Teilautonomes Fahren
SécuritéDurchschnittspreis
1500€ - 5000€
Das teilautonome Fahren, das international meist in die SAE-Stufe 2 eingestuft wird, stellt einen bedeutenden Fortschritt bei den Fahrerassistenzsystemen (ADAS) dar. Es kombiniert mehrere Technologien, um den Fahrer in bestimmten Fahrsituationen zu unterstützen, hauptsächlich auf Autobahnen oder im Stau. Das System steuert gleichzeitig Beschleunigung, Bremsen und Lenkung, indem es das Fahrzeug in der Fahrbahnmitte und in einem voreingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Zu diesem Zweck greift das Auto auf eine Reihe von Sensoren zurück: Kameras zur Erkennung der Fahrbahnmarkierungen, Radarsensoren zur Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer und bisweilen Lidarsensoren für eine präzisere 3D-Kartierung der Umgebung. Im Gegensatz zum vollautonomen Fahren (Stufen 4 und 5) erfordert das teilautonome Fahren unbedingt die ständige Überwachung durch den Fahrer. Dieser muss aufmerksam bleiben, die Hände am Lenkrad (oder in unmittelbarer Nähe) haben und jederzeit bereit sein, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Es handelt sich um eine wertvolle Unterstützung, die die mentale Belastung und Ermüdung verringert, keinesfalls jedoch das Urteilsvermögen und die Verantwortung des Fahrers ersetzt.
Vorteile
- ✓Signifikante Verringerung der Fahrerermüdung auf langen Strecken und im Stop-and-Go-Verkehr.
- ✓Verbesserung der aktiven Sicherheit durch die Einhaltung konstanter Sicherheitsabstände und die Verhinderung des Verlassens der Fahrspur.
- ✓Erhöhter Fahrkomfort für ein gelasseneres und entspannteres Fahrerlebnis.
- ✓Optimierung des Verkehrsflusses durch eine flüssigere und vorausschauendere Fahrweise, die abrupte Bremsvorgänge reduziert.
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Teilautonomes Fahren: Ihr technologischer Co-Pilot
Das teilautonome Fahren gehört heute zu den begehrtesten Sicherheits- und Komforttechnologien auf dem Automobilmarkt. Oft als „Autonomie Level 2“ bezeichnet, stellt es einen entscheidenden Schritt hin zum vollautonomen Fahrzeug dar. Konkret ermöglicht es dem Fahrzeug, Geschwindigkeit, Abstand zu anderen Fahrzeugen und die Spurhaltung koordiniert zu steuern. Es handelt sich um eine wertvolle Unterstützung, die das Fahrerlebnis insbesondere auf langen Autobahnfahrten oder in monotonen Staus verändert.
Wie funktioniert teilautonomes Fahren?
Die Magie des teilautonomen Fahrens beruht auf der Fusion von Daten verschiedener Sensoren. Eine Kamera, die sich meist oben an der Windschutzscheibe befindet, liest die Fahrbahnmarkierungen, um die Zentrierung in der Spur zu gewährleisten. Ein oder mehrere Radarsensoren an der Fahrzeugfront messen kontinuierlich den Abstand und die Relativgeschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs. Diese Informationen werden von einem zentralen Steuergerät verarbeitet, das auf folgende Systeme einwirkt:
Adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC): Sie hält die programmierte Geschwindigkeit, reduziert diese jedoch automatisch, um einen Sicherheitsabstand zum Vordermann einzuhalten, und bremst das Fahrzeug bei Bedarf (Stop & Go-Funktion) bis zum vollständigen Stillstand ab.
Spurhalteassistent (LKA): Er nimmt leichte Lenkkorrekturen vor, um das Auto exakt in der Mitte seiner Spur zu halten.
Die Kombination dieser beiden Systeme bildet das Herzstück des teilautonomen Fahrens der Stufe 2. Der Fahrer aktiviert das System über eine Taste am Lenkrad und kann es jederzeit durch Bremsen oder kräftiges Gegenlenken deaktivieren.
Mehr Komfort und Sicherheit, aber unter Aufsicht
Die Vorteile des teilautonomen Fahrens sind vielfältig. Der Hauptvorteil ist die drastische Reduzierung von Ermüdung und Stress. Im Stau übernimmt das Auto das Anfahren und Abbremsen selbst (dank des Stauassistenten), was den Fahrer von einer repetitiven und mühsamen Aufgabe entlastet. Auf der Autobahn sorgt das System für ein gleichmässigeres und entspannteres Fahren, indem es Tempo und Spur konstant hält.
In puncto Sicherheit ist diese Technologie ein echter Gewinn. Durch die Gewährleistung optimaler Sicherheitsabstände und die Vermeidung von unbeabsichtigtem Verlassen der Spur trägt sie dazu bei, das Unfallrisiko zu senken. Es ist jedoch von grundlegender Bedeutung, sich daran zu erinnern, dass diese Systeme lediglich Hilfen sind. Gesetzgebung und aktuelle Technik verlangen, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug behält, den Blick auf die Strasse gerichtet und die Hände am Lenkrad hat, um jederzeit eingreifen zu können. Drucksensoren am Lenkrad oder eine Innenraumkamera überprüfen diese Wachsamkeit.
