Automatisches Einparken
SécuritéDurchschnittspreis
500€ - 2000€
Das automatische Einparken, auch unter Handelsbezeichnungen wie Park Assist oder Parktronic bekannt, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das Parkmanöver vereinfacht und automatisiert. Gestützt auf ein Netzwerk aus Ultraschallsensoren und Kameras scannt das Fahrzeug seine Umgebung, um eine geeignete Parklücke zu erkennen, sei es Längs-, Quer- oder Schrägparken. Sobald der Platz vom Fahrer über den Infotainment-Bildschirm bestätigt wurde, übernimmt das System die Kontrolle über die elektrische Servolenkung, um das Auto millimetergenau hineinzuorientieren. In den meisten Fällen behält der Fahrer die Kontrolle über Gas, Bremse und Getriebe und folgt den angezeigten Anweisungen. Die fortschrittlichsten Versionen, das sogenannte „Full Park Assist“, können das Manöver jedoch vollständig autonom steuern, einschließlich des Ausparkens. Diese fortschrittliche Technologie zielt nicht nur darauf ab, den Stress beim Parken in dicht besiedelten urbanen Räumen zu beseitigen, sondern auch Rempler und Sachschäden zu verhindern, was jedes Mal ein perfektes und sicheres Einparken garantiert. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum teilautonomen Fahren.
Vorteile
- ✓Signifikante Reduzierung von Stress und Angstzuständen beim Parken.
- ✓Vermeidung von Kratzern, Stößen und Sachschäden dank der Präzision des Systems.
- ✓Optimierung des Platzangebots durch die Möglichkeit, in engeren Lücken zu parken.
- ✓Zeit- und Komfortgewinn, insbesondere bei wiederkehrenden Manövern in der Stadt.
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Was ist automatisches Einparken?
Automatisches Einparken, oft unter Bezeichnungen wie Park Assist (Volkswagen, Audi), Active Park Assist (Ford) oder Parktronic (Mercedes-Benz) vermarktet, ist ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um Parkmanöver zu automatisieren. Schluss mit dem Stress beim Längseinparken in der Innenstadt oder engen Rangiermanövern in Tiefgaragen. Diese Technologie übernimmt die Kontrolle, um ein perfektes, schnelles und sicheres Parken zu garantieren.
Wie funktioniert diese Technologie?
Die Funktionsweise des automatischen Einparkens basiert auf dem Zusammenspiel mehrerer an Bord befindlicher Technologien. Der Ablauf erfolgt in der Regel in wenigen einfachen Schritten:
Aktivierung: Der Fahrer aktiviert die Funktion, oft über eine Taste in der Mittelkonsole, und gibt dabei die gewünschte Art des Manövers an (Längs- oder Querparken).
Erkennung: Bei geringer Fahrt (in der Regel unter 30 km/h) nutzt das Fahrzeug seine seitlichen Ultraschallsensoren, um verfügbare Parklücken zu scannen und zu vermessen.
Bestätigung: Wenn eine ausreichend große Lücke identifiziert wird, alarmiert das System den Fahrer über den Infotainment-Bildschirm. Der Fahrer muss den Vorschlag nur noch bestätigen und den Anweisungen folgen (z. B. den Rückwärtsgang einlegen).
Autonomes Manöver: Das System übernimmt daraufhin die Kontrolle über die elektrische Servolenkung, um die erforderlichen Lenkbewegungen mit roboterähnlicher Präzision auszuführen. Der Fahrer behält die Kontrolle über Gas- und Bremspedal sowie den Gangwahlschalter. Die ausgefeiltesten Systeme, die manchmal als „Full Park Assist“ bezeichnet werden, können das gesamte Manöver einschließlich Beschleunigung, Bremsen und Gangwechsel steuern.
Einige Premium-Systeme, gekoppelt mit einer 360°-Kamera, bieten eine Vogelperspektive des Fahrzeugs und seiner Umgebung, wodurch die Überwachung des Manövers noch intuitiver wird.
Die konkreten Vorteile des automatischen Einparkens
Die Einführung dieser Technologie bietet vielfältige Vorteile, die das urbane Fahrerlebnis transformieren.
