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Laserlicht

Sécurité

Durchschnittspreis

2000€ - 5000€

Das Laserlicht stellt den Gipfel der Automobil-Beleuchtungstechnologie dar und bietet eine weitaus höhere Leistung als herkömmliche Halogen-, Xenon- und sogar LED-Systeme. Entgegen dem, was der Name vermuten lässt, strahlen sie keinen Laserstrahl direkt auf die Fahrbahn ab. Das System nutzt Laserdioden, um einen sehr leistungsstarken blauen Lichtstrahl zu erzeugen, der anschließend auf einen Phosphorkonverter gerichtet wird. Dieser wandelt die Lichtenergie in ein extrem intensives, helles und gleichmäßiges weißes Licht um, das auf die Straße gestrahlt wird. Diese Technologie wird hauptsächlich für die Fernlichtfunktion in Ergänzung zu den LED-Scheinwerfern eingesetzt. Sie schaltet sich in der Regel bei hohen Geschwindigkeiten (über 60-70 km/h) und bei Gegenverkehrsfreiheit ein. Dank ihrer Kompaktheit ermöglichen es Lasermodule den Designern, schmalere und stilvollere Scheinwerfereinheiten zu entwerfen und gleichzeitig eine unübertroffene Beleuchtungsleistung zu bieten. Sie sind systematisch mit einem Fernlichtassistenten gekoppelt, um ihre Leistung zu regeln und eine Blende anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern, und stellen somit einen großen Fortschritt für die Sicherheit bei Nachtfahrten dar.

Vorteile

  • Außergewöhnliche Leuchtweite von bis zu 600 Metern, was dem Doppelten von LED-Scheinwerfern entspricht.
  • Erhöhte Helligkeit und tageslichtähnliches weißes Licht zur Reduzierung der Augenermüdung.
  • Hohe Energieeffizienz mit einem um ca. 30 % geringeren Energieverbrauch als LED-Scheinwerfer.
  • Kompaktheit der optischen Module für mehr Designfreiheit an der Fahrzeugfront.

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Laserlicht: Weiter sehen für maximale Sicherheit

Im Wettlauf um technologische Innovationen hat die Automobilbeleuchtung spektakuläre Fortschritte gemacht. Nach Halogen, Xenon und LED hat sich das Laserlicht als leistungsstärkste Lösung für das Fahren bei Nacht etabliert. Diese Technologie, die Luxusfahrzeugen vorbehalten ist, verschiebt die Grenzen der Sichtweite und der aktiven Sicherheit.

Wie funktioniert Laserlicht?

Das Prinzip des Laserlichts mag komplex erscheinen, basiert jedoch auf einer Lichtenergieumwandlung. Es handelt sich dabei nicht um einen auf die Straße projizierten Laserstrahl, was extrem gefährlich wäre. Das System funktioniert folgendermaßen:

  • Strahlenerzeugung: Mehrere Hochleistungs-Laserdioden erzeugen einen monochromatischen blauen Lichtstrahl.
  • Umwandlung: Dieser Strahl wird präzise auf eine kleine Linse gerichtet, die mit einem Phosphorkonverter auf Gelbbasis beschichtet ist.
  • Erzeugung von weißem Licht: Bei Kontakt mit dem Phosphor wird der blaue Laserstrahl in ein weißes, sehr helles, stabiles und für das menschliche Auge absolut sicheres Licht umgewandelt.
  • Projektion: Dieses weiße Licht wird anschließend über ein Reflektorsystem auf die Straße projiziert, ganz ähnlich wie bei einem herkömmlichen Scheinwerfer.

Diese Technologie wird hauptsächlich als Ergänzung für das Fernlicht eingesetzt und schaltet sich bei hohen Geschwindigkeiten (in der Regel ab 70 km/h) automatisch ein, wenn die Bedingungen es zulassen.

Welche Vorteile bietet das Laserlicht?

Die Einführung der Lasertechnologie bietet konkrete und messbare Vorteile, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit.

