Launch Control
PerformanceDurchschnittspreis
1500€ - 4000€
Die Launch Control ist ein ausgeklügeltes elektronisches System, das die Beschleunigung eines Fahrzeugs aus dem Stand optimiert. Direkt aus dem Motorsport, insbesondere der Formel 1 und dem Rallyesport, inspiriert, ist es sein Ziel, einen möglichst schnellen Start bei minimalem Radschlupf und maximaler Traktion zu ermöglichen. Dazu steuert das System mehrere Schlüsselparameter im Zusammenspiel: Es hält den Motor bei einer voreingestellten Drehzahl, bei der Drehmoment und Leistung optimal sind, nimmt den Gang ein bzw. steuert das Getriebe vor (in der Regel ein Doppelkupplungsgetriebe) und passt die Antischlupfregelung in Echtzeit an. Wenn der Fahrer das Bremspedal loslässt, dosiert der Bordcomputer präzise den Kupplungseingriff und die an die Räder abgegebene Leistung, um perfekten Grip zu gewährleisten. Dieser Prozess sorgt für eine ideale Kraftübertragung vom Motor auf die Straße und verhindert sowohl Drehzahleinbrüche als auch übermäßiges Durchdrehen der Räder. Einst den Supercars vorbehalten, ist die Launch Control heute in vielen Sportwagen, Hochleistungs-Limousinen und sogar in Elektrofahrzeugen zu finden, wo sie unerlässlich ist, um das abrupte und gewaltige Drehmoment ihrer Antriebe zu bändigen.
Vorteile
- ✓Maximale Beschleunigung und optimierte Zeiten beim Sprint von 0 auf 100 km/h.
- ✓Reproduzierbarkeit der Startleistung, unabhängig vom Fahrgeschick des Fahrers.
- ✓Schutz von Getriebe und Antriebsstrang durch Vermeidung von harten Lastwechseln und übermäßigem Schlupf.
- ✓Einfache Bedienung für stehende Starts wie von einem Profi-R Rennfahrer.
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Die Launch Control, auf Deutsch auch als Startautomatik bezeichnet, ist eine dieser faszinierenden Technologien aus dem Motorsport, die den Weg in unsere Serienfahrzeuge gefunden hat. Es handelt sich um ein elektronisches Assistenzsystem, das für einen einzigen Zweck entwickelt wurde: ein Auto aus dem Stand mit maximaler Effizienz zu beschleunigen. Ob es darum geht, eine Bestzeit auf der Rennstrecke zu erzielen oder einfach nur die volle Leistung des eigenen Fahrzeugs sicher zu erleben – die Launch Control verwandelt jeden stehenden Start in ein berauschendes und perfekt kontrolliertes Erlebnis.
Wie funktioniert die Launch Control?
Das Prinzip der Launch Control basiert auf einer perfekten Synchronisation zwischen Motor, Getriebe und Fahrhilfen. Es geht dabei nicht einfach darum, einen Knopf zu drücken; es handelt sich um einen vom Bordcomputer orchestrierten Ablauf, um jede Millisekunde der anfänglichen Beschleunigung zu optimieren. Hier sind die wichtigsten Schritte ihrer Funktionsweise:
- Aktivierung: Der Fahrer muss in der Regel einen sportlichen Fahrmodus wählen (Sport+, Race etc.), die Antriebsschlupfregelung (ESP) teilweise oder vollständig deaktivieren und anschließend mit dem linken Fuß das Bremspedal fest durchtreten.
- Drehzahlaufbau: Während die Bremse gedrückt gehalten wird, tritt der Fahrer das Gaspedal komplett durch. Das System übernimmt daraufhin die Steuerung und hält den Motor bei einer voreingestellten Drehzahl, die sich meist im Bereich des maximalen Drehmoments befindet (zwischen 3000 und 5000 U/min bei einem Verbrennungsmotor). Bei einem Turbomotor sorgt dies zudem dafür, dass die Turbolader auf Druck gehalten werden, wodurch das Turboloch eliminiert wird.
- Vorbereitung des Getriebes: Gleichzeitig wird bei Automatik- oder Doppelkupplungsgetrieben (wie DSG, PDK, EDC) der erste Gang eingelegt und die Kupplung vorpositioniert, um sofort einzugreifen.