Erhöhte Sicherheit: Durch die Berechnung der idealen Trajektorie und die Überwachung von Hindernissen minimiert das System drastisch das Risiko von Kollisionen, Kratzern an den Felgen oder Remplern mit anderen Fahrzeugen.
Komfort und Gelassenheit: Es beseitigt eine der Hauptstressquellen für viele Autofahrer. Das Manöver wird zu einer einfachen Formalität, selbst unter den einschüchterndsten Bedingungen.
Präzision und Optimierung: Das System ist in der Lage, in engere Lücken einzuparken, als die Meisten Fahrer zu versuchen wagen würden, wodurch die Nutzung von Parkplätzen optimiert wird. Das Auto steht immer perfekt ausgerichtet.
Ausparkfunktion: Viele Systeme bieten auch Unterstützung beim Ausparken aus einer Längslücke (Park Out), einem ebenso kniffligen Manöver.
Grenzen und wichtige Aspekte
Obwohl sehr leistungsfähig, hat das automatische Einparken seine Grenzen. Seine Effizienz hängt von der Klarheit der Umgebung ab: Es erfordert gut sichtbare Bodenmarkierungen oder angrenzende Fahrzeuge, um den Raum richtig abzugrenzen. Extreme Wetterbedingungen (Schnee, starker Regen) können die Sensoren manchmal beeinträchtigen. Es ist entscheidend, sich daran zu erinnern, dass das automatische Einparken ein Assistenzsystem ist. Der Fahrer muss wachsam bleiben und jederzeit bereit sein, die Kontrolle bei unvorhergesehenen Situationen wieder zu übernehmen. Er bleibt während des gesamten Manövers rechtlich für sein Fahrzeug verantwortlich.
Fazit: Ein weiterer Schritt hin zum autonomen Fahren
Automatisches Einparken ist kein Luxus-Gadget mehr, sondern eine immer weiter verbreitete Sicherheits- und Komfortfunktion, selbst in den Volumensegmenten. Indem es eine komplexe und angstbesetzte Aufgabe vereinfacht, verbessert es die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Es stellt einen wesentlichen technologischen Baustein im Gebäude des teilautonomen Fahrens dar und klammert eine Zukunft voraus, in der das Auto seine Fahrten völlig unabhängig steuert, einschließlich der Parkplatzsuche.
Kompatible Marken
Finitions équipées
38 finition(s) proposent cet équipement
Audi Audi S6
S6 Assistenzpaket Tour & City (C8) (2019-2026)
BMW BMW Série 3
Pack Inspiring / M Sport Inspiring (G20 Facelift, 7. Generation) (2022-2026)
Ford Ford Capri
Capri ST-Line Premium / Premium ST-Line (Elektro-Generation 1) (2024-2026)
Hyundai Bayon
Executive Premium (1. Generation) (2022–2026)
Hyundai Ioniq
Executive (Ioniq 5 - 2. Generation / neue Modellinie) (2021-2026)
Hyundai Kona
Premium (1. Generation) (2018-2021)
Hyundai Nexo
Executive Plus / Pack Premium (1. Generation) (2019-2024)
Jeep Jeep Compass
S 4xe (2. Generation Plug-in-Hybrid) (2021-2025)
Jeep Jeep Grand Cherokee
Summit (Generation WK2) (2013-2020)
Kia EV6
GT-Line (Phase 2 / Facelift) (2024-2026)
Kia Niro
Premium (2. Generation) (2022-2026)
Mazda Mazda 2 Hybrid
Homura Plus (4. Generation Full-Hybrid) (2023-2026)
Mazda Mazda MX-30
Makoto (1. Generation) (2021-2026)
Mazda Mazda MX-30
Makoto R-EV (1. Generation) (2023-2026)
Mercedes-Benz Mercedes CLA
Business Line (2. Generation C118) (2020–2026)
Mercedes-Benz Mercedes Classe B
Business Line (W247 / 3. Generation) (2020-2026)