Unterschiedliche Bezeichnungen je nach Hersteller
Auch wenn das Prinzip dasselbe bleibt, verwenden Automobilmarken ihre eigenen Marketingbezeichnungen für ihre teilautonomen Fahrsysteme:
Autopilot bei Tesla
Travel Assist bei Volkswagen, Audi oder Skoda
Highway & Traffic Jam Companion bei Renault
Drive Assist Plus bei Peugeot und Citroën
Driving Assistant Professional bei BMW
DISTRONIC mit aktivem Lenk-Assistenten bei Mercedes-Benz
Als Sonderausstattung oder serienmässig in höheren Ausstattungslinien angeboten, hat sich das teilautonome Fahren zu einem wichtigen Entscheidungskriterium für viele Autofahrer entwickelt, die ein modernes, sichereres und komfortableres Fahrerlebnis suchen.
Finitions équipées
113 finition(s) proposent cet équipement
BMW BMW iX
iX xDrive40 (1. Generation I20) (2021-2026)
BMW BMW iX3
xLine (2. Generation Neue Klasse NA5) (2025-2026)
Chrysler Chrysler Ypsilon
Ypsilon Electric Edizione Limitata (Neue Generation) (2024-2026)
Citroën Citroën C5
Max (C5 X) (2021-2026)
Citroën Citroën E-Mehari
E-Mehari Auslaufmodell (1. Generation) (2019)
Citroën Citroën Grand C4 Picasso
Shine Pack (2. Generation / SpaceTourer) (2018-2022)
Citroën Citroën ë-C4
Max (1. Generation ë-C4 – facettierte Modellreihe / Facelift) (2023-2026)
DS Automobiles DS 3
Opéra (2. Generation - DS 3) (2021-2026)
DS Automobiles DS 3 Crossback
Opéra (2. Generation - DS 3 Facelift, ehem. Crossback) (2023-2026)
DS Automobiles DS 5
Facelift DS Brand Sport Chic (1. Generation Phase 2) (2015-2018)
DS Automobiles DS 9
Rivoli + E-TENSE 250 (1. Generation) (2022–2026)
Dodge Dodge Charger
Daytona R/T (8. Generation) (2024-2026)
Dodge Dodge Durango
Citadel (3. Generation, Phase 3) (2021-2026)
Fiat Fiat Grande Panda
Electric Cross (1. Generation) (2025-2026)
Ford Ford Explorer
Extended Range Ultra (7. elektrische Generation) (2024-2026)
Ford Ford Explorer
ST-Line (6. Generation Europa) (2020-2023)
Ford Ford Mondeo
Vignale (5. Generation Mk5) (2015-2022)
Ford Ford Mustang
GT (7. Generation S650) (2024-2026)
Ford Ford Tourneo Custom
Electric Trend / E-Tourneo Custom Trend (2. Generation) (2024-2026)
Ford Ford Transit
E-Transit Trend (2. Generation Elektro) (2022-2026)
Zugehörige Ausstattung
Verkehrszeichenerkennung
Die Verkehrszeichenerkennung (TSR - Traffic Sign Recognition) ist ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die Sicherheit und den Komfort des Fahrers zu verbessern. Über eine Frontkamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet, scannt das Fahrzeug kontinuierlich die Straße, um Verkehrszeichen zu identifizieren und zu interpretieren. Die erfassten Informationen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote oder Einbliche werden anschließend von einer Bildanalysesoftware verarbeitet. Das Ergebnis wird in Echtzeit im Kombiinstrument oder im Head-up-Display angezeigt, sodass der Fahrer über die geltenden Vorschriften informiert bleibt, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Die ausgefeiltesten Systeme können diese Daten zur Erhöhung der Zuverlässigkeit mit denen des GPS-Navigationssystems abgleichen und sogar mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (ACC) oder dem Geschwindigkeitsbegrenzer interagieren, um das Tempo des Fahrzeugs automatisch anzupassen. Diese Technologie stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum hochautonomen Fahren dar, indem sie die kognitive Belastung des Fahrers verringert und Risiken minimiert, die durch Unaufmerksamkeit oder schlechte Sichtbarkeit von Schildern entstehen.
