eis) und einer allgemeinen Verbesserung der aktiven Sicherheit. Man unterscheidet zwischen permanenten AWD-Systemen, die für maximale Reaktionsfähigkeit ständig alle vier Räder antreiben, und reaktiven Systemen (oder „On-Demand“-Systemen), die überwiegend im Zweiradantrieb arbeiten, um Kraftstoff zu sparen, und die andere Achse nur bei Bedarf zuschalten.