- Der Start: Sobald der Fahrer das Bremspedal loslässt, führt der Bordcomputer die kritischste Phase aus. Er dosiert das Schließen der Kupplung und die vom Motor abgegebene Leistung mit äußerster Präzision. Das Traktionskontrollsystem wird so angepasst, dass ein minimaler Schlupf erlaubt wird – gerade so viel, dass die Reifen an der Haftungsgrenze bleiben, ohne sie jemals zu überschreiten. Das Resultat ist ein fulminanter Vorwärtsdrang, völlig ohne Ruckeln oder übermäßige Rauchentwicklung der Reifen.
Die Vorteile der Startautomatik
Der Hauptvorteil der Launch Control liegt in der messbaren Leistungssteigerung. Sie verkürzt die Zeit für den Sprint von 0 auf 100 km/h um mehrere Zehntelsekunden. Ihre Vorzüge gehen jedoch weit über die Stoppuhr hinaus:
- Reine Performance: Sie garantiert die Ausnutzung von 100 % des Beschleunigungspotenzials des Fahrzeugs.
- Reproduzierbarkeit: Sie eliminiert die Variable Mensch. Jeder Start gelingt so perfekt wie der vorherige, was selbst erfahrenen Fahrern manuell nur selten gelingt.
- Schonung der Mechanik: Entgegen der landläufigen Meinung ist eine richtig angewendete Launch Control schonender für das Getriebe als ein schlecht ausgeführter manueller Kavalierstart. Durch die elektronische Steuerung des Kupplungsschlupfs und der Last auf den Antriebswellen werden harte mechanische Schläge vermieden.
- Zugänglichkeit: Sie macht das Erlebnis einer fulminanten Beschleunigung für jeden zugänglich, ohne dass dafür die Fähigkeiten eines Rennfahrers erforderlich sind.
Der Sonderfall der Elektroautos
Mit dem Aufkommen von Hochleistungs-Elektrofahrzeugen hat die Launch Control eine neue Dimension erreicht. Diese Autos verfügen über ein sofort anliegendes maximales Drehmoment, was das Traktionsmanagement noch entscheidender macht. Bei einem Elektroauto regelt die Launch Control weder Motordrehzahl noch Kupplung. Ihre Aufgabe ist es, die an die Elektromotoren abgegebene Strommenge mit chirurgischer Präzision zu dosieren, damit sich die Reifen nicht sofort in Rauch auflösen. Bei Modellen mit Allradantrieb (ein Motor pro Achse oder pro Rad) kann sie das Drehmoment in Echtzeit verteilen, was eine absolut perfekte Traktion und Beschleunigungen ermöglicht, die oft die von Verbrenner-Supercars übertreffen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Launch Control weit mehr als nur ein einfaches Gadget ist. Sie ist eine Demonstration moderner Automobiltechnik, eine komplexe Synergie aus Mechanik und Elektronik, die es ermöglicht, die Grenzen der Leistung zu verschieben und diese zugänglicher sowie sicherer zu machen.