Stauassistent
Der Stauassistent, auch Traffic Jam Assist genannt, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS) der Stufe 2, das das Fahren im dichten Verkehr revolutioniert. Er stellt eine bedeutende Weiterentwicklung der aktiven Sicherheitssysteme dar, indem er zwei Schlüsseltechnologien zusammenführt: die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion (ACC) und den Spurhalteassistenten (Lane Keeping Assist). Konzipiert für den Betrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten, typischerweise bis zu 65 km/h, übernimmt dieses System die Längsführung (Beschleunigen, Bremsen) und Querführung (Lenken) des Fahrzeugs. Dank einer Frontkamera und Radarsensoren analysiert es die Umgebung, folgt dem vorausfahrenden Fahrzeug und liest die Fahrbahnmarkierungen. Auf diese Weise regelt es den Sicherheitsabstand semi-autonom, kann bis zum vollständigen Stillstand abbremsen und automatisch wieder anfahren, wenn der Verkehr wieder anrollt. Gleichzeitig führt es Mikrokorrekturen am Lenkrad durch, um das Fahrzeug mittig in seiner Spur zu halten. Das Hauptziel besteht darin, den Fahrer von der monotonen und ermüdenden Aufgabe des Stop-and-Go-Fahrens zu entlasten, Stress und das Risiko von Auffahrunfällen durch Unaufmerksamkeit drastisch zu reduzieren und gleichzeitig den Komfort und den Fahrfluss zu verbessern.
Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent, oft mit dem Kürzel LKA (Lane Keeping Assist) bezeichnet, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur zu verhindern. Mithilfe einer Kamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet, erkennt das System kontinuierlich die Fahrbahnmarkierungen (durchgezogene oder gestrichelte Linien). Wenn das Fahrzeug beginnt abzukommen und sich einer Linie nähert, ohne dass der Blinker betätigt wurde, greift das System aktiv ein. Im Gegensatz zum einfachen Spurhalteassistenten mit Warnung (LDW), der sich auf eine akustische oder haptische Warnung beschränkt, übt der Spurhalteassistent ein leichtes Gegenlenkmoment am Lenkrad aus, um das Fahrzeug sanft in die Mitte seiner Spur zurückzuführen. Einige fortschrittlichere Systeme können auch einen selektiven Bremseingriff an den gegenüberliegenden Rädern nutzen, um die Trajektorie zu korrigieren. Diese Vorrichtung, die hauptsächlich bei Geschwindigkeiten von über 60–65 km/h aktiv ist, ist eine wertvolle Hilfe auf Autobahnen und Schnellstraßen und verringert die Risiken im Zusammenhang mit Ablenkung oder Müdigkeit. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein System für autonomes Fahren; der Fahrer muss unbedingt die Hände am Lenkrad behalten und die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten.
Abstandstempomat (ACC)
Der Abstandstempomat, bekannt unter dem Kürzel ACC (Adaptive Cruise Control), ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das eine bedeutende Weiterentwicklung des herkömmlichen Tempomaten darstellt. Während Letzterer lediglich eine feste Geschwindigkeit hält, passt ACC das Tempo des Fahrzeugs intelligent und automatisch an, um einen voreingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Zu diesem Zweck nutzt er an der Front angebrachte, hochentwickelte Sensoren (Radar, Lidar und/oder Kamera), die den Verkehr kontinuierlich analysieren. Wenn das vordere Fahrzeug langsamer wird, steuert ACC eine Verzögerung ein, die bis zur Betätigung der Bremsen gehen kann. Sobald die Fahrbahn frei ist, beschleunigt er wieder, um die Sollgeschwindigkeit zu erreichen. Die fortschrittlichsten Systeme, sogenannte „Stop & Go“-Funktionen, bewältigen sogar vollständige Stopps im Berufsverkehr sowie das automatische Wiederanfahren und bieten so einen unvergleichlichen Komfort bei dichtem Verkehr. Durch die Automatisierung der Abstands- und Geschwindigkeitsregelung entlastet ACC den Fahrer mental, verringert das Risiko von Auffahrunfällen und verbessert den Verkehrsfluss, womit er einen technologischen Grundstein des teilautonomen Fahrens darstellt.
Autopilot
Der Autopilot ist ein von Tesla entwickeltes fortgeschrittenes Fahrerassistenzsystem (ADAS), das es dem Fahrzeug ermöglicht, Lenkung, Beschleunigung und Bremsen auf seiner Spur autonom zu steuern. Oft mit dem Begriff des autonomen Fahrens in Verbindung gebracht, handelt es sich hierbei tatsächlich um ein teilautonomes Fahrsystem der Stufe 2, was bedeutet, dass der Fahrer jederzeit wachsam und bereit sein muss, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Das System stützt sich auf eine Reihe von Sensoren, darunter Kameras, Radarsysteme und Ultraschallsensoren, um die Umgebung des Fahrzeugs lückenlos (360 Grad) zu analysieren. Zu den Grundfunktionen gehören der adaptive Tempomat (Abstandsregeltempomat), der einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält, und der Spurhalteassistent, der das Auto in der Mitte seiner Spur hält. Verbesserte Versionen bieten erweiterte Funktionen wie den automatischen Spurwechsel, die navigierte Autopilot-Funktion auf Autobahnen, das automatische Einparken und sogar die herbeifrufbare autonome Ausparkfunktion (Summon). Obwohl der Name irreführend sein kann, dient der Autopilot in erster Linie der Sicherheit und dem Komfort. Er entlastet den Fahrer auf langen Strecken und im Stop-and-Go-Verkehr mental und erhöht gleichzeitig die Sicherheit durch oft schnellere Reaktionen als die eines Menschen.