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Zentrales Trackpad

Performance

Durchschnittspreis

500€ - 2000€

Das zentrale Trackpad, auch als Touchpad bekannt, ist eine Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), die sich auf der Mittelkonsole eines Fahrzeugs befindet. Inspiriert von Laptop-Trackpads ermöglicht diese Ausstattung dem Fahrer oder Beifahrer die Navigation und Interaktion mit dem Infotainmentsystem (Navigation, Medien, Fahrzeugeinstellungen usw.), ohne den Hauptbildschirm direkt berühren zu müssen. Die berührungsempfindliche Oberfläche erkennt Fingerbewegungen wie Wischen zum Navigieren durch Menüs, Zusammenziehen zum Zoomen auf einer Karte oder Tippen zum Auswählen einer Option. Viele fortschrittliche Systeme integrieren zudem ein haptisches Feedback, das eine leichte Vibration oder einen Klick erzeugt, um einen Befehl zu bestätigen, wodurch die Präzision verbessert wird, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Einige Trackpads bieten sogar Handschrifterkennung, mit der sich Buchstaben und Zahlen zeichnen lassen, um eine Navigationsadresse einzugeben oder nach einem Kontakt zu suchen. Ergonomisch so platziert, dass die Hand des Fahrers ganz natürlich darauf ruht, zielt das zentrale Trackpad darauf ab, eine sicherere und bisweilen präzisere Alternative zum Touchscreen zu bieten, insbesondere bei Fahrten auf unebenen Straßen. Es verkörpert einen Premium- und Technologieansatz für die Bedienung im Fahrzeug.

Vorteile

  • Erhöhte Ergonomie und Sicherheit, da das System gesteuert werden kann, ohne sich vorlehnen oder den Blick von der Straße abwenden zu müssen.
  • Höhere Präzision als bei einem Touchscreen auf holpriger Straße, oft unterstützt durch haptisches Feedback.
  • Erweiterte Funktionen wie Handschrifterkennung für die schnelle Eingabe von Zielen.
  • Trägt zu einem aufgeräumten und modernen Innendesign bei, indem die Anzahl physischer Tasten auf der Konsole reduziert wird.

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Was ist das zentrale Automotive-Trackpad?

Das zentrale Trackpad ist eine berührungsempfindliche Oberfläche, die sich in der Regel auf der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen befindet und als Bedienschnittstelle für das Infotainmentsystem des Fahrzeugs dient. Es ersetzt oder ergänzt physische Tasten, den Dreh-Drück-Steller oder den Touchscreen. Indem es dem Fahrer ermöglicht, seine Hand auf der Konsole abzulegen und die Funktionen des Hauptbildschirms mit einfachen Fingergesten zu steuern, zielt es darauf ab, modernste Technologie und Ergonomie miteinander zu verschmelzen. Diese Technologie ist besonders im Premiumsegment verbreitet, wo sie ein Synonym für Modernität und Raffinesse ist. Durch die Minimierung von Ablenkungen ermöglicht es das zentrale Trackpad dem Fahrer, sich auf die Straße und das Fahrgefühl zu konzentrieren – ein nicht zu unterschätzender Vorteil in einem leistungsorientierten Fahrzeug.

Funktionsweise und Ergonomie eines Touchpads

Die Funktionsweise des zentralen Trackpads ist sehr intuitiv und ähnelt der eines Laptops. Die Oberfläche erkennt die Position und die Bewegung eines oder mehrerer Finger, um verschiedene Befehle auszuführen:

Um das Erlebnis und die Sicherheit zu verbessern, verfügen die meisten modernen Trackpads über ein haptisches Feedback. Eine kleine Vibration oder ein hörbares Klicken bestätigt, dass der Befehl registriert wurde, sodass der Fahrer nicht visuell auf dem Bildschirm nachschauen muss. Seine Positionierung ist so konzipiert, dass das Handgelenk bequem auf der Konsole abgelegt werden kann, was Ermüdungserscheinungen und die für das Erreichen eines Touchscreens erforderlichen großen Armbewegungen reduziert.

Trackpad vs. Touchscreen vs. Dreh-Drück-Steller: Was ist besser?

Die Debatte über die beste Bedienschnittstelle ist in der Automobilindustrie ein Dauerthema. Jedes System hat seine eigenen Vorteile.

Der Touchscreen ist dank Smartphones universell verständlich, kann aber auf holprigen Straßen unpräzise sein und zwingt dazu, den Arm zu heben, was ablenken kann. Zudem ist er anfällig für Fingerabdrücke.