Kompatible Marken
Finitions équipées
34 finition(s) proposent cet équipement
Alfa Romeo Alfa Romeo Stelvio
Quadrifoglio (1. Generation – Facelift Phase 2) (2020-2023)
Audi Audi e-tron GT
RS e-tron GT (2. Generation / Facelift) (2025-2026)
BMW BMW Série 1
M135i xDrive (3. Generation F40) (2019-2024)
BMW BMW Série 2
M240i / M240i xDrive (1. Generation F22/F23) (2016-2021)
BMW BMW Série 2
M240i xDrive (2. Generation Coupé G42) (2021-2026)
BMW BMW X4
M40i / M40d M Sport Paket (2. Generation G02) (2019-2026)
BMW BMW X6 M
X6 M Paket M Driver (2. Generation F86) (2015-2019)
Chrysler Chrysler 300C
300C SRT8 (2. Generation LD) (2012-2014)
Cupra Cupra Formentor
VZ (Phase 2 / Facelift) (2024-2026)
Dodge Dodge Challenger
R/T Scat Pack (3. Generation, Phase 2) (2015-2023)
Dodge Dodge Challenger
SRT Hellcat (3. Generation, Phase 2) (2015-2023)
Dodge Dodge Challenger
SRT8 (3. Generation, Phase 1) (2010–2014)
Dodge Dodge Charger
SRT 392 (7. Generation LD) (2012-2014)
Dodge Dodge Charger
SRT Hellcat (7. Generation LD) (2015-2023)
Dodge Dodge Durango
SRT (3. Generation) (2018-2020)
Dodge Dodge Durango
SRT 392 (3. Generation, Phase 3) (2021-2023)
Hyundai Ioniq 5
Ioniq 5 N (1. Generation) (2024)
Jaguar Jaguar XK
XKR (X150 Facelift) (2011-2014)
Jeep Jeep Grand Cherokee
SRT8 / SRT (Generation WK2) (2012–2020)
Lexus Lexus RC
RC F (2. Generation Facelift) (2019-2023)
Zugehörige Ausstattung
Sport Chrono Paket
Das Sport Chrono Paket ist eine ikonische Performance-Option von Porsche, die entwickelt wurde, um den sportlichen Charakter der Fahrzeuge zu verschärfen. Weit mehr als nur eine einfache analoge und digitale Stoppuhr auf dem Armaturenbrett, ist dieses Paket ein komplettes Ökosystem, das das Fahrerlebnis transformiert. Es umfasst einen Mode-Schalter am Lenkrad, mit dem sofort zwischen den Einstellungen Normal, SPORT, SPORT PLUS und Individuell gewechselt werden kann. Der SPORT PLUS Modus, das Herzstück des Pakets, kalibriert das gesamte Fahrzeug auf maximale Leistung: Das Ansprechverhalten des Gaspedals wird schärfer, die Schaltkennlinien des PDK-Getriebes werden für ultraschnelle Gangwechsel optimiert und das Fahrwerk (in Verbindung mit dem PASM) strafft sich. Das Paket beinhaltet zudem die Launch Control-Funktion, die durch Optimierung von Traktion und Motordrehzahl für kompromisslos effiziente Starts aus dem Stand sorgt. Ein weiteres Hauptmerkmal ist der SPORT Response Button, der 20 Sekunden lang maximale Reaktionsfähigkeit von Motor und Getriebe bietet. Schließlich aktiviert es die dynamischen Getriebelager, die die Verbindung zwischen Antriebsstrang und Fahrwerk für eine bessere Stabilität bei sportlicher Fahrweise versteifen und gleichzeitig den Komfort im Normalbetrieb wahren. Es ist die unverzichtbare Option für jeden Porsche-Enthusiasten auf der Suche nach Emotionen und Effizienz.
Doppelkupplungsgetriebe
Das Doppelkupplungsgetriebe, oft mit dem Kürzel DCT (Dual-Clutch Transmission) bezeichnet, ist eine Art automatisiertes Getriebe, das das Fahrerlebnis revolutioniert. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler oder einem Schaltgetriebe nutzt es zwei getrennte Kupplungen zur Gangsteuerung. Eine Kupplung ist für die geraden Gänge (2, 4, 6) zuständig, die andere für die ungeraden Gänge (1, 3, 5, 7). Diese ausgeklügelte Architektur ermöglicht es, den nächsten Gang bereits vorzuwählen, während der aktuelle Gang noch eingelegt ist. Beim Gangwechsel öffnet eine Kupplung, während die andere nahezu in Sekundenschnelle schließt. Dadurch wird die für Schaltgetriebe typische Zugkraftunterbrechung vermieden und die Schaltzeit auf wenige Millisekunden verkürzt. So verbindet es den Komfort eines Automatikgetriebes mit der Schnelligkeit und Energieeffizienz eines hervorragenden Schaltgetriebes und bietet ein Fahrverhalten, das in der Stadt sanft und bei sportlicher Fahrweise extrem direkt ist. Popularisiert durch Hersteller wie Volkswagen (DSG) oder Porsche (PDK), ist diese Technologie heute in Fahrzeugen aller Klassen weit verbreitet.
