Autopilot
SécuritéDurchschnittspreis
3800€ - 7500€
Der Autopilot ist ein von Tesla entwickeltes fortgeschrittenes Fahrerassistenzsystem (ADAS), das es dem Fahrzeug ermöglicht, Lenkung, Beschleunigung und Bremsen auf seiner Spur autonom zu steuern. Oft mit dem Begriff des autonomen Fahrens in Verbindung gebracht, handelt es sich hierbei tatsächlich um ein teilautonomes Fahrsystem der Stufe 2, was bedeutet, dass der Fahrer jederzeit wachsam und bereit sein muss, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Das System stützt sich auf eine Reihe von Sensoren, darunter Kameras, Radarsysteme und Ultraschallsensoren, um die Umgebung des Fahrzeugs lückenlos (360 Grad) zu analysieren. Zu den Grundfunktionen gehören der adaptive Tempomat (Abstandsregeltempomat), der einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält, und der Spurhalteassistent, der das Auto in der Mitte seiner Spur hält. Verbesserte Versionen bieten erweiterte Funktionen wie den automatischen Spurwechsel, die navigierte Autopilot-Funktion auf Autobahnen, das automatische Einparken und sogar die herbeifrufbare autonome Ausparkfunktion (Summon). Obwohl der Name irreführend sein kann, dient der Autopilot in erster Linie der Sicherheit und dem Komfort. Er entlastet den Fahrer auf langen Strecken und im Stop-and-Go-Verkehr mental und erhöht gleichzeitig die Sicherheit durch oft schnellere Reaktionen als die eines Menschen.
Vorteile
- ✓Signifikante Reduzierung der Fahrerermüdung auf Autobahnen und im Stau.
- ✓Erhöhte aktive Sicherheit durch Erkennung von und automatische Reaktion auf Hindernisse.
- ✓Unübertroffener Fahrkomfort durch die Übernahme repetitiver Lenk- und Geschwindigkeitsaufgaben.
- ✓Proaktive Unterstützung mit Funktionen wie Spurwechsel und navigiertem Fahren.
Mehr erfahren
Was ist der Autopilot? Definition und Funktionsweise
Autopilot ist die Handelsbezeichnung des US-amerikanischen Herstellers Tesla für seine Suite fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme (ADAS). Entgegen dem, was der Name nahelegt, handelt es sich hierbei nicht um ein vollständig autonomes Fahrsystem, sondern um eine Assistenz der Stufe 2 auf der Skala des autonomen Fahrens. Dies schreibt dem Fahrer vor, seine Aufmerksamkeit auf die Straße und seine Hände am Lenkrad zu behalten, um jederzeit bereit zu sein, einzugreifen. Das Hauptziel des Autopiloten besteht darin, die Sicherheit zu erhöhen und die Arbeitsbelastung des Fahrers zu verringern, insbesondere auf langen Autobahnfahrten oder bei dichtem Verkehr.
Um zu funktionieren, stützt sich das System auf eine Reihe von Sensoren: einen Satz Kameras, die eine 360-Grad-Sicht bieten, ein Frontradar zur Erkennung entfernter Objekte auch bei schlechten Sichtverhältnissen sowie Ultraschallsensoren für die Nahbereichserkennung. All diese Daten werden von einem leistungsstarken Bordcomputer in Echtzeit verarbeitet, um ein digitales Abbild der Fahrzeugumgebung zu erstellen und die Handlungen anderer Verkehrsteilnehmer zu antizipieren.
Die verschiedenen Versionen des Autopiloten
Tesla bietet mehrere Stufen für sein Assistenzsystem an:
- Basis-Autopilot: Bei neueren Fahrzeugen serienmäßig enthalten, umfasst er den Abstandsregeltempomaten (hält Geschwindigkeit und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug) und den Lenkassistenten (hält das Auto zentriert in seiner Spur).
- Enhanced Autopilot (EAP): Als Option fügt er signifikante Komfortfunktionen hinzu wie die Navigation mit Autopilot (Regelung von Autobahnauffahrten und Überholvorgängen), den automatischen Spurwechsel, den Einparkassistenten (Autopark) und die Funktion „Smart Summon“ (Herbeirufen), mit der man sein Auto aus einer Parklücke zu sich kommen lassen kann.
- FSD (Full Self-Driving / Volles Potenzial für autonomes Fahren): Die umfassendste Option, die alle Funktionen des EAP beinhaltet und (derzeit im Betastatus befindlich) das Erkennen von und Reagieren auf Ampeln und Stoppschilder sowie das automatisierte Fahren in der Stadt hinzufügt.
Vorteile für Sicherheit und Komfort
Der Autopilot verwandelt das Fahrerlebnis, indem er konkrete Vorteile bringt. Der erste ist eine drastische Reduzierung der Ermüdung des Fahrers. Auf der Autobahn übernimmt das System die monotonsten Aspekte des Fahrens, sodass der Fahrer wachsamer und auf die Überwachung konzentriert bleiben kann. In puncto Sicherheit fungiert der Autopilot wie ein zusätzliches Paar Augen. Seine Sensoren werden niemals müde und können Gefahren erkennen, die der Fahrer möglicherweise nicht gesehen hätte, wodurch eine Notbremsung oder ein Ausweichmanöver zur Vermeidung einer Kollision ausgelöst wird. Im Stau bewältigt der Stauassistent das unaufhörliche Anfahren und Anhalten und bietet einen außergewöhnlichen Fahrkomfort.