Mercedes-Benz Mercedes Classe V
Edition (Klasse V W447) (2021-2025)
Mercedes-Benz Mercedes GLE
AMG Line Premium Plus (2. Generation W167) (2020-2026)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz EQA
Business Line (1. Generation) (2021-2023)
Mini Mini Cooper
Cooper C / S Exclusive (J01) (2024-2026)
Zugehörige Ausstattung
360°-Kameras
Das 360°-Kamerasystem, auch bekannt als „Panoramablick“, „Surround View“ oder „Vogelperspektive“ (Bird's Eye View), ist eine ausgeklügelte Fahrerassistenzsystem-Technologie (ADAS), die eine vollständige Luftbildansicht der unmittelbaren Umgebung des Fahrzeugs rekonstruiert. Es besteht in der Regel aus vier strategisch platzierten Ultraweitwinkel-Kameras (Fisheye): eine im Kühlergrill, eine an der Heckklappe oder dem Kofferraum und eine unter jedem Außenspiegel. Die Videostreams dieser Kameras werden in Echtzeit an ein dediziertes elektronisches Steuergerät (ECU) übertragen. Dieses verarbeitet die Bilder, korrigiert Verzerrungen und setzt sie digital zu einer einzigen, kohärenten Echtzeit-Gesamtansicht zusammen, die auf dem zentralen Bildschirm des Infotainmentsystems angezeigt wird. Diese Draufsicht wird häufig durch dynamische Hilfslinien ergänzt, die den Fahrweg des Fahrzeugs basierend auf dem Lenkradwinkel anzeigen. Das System wurde für den Betrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten entwickelt und ist ein unschätzbarer Verbündeter bei Parkmanövern, beim Navigieren in engen Räumen oder beim Erkennen niedriger Hindernisse, die vom Fahrersitz aus unsichtbar sind, wodurch das Risiko von Schrammen und Kollisionen drastisch reduziert wird. Es handelt sich um eine zunehmend verbreitete Ausstattung, die den Sprung vom Premiumsegment zu Volumenfahrzeugen geschafft hat.
Einparkhilfe vorne und hinten
Die Einparkhilfe vorne und hinten ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das dem Fahrer durch die Information über die Nähe von Hindernissen das Manövrieren beim Parken erleichtern soll. Das auf Ultraschallsensoren basierende System, die in der Regel in die vorderen und hinteren Stoßfänger des Fahrzeugs integriert sind, misst kontinuierlich den Abstand zwischen dem Auto und umliegenden Objekten (anderen Fahrzeugen, Wänden, Pfosten, Fußgängern). Wenn der Fahrer den Rückwärtsgang einlegt oder sich mit sehr geringer Geschwindigkeit vorwärts bewegt, werden die Sensoren aktiviert. Wird ein Hindernis in ihrem Erfassungsbereich erkannt, warnt das System den Fahrer. Die Warnung erfolgt meist akustisch durch Pieptöne, deren Frequenz sich mit abnehmendem Abstand zum Hindernis erhöht, bis sie bei unmittelbarer Nähe in einen Dauerton übergeht. Bei vielen Modellen wird diese akustische Warnung durch eine visuelle Darstellung auf dem Zentralbildschirm des Infotainmentsystems ergänzt, die eine schematische Ansicht des Fahrzeugs und der Bereiche zeigt, in denen sich die Hindernisse befinden. Diese Technologie, die früher Luxusfahrzeugen vorbehalten war, ist heute in allen Marktsegmenten weit verbreitet und trägt maßgeblich dazu bei, kleine Parkschrammen zu reduzieren und den Stress beim Parken im städtischen Raum zu verringern.