  • Unübertroffene Reichweite: Dies ist der Hauptvorteil. Laser-Scheinwerfer können die Straße bis zu 600 Meter weit vor dem Fahrzeug ausleuchten – das ist doppelt so weit wie bei den besten LED-Systemen. Diese erweiterte Reichweite ermöglicht es dem Fahrer, Hindernisse, Kurven oder Tiere viel früher zu erkennen.
  • Helligkeit und visueller Komfort: Das erzeugte Licht ist etwa zehnmal intensiver als das herkömmlicher Lichtquellen. Seine Farbtemperatur, die dem Tageslicht nahekommt (ca. 5500–6000 Kelvin), wird vom menschlichen Auge als natürlicher empfunden, wodurch die Augenermüdung bei langen Nachtfahrten reduziert wird.
  • Effizienz und Kompaktheit: Laserdioden sind äußerst energieeffizient und verbrauchen bei höherer Lichtleistung bis zu 30 % weniger Energie als LEDs. Darüber hinaus ermöglicht ihre winzige Größe die Konstruktion sehr schmaler und kompakter Scheinwerfereinheiten, was neue Möglichkeiten für das Automobildesign eröffnet.
  • Präzision und Sicherheit: Gekoppelt mit Systemen wie Matrix-LED-Scheinwerfern und einem Fernlichtassistenten können Laser-Scheinwerfer ihren Lichtkegel mit äußerster Präzision anpassen, um andere Verkehrsteilnehmer niemals zu blenden.

Laser vs. LED: Eine komplementäre Technologie

Laserlicht und Full-LED-Scheinwerfer sollten nicht als Konkurrenz gesehen werden. Tatsächlich arbeiten sie Hand in Hand. Bei einem Fahrzeug mit Laser-Option werden Tagfahrlicht, Abblendlicht und teilweise auch das Fernlicht von LED-Modulen übernommen. Das Lasermodul fungiert als „Booster“ für das Fernlicht – ein Fernscheinwerfer, der sich unter bestimmten Bedingungen zuschaltet, um maximale Sichtbarkeit zu gewährleisten. Diese Kombination vereint das Beste aus beiden Welten: die Vielseitigkeit und Reaktionsfähigkeit von LEDs im Alltag sowie die rohe Leistung des Lasers für Situationen, die maximale Reichweite erfordern.

Eine Luxusoption für außergewöhnliche Sicherheit

Als Pionier im BMW i8 und Audi R8 LMX wird die Laserlicht-Technologie heute als Option für die prestigeträchtigsten Modelle von Marken wie BMW (unter der Bezeichnung „BMW Laserlicht“) und Audi angeboten. Aufgrund ihrer Kosten, die oft in teuren Ausstattungspaketen enthalten sind, ist sie einer anspruchsvollen Kundschaft vorbehalten. Wie bei jeder Innovation wird jedoch in den kommenden Jahren mit einer schrittweisen Demokratisierung gerechnet, die das Fahren bei Nacht für alle noch sicherer machen soll.

Kompatible Marken

Zugehörige Ausstattung

Night Vision Assist

Der Night Vision Assist ist ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die Wahrnehmung des Fahrers bei schlechten Lichtverhältnissen oder völliger Dunkelheit drastisch zu verbessern. Das auf Wärmebildtechnik basierende System nutzt eine Infrarotkamera, die in der Regel im Kühlergrill des Fahrzeugs untergebracht ist, um die von Lebewesen (Fußgängern, Radfahrern, Tieren) und anderen wärmeabgebenden Objekten ausgesendeten Wärmesignaturen zu erkennen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern, deren Reichweite begrenzt ist, kann der Night Vision Assist potenzielle Gefahren bis zu 300 Meter im Voraus und damit weit über den Lichtkegel hinaus identifizieren. Das Infrarot-Wärmebild in Graustufen wird in Echtzeit auf einem Bildschirm des digitalen Kombiinstruments oder auf dem Zentraldisplay übertragen. Das System zeigt das Bild jedoch nicht nur an; es analysiert die Szene aktiv, um menschliche oder tierische Formen zu identifizieren. Wenn eine Kollisionsgefahr erkannt wird, warnt das System den Fahrer durch visuelle (z. B. durch rot eingefasste Wärmequellen) und akustische Signale. Bei den anspruchsvollsten Modellen kann es sogar mit dem Notbremssystem oder einer Matrix-Beleuchtung gekoppelt werden, die einen Lichtblitz auf die identifizierte Gefahr projiziert und so die aktive Sicherheit proaktiv erhöht.

Automatisches Fernlicht

Das automatische Fernlicht, auch Fernlichtassistent genannt, ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das das Ein- und Ausschalten des Fernlichts selbstständig steuert. Das System nutzt eine Frontkamera, die sich in der Regel hinter der Windschutzscheibe auf Höhe des Innenspiegels befindet, um die Licht- und Verkehrsverhältnisse kontinuierlich zu analysieren. Sie erkennt die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge, die Rücklichter vorausfahrender Fahrzeuge sowie die Straßenbeleuchtung in Ortschaften. Wenn die Straße dunkel und frei ist, schaltet das System automatisch das Fernlicht ein, um dem Fahrer eine maximale Sicht zu bieten. Bei Annäherung an einen anderen Verkehrsteilnehmer schaltet es sofort auf Abblendlicht zurück, um ein Blenden auszuschließen. Diese intelligente Technologie erhöht die Sicherheit erheblich, indem sie die Nutzung des Fernlichts maximiert, welches Fahrer oft zu selten verwenden. Durch die Entlastung von dieser ständigen Bedienung kann sich der Fahrer besser auf seine Fahrspur und die potenziellen Gefahren nächtlicher Fahrten konzentrieren. Dieses System ist oft der erste Schritt zu fortgeschritteneren Technologien wie Matrix-LED-Scheinwerfern.