Die Grenzen, die man nicht ignorieren darf
Es ist entscheidend zu verstehen, dass der Autopilot nicht unfehlbar ist. Das System erfordert eine ständige menschliche Überwachung. Schlechte Wetterbedingungen (starker Regen, Schnee, Nebel), abgenutzte Bodenmarkierungen oder komplexe Verkehrssituationen im städtischen Umfeld können das System vor Schwierigkeiten stellen. Der Fahrer bleibt rechtlich für sein Fahrzeug verantwortlich und muss in der Lage sein, die Kontrolle sofort wieder zu übernehmen. Der Name „Autopilot“ war Gegenstand zahlreicher Kritiken, da er ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen und zu Unaufmerksamkeit verleiten kann. Den Autopiloten zu nutzen bedeutet zu akzeptieren, ein aktiver Überwacher und kein einfacher Beifahrer zu sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Tesla-Autopilot ein Pionier bei der Demokratisierung des semi-autonomen Fahrens war. Es ist eine Technologie, die bei korrekter Anwendung die Sicherheit und den Komfort erheblich verbessert. Sie nimmt die Zukunft des Automobils vorweg und erinnert uns gleichzeitig daran, dass der Platz des Fahrers vorerst fest hinter dem Lenkrad bleibt.
Kompatible Marken
Finitions équipées
19 finition(s) proposent cet équipement
Nissan Nissan Ariya
Evolve e-4ORCE (1. Generation) (2022-2026)
Nissan Nissan Juke
Hybrid Tekna (2. Generation) (2022-2026)
Nissan Nissan Juke
Tekna (2. Generation) (2019-2026)
Nissan Nissan Leaf
10th Anniversary (2. Generation) (2021-2022)
Nissan Nissan Leaf
N-Connecta e+ 62 kWh (2. Generation) (2019-2025)
Nissan Nissan Leaf
Nismo Design / Sonderedition (2. Generation) (2020-2023)
Nissan Nissan Leaf
Tekna (2. Generation) (2018-2026)
Nissan Nissan Qashqai
Edition One / Premiere Edition (3. Generation J12) (2021-2022)
Nissan Nissan Qashqai
N-Connecta (3. Generation J12) (2021-2026)
Nissan Nissan Qashqai
N-Sport (3. Generation J12) (2022–2026)
Nissan Nissan Qashqai
e-POWER N-Connecta (3. Generation J12) (2022-2026)
Volvo Volvo EC40
Plus (C40 Recharge / 1. Generation) (2021-2024)
Volvo Volvo EX30
Plus Twin Motor Performance (1. Generation) (2024-2026)
Volvo Volvo EX40
Twin Motor Ultimate / Ultra (AWD) (2022-2026)
Volvo Volvo S90
T8 Recharge Inscription (Facelift) (2021-2022)
Volvo Volvo S90
T8 Twin Engine Inscription (1. Generation) (2017-2020)
Volvo XC40
EX40 Core / Plus / Ultra (elektrisch umbenannt) (2024-2026)
Volvo XC40
R-Design First Edition (1. Generation) (2018-2019)
Volvo XC40
Recharge Plus / Inscription (1. elektrische Generation) (2021-2023)
Zugehörige Ausstattung
Verkehrszeichenerkennung
Die Verkehrszeichenerkennung (TSR - Traffic Sign Recognition) ist ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die Sicherheit und den Komfort des Fahrers zu verbessern. Über eine Frontkamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet, scannt das Fahrzeug kontinuierlich die Straße, um Verkehrszeichen zu identifizieren und zu interpretieren. Die erfassten Informationen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote oder Einbliche werden anschließend von einer Bildanalysesoftware verarbeitet. Das Ergebnis wird in Echtzeit im Kombiinstrument oder im Head-up-Display angezeigt, sodass der Fahrer über die geltenden Vorschriften informiert bleibt, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. Die ausgefeiltesten Systeme können diese Daten zur Erhöhung der Zuverlässigkeit mit denen des GPS-Navigationssystems abgleichen und sogar mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (ACC) oder dem Geschwindigkeitsbegrenzer interagieren, um das Tempo des Fahrzeugs automatisch anzupassen. Diese Technologie stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum hochautonomen Fahren dar, indem sie die kognitive Belastung des Fahrers verringert und Risiken minimiert, die durch Unaufmerksamkeit oder schlechte Sichtbarkeit von Schildern entstehen.