Teilautonomes Fahren
Das teilautonome Fahren, das international meist in die SAE-Stufe 2 eingestuft wird, stellt einen bedeutenden Fortschritt bei den Fahrerassistenzsystemen (ADAS) dar. Es kombiniert mehrere Technologien, um den Fahrer in bestimmten Fahrsituationen zu unterstützen, hauptsächlich auf Autobahnen oder im Stau. Das System steuert gleichzeitig Beschleunigung, Bremsen und Lenkung, indem es das Fahrzeug in der Fahrbahnmitte und in einem voreingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Zu diesem Zweck greift das Auto auf eine Reihe von Sensoren zurück: Kameras zur Erkennung der Fahrbahnmarkierungen, Radarsensoren zur Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer und bisweilen Lidarsensoren für eine präzisere 3D-Kartierung der Umgebung. Im Gegensatz zum vollautonomen Fahren (Stufen 4 und 5) erfordert das teilautonome Fahren unbedingt die ständige Überwachung durch den Fahrer. Dieser muss aufmerksam bleiben, die Hände am Lenkrad (oder in unmittelbarer Nähe) haben und jederzeit bereit sein, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Es handelt sich um eine wertvolle Unterstützung, die die mentale Belastung und Ermüdung verringert, keinesfalls jedoch das Urteilsvermögen und die Verantwortung des Fahrers ersetzt.
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera ist ein grundlegendes Fahrerassistenzsystem (ADAS) für die moderne Fahrzeugsicherheit. Sie ist dezent am Heck des Fahrzeugs integriert, oft in der Nähe des Kennzeigers oder im Markenlogo, und aktiviert sich automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs. Ihr Weitwinkelobjektiv erfasst eine breite Ansicht des Bereichs, der für den Fahrer normalerweise unsichtbar ist, und eliminiert so einen kritischen bloden Winkel. Das Bild wird in Echtzeit auf einen Bildschirm im Innenraum übertragen, bei dem es sich um den Bildschirm des Infotainmentsystems, einen dedizierten Bildschirm oder sogar um einen Bereich des Innenspiegels handeln kann. Für eine noch bessere Unterstützung blenden moderne Systeme Hilfslinien in das Bild ein. Statische Linien markieren die Fahrzeugbreite und Distanzmarkierungen, während fortschrittlichere dynamische Linien sich entsprechend dem Lenkeinschlag biegen, um die Trajektorie präzise vorherzusagen. Als unverzichtbares Mittel zur Vermeidung von Niedriggeschwindigkeitskollisionen, insbesondere mit Fußgängern oder niedrigen Hindernissen, vereinfacht die Rückfahrkamera Rangiermanöver drastisch und trägt maßgeblich zu besseren Bewertungen bei Euro-NCAP-Sicherheitstests bei. Sie hat sich vom Luxus-Extra zu einer beinahe serienmäßigen Ausstattung für aktive Sicherheit bei der Mehrheit der Neuwagen entwickelt.
Parksensoren
Parksensoren, auch Rückfahrsensoren oder Einparkhilfen (APS) genannt, sind unverzichtbare aktive Sicherheitseinrichtungen für Manöver bei niedriger Geschwindigkeit. Die hauptsächlich auf Ultraschalltechnologie basierenden, diskret in den vorderen und/oder hinteren Stoßfänger integrierten Sensoren senden Schallwellen aus. Wenn diese Wellen auf ein Hindernis treffen, werfen sie ein Echo zurück, das vom System erfasst wird. Das elektronische Steuergerät (ECU) des Fahrzeugs berechnet daraufhin die Entfernung, indem es die Laufzeit der Welle misst. Diese entscheidende Information wird dem Fahrer durch akustische Signale (Pieptöne, deren Frequenz bei Annäherung an das Hindernis zunimmt) und zunehmend auch durch eine visuelle Darstellung auf dem Zentralbildschirm übermittelt. Dieses grafische Schema zeigt die Position und Nähe des erkannten Hindernisses an. Für eine optimale Umgebungswahrnehmung sind diese Sensoren häufig mit einer Rückfahrkamera oder einem 360-Grad-Kamerasystem gekoppelt, die eine Rundumsicht bieten und tote Winkel eliminieren. Sie sind in der Stadt unverzichtbar, verhindern Rempler, schützen die Karosserie vor Kratzern und Stößen und verringern den Stress beim Parken in engen Lücken erheblich. Diese Ausstattung, die früher ein Luxus war, ist heute bei den meisten Neufahrzeugen ein Sicherheits- und Komfortstandard.