Der Dreh-Drück-Steller (wie BMW iDrive in seinen Anfängen) ist äußerst präzise und sicher, da er eine rein mechanische Steuerung bietet. Allerdings kann er bei komplexen Aktionen wie Texteingabe oder dem Verschieben einer Karte weniger schnell sein.

Das zentrale Trackpad liegt genau dazwischen. Es bietet die gestische Flexibilität eines Touchscreens und profitiert gleichzeitig von einer festen ergonomischen Position wie ein Dreh-Drück-Steller. Der aktuelle Trend geht übrigens zur Hybridisierung: Viele Hersteller, wie etwa BMW, integrieren mittlerweile eine berührungsempfindliche Oberfläche direkt auf der Oberseite ihres Controller-Stellers und kombinieren so das Beste aus beiden Welten.

Die Pionier-Marken des zentralen Trackpads

Mehrere Premium-Hersteller haben das zentrale Trackpad übernommen und perfektioniert:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das zentrale Trackpad eine ausgeklügelte Lösung darstellt, um mit den immer komplexeren Systemen moderner Autos zu interagieren. Es bietet einen hervorragenden Kompromiss zwischen der Modernität der Touch-Bedienung und der Sicherheit eines physischen Bedienelements und etabliert sich als Schlüsselmerkmal in hochwertigen Innenräumen.

Zugehörige Ausstattung

Multimedia-Touchscreen

Der Multimedia-Touchscreen, auch bekannt als Infotainment-System oder Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), bildet die digitale Steuerzentrale moderner Fahrzeuge. Er ist zentral in der Armaturentafel platziert und ersetzt zahlreiche physische Tasten, um eine zentralisierte und interaktive grafische Benutzeroberfläche zu bieten. Zu seinen Hauptfunktionen gehören die GPS-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, die Verwaltung von Audioquellen (DAB+-Radio, Bluetooth-Streaming, USB) sowie eine erweiterte Smartphone-Konnektivität über Apple CarPlay und Android Auto. Darüber hinaus ermöglicht er die Steuerung wesentlicher Fahrzeugeinstellungen wie der Klimaanlage, der Fahrerassistenzsysteme (ADAS), der Fahrmodi oder der Ambientebeleuchtung. Die Technologie hat sich von kleinen resistiven Bildschirmen zu großen, hochauflösenden kapazitiven Displays (LCD oder OLED) entwickelt, die eine Reaktionsfähigkeit und Bildqualität bieten, die High-End-Tablets in Nichts nachstehen. Die Rechenleistung, die durch leistungsstarke Prozessoren gewährleistet wird, ist entscheidend, um die Fluidität der Benutzeroberfläche zu garantieren. Heutzutage sind die Ergonomie (UX) und das Interface-Design (UI) wichtige Differenzierungsmerkmale, die das Fahrerlebnis und die Wahrnehmung der Modernität des Fahrzeugs direkt beeinflussen.

Bedienelement

Das Bedienelement (Controller) ist ein drehbares Mensch-Maschine-Schnittstellen-Gerät (HMI), das sich in der Regel auf der Mittelkonsole eines Fahrzeugs zwischen den Vordersitzen befindet. Popularisiert durch deutsche Premiumhersteller wie BMW mit seinem iDrive-System, hat es sich zu einem Standard für die Steuerung komplexer Infotainmentsysteme entwickelt. Seine Hauptaufgabe besteht darin, dem Fahrer zu ermöglichen, intuitiv durch die Menüs des Multimediasystems (Navigation, Radio, Medien, Telefon, Fahrzeugeinstellungen) zu navigieren, ohne den Bildschirm direkt berühren zu müssen, wodurch Ablenkungen während der Fahrt reduziert werden. Über diese Komfortfunktion hinaus ist das Bedienelement untrennbar mit der Leistung verbunden. Bei vielen Modellen, insbesondere Sportwagen, integriert es den Fahrmodusschalter. Durch einfaches Drehen oder Drücken kann zwischen Profilen wie ,Eco‘, ,Comfort‘, ,Sport‘ oder ,Race‘ gewechselt werden. Dabei ändert der Fahrer augenblicklich entscheidende Fahrzeugparameter: das Ansprechverhalten des Gaspedals, die Fahrwerksabstimmung, die Schaltgeschwindigkeit des Getriebes und die Lenkunterstützung. Das Bedienelement wird somit zu einem echten Steuerungsinstrument, das einen direkten Zugriff auf die Personalisierung des Fahrerlebnisses und die Echtzeitanpassung der Fahrzeugleistung bietet.