Stauassistent
Der Stauassistent, auch Traffic Jam Assist genannt, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS) der Stufe 2, das das Fahren im dichten Verkehr revolutioniert. Er stellt eine bedeutende Weiterentwicklung der aktiven Sicherheitssysteme dar, indem er zwei Schlüsseltechnologien zusammenführt: die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion (ACC) und den Spurhalteassistenten (Lane Keeping Assist). Konzipiert für den Betrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten, typischerweise bis zu 65 km/h, übernimmt dieses System die Längsführung (Beschleunigen, Bremsen) und Querführung (Lenken) des Fahrzeugs. Dank einer Frontkamera und Radarsensoren analysiert es die Umgebung, folgt dem vorausfahrenden Fahrzeug und liest die Fahrbahnmarkierungen. Auf diese Weise regelt es den Sicherheitsabstand semi-autonom, kann bis zum vollständigen Stillstand abbremsen und automatisch wieder anfahren, wenn der Verkehr wieder anrollt. Gleichzeitig führt es Mikrokorrekturen am Lenkrad durch, um das Fahrzeug mittig in seiner Spur zu halten. Das Hauptziel besteht darin, den Fahrer von der monotonen und ermüdenden Aufgabe des Stop-and-Go-Fahrens zu entlasten, Stress und das Risiko von Auffahrunfällen durch Unaufmerksamkeit drastisch zu reduzieren und gleichzeitig den Komfort und den Fahrfluss zu verbessern.
Teilautonomes Fahren
Das teilautonome Fahren, das international meist in die SAE-Stufe 2 eingestuft wird, stellt einen bedeutenden Fortschritt bei den Fahrerassistenzsystemen (ADAS) dar. Es kombiniert mehrere Technologien, um den Fahrer in bestimmten Fahrsituationen zu unterstützen, hauptsächlich auf Autobahnen oder im Stau. Das System steuert gleichzeitig Beschleunigung, Bremsen und Lenkung, indem es das Fahrzeug in der Fahrbahnmitte und in einem voreingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Zu diesem Zweck greift das Auto auf eine Reihe von Sensoren zurück: Kameras zur Erkennung der Fahrbahnmarkierungen, Radarsensoren zur Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer und bisweilen Lidarsensoren für eine präzisere 3D-Kartierung der Umgebung. Im Gegensatz zum vollautonomen Fahren (Stufen 4 und 5) erfordert das teilautonome Fahren unbedingt die ständige Überwachung durch den Fahrer. Dieser muss aufmerksam bleiben, die Hände am Lenkrad (oder in unmittelbarer Nähe) haben und jederzeit bereit sein, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Es handelt sich um eine wertvolle Unterstützung, die die mentale Belastung und Ermüdung verringert, keinesfalls jedoch das Urteilsvermögen und die Verantwortung des Fahrers ersetzt.
Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent, oft mit dem Kürzel LKA (Lane Keeping Assist) bezeichnet, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur zu verhindern. Mithilfe einer Kamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet, erkennt das System kontinuierlich die Fahrbahnmarkierungen (durchgezogene oder gestrichelte Linien). Wenn das Fahrzeug beginnt abzukommen und sich einer Linie nähert, ohne dass der Blinker betätigt wurde, greift das System aktiv ein. Im Gegensatz zum einfachen Spurhalteassistenten mit Warnung (LDW), der sich auf eine akustische oder haptische Warnung beschränkt, übt der Spurhalteassistent ein leichtes Gegenlenkmoment am Lenkrad aus, um das Fahrzeug sanft in die Mitte seiner Spur zurückzuführen. Einige fortschrittlichere Systeme können auch einen selektiven Bremseingriff an den gegenüberliegenden Rädern nutzen, um die Trajektorie zu korrigieren. Diese Vorrichtung, die hauptsächlich bei Geschwindigkeiten von über 60–65 km/h aktiv ist, ist eine wertvolle Hilfe auf Autobahnen und Schnellstraßen und verringert die Risiken im Zusammenhang mit Ablenkung oder Müdigkeit. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein System für autonomes Fahren; der Fahrer muss unbedingt die Hände am Lenkrad behalten und die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten.
Abstandstempomat (ACC)
Der Abstandstempomat, bekannt unter dem Kürzel ACC (Adaptive Cruise Control), ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das eine bedeutende Weiterentwicklung des herkömmlichen Tempomaten darstellt. Während Letzterer lediglich eine feste Geschwindigkeit hält, passt ACC das Tempo des Fahrzeugs intelligent und automatisch an, um einen voreingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Zu diesem Zweck nutzt er an der Front angebrachte, hochentwickelte Sensoren (Radar, Lidar und/oder Kamera), die den Verkehr kontinuierlich analysieren. Wenn das vordere Fahrzeug langsamer wird, steuert ACC eine Verzögerung ein, die bis zur Betätigung der Bremsen gehen kann. Sobald die Fahrbahn frei ist, beschleunigt er wieder, um die Sollgeschwindigkeit zu erreichen. Die fortschrittlichsten Systeme, sogenannte „Stop & Go“-Funktionen, bewältigen sogar vollständige Stopps im Berufsverkehr sowie das automatische Wiederanfahren und bieten so einen unvergleichlichen Komfort bei dichtem Verkehr. Durch die Automatisierung der Abstands- und Geschwindigkeitsregelung entlastet ACC den Fahrer mental, verringert das Risiko von Auffahrunfällen und verbessert den Verkehrsfluss, womit er einen technologischen Grundstein des teilautonomen Fahrens darstellt.