Race-Modus
Der Race-Modus, je nach Hersteller auch als Track-Modus oder Rennstrecken-Modus bekannt, ist die extremste Einstellung, die über die Fahrprogrammschalter von Sportwagen und Hochleistungsfahrzeugen verfügbar ist. Speziell für den Einsatz auf abgesperrten Rennstrecken entwickelt, entfaltet dieser Modus das volle Potenzial des Fahrzeugs, indem er mehrere Schlüsselparameter aggressiv anpasst. Er greift in die Gasannahme ein, um diese spontan zu machen, in das Getriebe für ultraschnelle Gangwechsel bei höheren Drehzahlen und in die Federung, um diese maximal zu straffen, um Wankbewegungen zu reduzieren und die Kurvenpräzision zu verbessern. Darüber hinaus wird die Lenkung direkter und schwergängiger, was eine optimale Rückmeldung bietet. Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) wird oft so umkonfiguriert, dass es deutlich toleranter ist, einen gewissen Driftwinkel erlaubt, bevor es eingreift, oder sich sogar vollständig abschaltet. Auch der Sportauspuff wird für einen maximalen Klang aktiviert, was zum immersiven Fahrerlebnis beiträgt. Dieser Modus verändert den Charakter des Autos radikal, macht es agiler, präziser und kommunikativer, aber auch anspruchsvoller zu fahren. Aufgrund der straffen Abstimmung der Federung und der extremen Ansprechbarkeit des Fahrzeugs wird von der Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr dringend abgeraten.
Allradantrieb (AWD)
Der Allradantrieb, auch AWD (All-Wheel Drive) genannt, ist ein ausgeklügeltes Fahrzeugübertragungssystem, das die Motorleistung aktiv und variabel auf alle vier Räder des Fahrzeugs überträgt. Im Gegensatz zu herkömmlichen 4x4-Systemen (4WD), die oft manuell zuschaltbar und für den Geländeeinsatz konzipiert sind, handelt es sich bei AWD um ein permanentes oder automatisches System, das für den Straßeneinsatz unter allen Bedingungen optimiert ist. Dank eines Netzwerks von Sensoren, die kontinuierlich die Geschwindigkeit jedes einzelnen Rades, den Lenkwinkel und die Beschleunigung analysieren, ermittelt ein elektronisches Steuergerät (ECU) die ideale Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und manchmal sogar zwischen linken und rechten Rädern (Torque Vectoring). Das Ziel ist es, die Traktion zu maximieren, indem die Leistung an die Räder mit dem besten Grip geleitet wird, wodurch ein Durchdrehen der Räder bereits im Ansatz verhindert wird. Dies führt zu einer erhöhten Stabilität in Kurven, zügigeren Beschleunigungen auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Eis) und einer allgemeinen Verbesserung der aktiven Sicherheit. Man unterscheidet zwischen permanenten AWD-Systemen, die für maximale Reaktionsfähigkeit ständig alle vier Räder antreiben, und reaktiven Systemen (oder „On-Demand“-Systemen), die überwiegend im Zweiradantrieb arbeiten, um Kraftstoff zu sparen, und die andere Achse nur bei Bedarf zuschalten.
Antriebsschlupfregelung
Die Antriebsschlupfregelung, auch bekannt unter den Kürzeln ASR oder TCS (vom englischen Traction Control System), ist ein elektronisches aktives Sicherheitssystem, das entwickelt wurde, um das Durchdrehen der Antriebsräder eines Fahrzeugs beim Beschleunigen zu verhindern. Unter Verwendung der ABS-Raddrehzahlsensoren erkennt das System, wenn sich ein oder mehrere Antriebsräder schneller drehen als die nicht angetriebenen Räder, was ein Zeichen für Haftungsverlust ist. Um diese Situation zu korrigieren, greift die Antriebsschlupfregelung auf zwei Hauptarten ein: Entweder durch Reduzierung des auf die Räder übertragenen Motormoments (durch Eingriff in die Kraftstoffeinspritzung oder die Zündung) oder durch Ausübung eines leichten Bremsdrucks auf das durchdrehende Rad. Diese Maßnahme ermöglicht es, das Drehmoment auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung zu übertragen und eine optimale Traktion wiederherzustellen. Als Teil des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP) ist die Antriebsschlupfregelung besonders auf glatten Oberflächen wie Regen, Schnee oder Eis von entscheidender Bedeutung, verbessert jedoch auch die Stabilität und Sicherheit bei starkem Beschleunigen auf trockener Fahrbahn, beim Verlassen von Kurven oder beim Anfahren am Berg.