Gestensteuerung

Die Gestensteuerung ist eine Mensch-Maschine-Schnittstellen-Technologie (HMI), die es dem Fahrer oder den Passagieren ermöglicht, bestimmte Fahrzeugfunktionen durch Hand- oder Fingerbewegungen zu steuern, ohne einen Bildschirm oder eine Taste berühren zu müssen. Das System nutzt eine 3D-Kamera, die sich in der Regel in der Nähe des Innenspiegels oder in der Dachkonsole befindet, um vordefinierte Gesten in einem spezifischen Interaktionsbereich zu erkennen und zu interpretieren. Beispielsweise kann das Kreisen des Fingers in der Luft die Lautstärke des Audiosystems erhöhen oder verringern, ein Wischen mit der Hand kann einen Anruf abweisen und das Zeigen mit zwei Fingern auf den Bildschirm kann die Navigation zu einem gespeicherten Ziel starten. Diese Technologie wurde ursprünglich im Premiumsegment, insbesondere von BMW, eingeführt und zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen, indem sie die Ablenkung des Fahrers verringert, da dieser den Blick nicht mehr von der Straße abwenden muss, um nach einer physischen Bedieneinheit zu suchen. Sie bietet zudem ein intuitiveres, schnelleres und futuristischeres Benutzererlebnis, das sich nahtlos neben Sprachsteuerungen und Touchscreens in moderne digitale Cockpits einfügt. Die Präzision und Vielfalt der erkkannten Gesten entwickeln sich kontinuierlich weiter und versprechen künftig immer komplexere und natürlichere Interaktionen.

Digitales Kombiinstrument

Das digitale Kombiinstrument, oft auch als 'Digital Cockpit' oder 'Virtual Cockpit' bezeichnet, ist ein vollständig digitaler Bildschirm, der die herkömmlichen analogen Instrumente (mit Zeigern) hinter dem Lenkrad eines Autos ersetzt. Unter Verwendung einer hochauflösenden LCD- oder TFT-Displaytechnologie stellt dieser Bildschirm alle wesentlichen Fahrinformationen dynamisch und anpassbar dar. So kann der Fahrer die Geschwindigkeit, die Motordrehzahl, den Kraftstoffstand sowie weitaus komplexere Daten wie die Navigationskarte im Vollbildmodus, Informationen des Infotainmentsystems (Musik, Anrufe) oder den Status der Fahrassistenzsysteme in Echtzeit abrufen. Diese Technologie verwandelt das Armaturenbrett in eine interaktive und skalierbare Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Indem es dem Fahrer ermöglicht, die Anzeige nach seinen Vorlieben oder dem gewählten Fahrmodus (Eco, Comfort, Sport) zu konfigurieren, verbessert das digitale Kombiinstrument nicht nur die Ästhetik und Modernität des Innenraums, sondern auch die Sicherheit, indem es wichtige Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrer bündelt und so Ablenkungen minimiert.

GPS-Navigationssystem

Das GPS-Navigationssystem (Global Positioning System) ist eine essentielle On-Board-Technologie, die in das Infotainmentsystem des Fahrzeugs integriert ist. Es nutzt ein Satellitennetzwerk, um die genaue Position des Autos in Echtzeit zu triangulieren. Diese Daten werden dann mit einer Kartendatenbank überlagert – die lokal (Festplatte, SD-karte) oder zunehmend in der Cloud gespeichert ist –, um die Position auf einer digitalen Karte anzuzeigen. Die Benutzeroberfläche bietet über den Zentralbildschirm eine visuelle und akustische Abbiegehinweis-Navigation (Turn-by-Turn). Moderne Systeme gehen weit über eine einfache Routenführung hinaus, indem sie Echtzeit-Verkehrsinformationen über eine Internetverbindung (4G/5G) integrieren, um optimierte Routen vorzuschlagen und Staus zu umfahren. Sie sind mit Millionen von Sonderzielen (POI) angereichert, darunter Tankstellen, Restaurants und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Smartphones ist die Koppelnavigation (Dead Reckoning): In Bereichen ohne Satellitensignal, wie beispielsweise in Tunneln, setzt das System die Navigation mithilfe der Geschwindigkeits- und Gyroskopsensoren des Fahrzeugs fort und garantiert so eine unübertroffene Dienstkontinuität. Die tiefgehende Integration ermöglicht es zudem, die Anweisungen im Kombiinstrument oder im Head-up-Display anzuzeigen, was die Sicherheit erhöht.