Matrix LED-Scheinwerfer

Matrix LED-Scheinwerfer stellen einen bedeutenden technologischen Fortschritt im Bereich der Fahrzeugbeleuchtung und der aktiven Sicherheit dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern oder auch Standard-Full-LED-Scheinwerfern nutzt diese Technologie eine Matrix aus Dutzenden oder sogar Hunderten von individuell gesteuerten Leuchtdioden (LEDs). Das System arbeitet in Verbindung mit einer Kamera, die sich in der Regel hinter dem Innenspiegel befindet und die Straße kontinuierlich scannt. Wenn sie ein Fahrzeug erkennt (entgegenkommend oder in gleicher Richtung fahrend), analysiert der Systemprozessor dessen Position und Trajektorie in Echtzeit. Anschließend schaltet er die spezifischen LED-Segmente, die dieses Fahrzeug direkt anstrahlen würden, selektiv und ultra-schnell ab. Dies erzeugt eine Art beweglichen „Schattenkanal“ um andere Verkehrsteilnehmer, wodurch eine Blendeinwirkung auf sie vermieden wird. Währenddessen bleibt der Rest der Straße, insbesondere die Fahrbahnränder und der Bereich weit voraus, durch das Fernlicht perfekt ausgeleuchtet. Der Fahrer profitiert somit von einer maximalen Sicht, die dem Fernlicht entspricht, ohne dieses jemals manuell ausschalten zu müssen, was die Sicherheit und den Komfort beim Nachtfahren erheblich verbessert.

Adaptives Kurvenlicht

Das adaptive Kurvenlicht, auch bekannt als adaptives Beleuchtungssystem oder AFS (Adaptive Front-lighting System), stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Kraftfahrzeug-Beleuchtungstechnologie dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern, die einen festen Lichtkegel projizieren, passen adaptive Scheinwerfer die Ausrichtung, Form und Intensität des Lichtstrahls dynamisch an die Fahrzeuggeschwindigkeit, den Lenkeinschlag und die Verkehrsbedingungen an. Dank Sensoren und einem elektronischen Steuergerät können die Leuchteinheiten horizontal schwenken, um den Kurveninneren auszuleuchten, oder vertikal, um Neigungsänderungen des Fahrzeugs auszugleichen. Die ausgefeiltesten Systeme wie Matrix-LED- oder Pixel-Scheinwerfer gehen noch einen Schritt weiter, indem sie Dutzende individuell gesteuerter Leuchtdioden (LED) nutzen. Auf diese Weise können sie dynamische 'Schattenzonen' erzeugen, um den Gegenverkehr oder vorausfahrende Fahrzeuge nicht zu blenden, während das Fernlicht auf der restlichen Fahrbahn eingeschaltet bleibt. Diese Technologie verbessert die Nachtsicht erheblich, antizipiert potenzielle Gefahren in Kurven und erhöht die allgemeine Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Fernlichtassistent

Der Fernlichtassistent, auch bekannt als 'High Beam Assist', ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das entwickelt wurde, um die nächtliche Beleuchtung zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Mithilfe einer Kamera, die sich in der Regel oben an der Windschutzscheibe in der Nähe des Innenspiegels befindet, analysiert das System kontinuierlich die Verkehrssituation vor dem Fahrzeug. Es erkennt die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge sowie die Rücklichter vorausfahrender Fahrzeuge. Wenn die Fahrbahn frei ist, schaltet das System automatisch das Fernlicht ein, um dem Fahrer maximale Sicht zu bieten. Sobald eine andere Lichtquelle erkannt wird, schaltet es sofort auf Abblendlicht zurück, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Diese automatisierte Steuerung erhöht nicht nur den Komfort, indem sie den Fahrer von dieser repetitiven Aufgabe entlastet, sondern stellt vor allem sicher, dass das Fernlicht so oft wie möglich genutzt wird, um die Fahrbahn, den Fahrbahnrand und Verkehrsschilder noch effizienter auszuleuchten. Fortgeschrittenere Versionen, wie z. B. Matrix-LED-Systeme, können sogar den Lichtkegel modulieren, um andere Fahrzeuge selektiv auszublenden, während das Fernlicht für den Rest der Umgebung eingeschaltet bleibt.