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Notfall-Bremsassistent

Sécurité

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Inclus

Der Notfall-Bremsassistent (NBA), im Englischen auch als EBA (Emergency Brake Assist) bekannt, ist ein aktives Sicherheitssystem, das den Fahrer in kritischen Situationen dabei unterstützen soll, die maximale Bremskraft aufzubringen. Dieses System analysiert kontinuierlich die Geschwindigkeit und Kraft, mit der der Fahrer das Bremspedal betätigt. Wenn es eine schnelle und plötzliche Betätigung erkennt, die für eine Notbremsung charakteristisch ist, interpretiert der NBA dies als Wunsch des Fahrers nach einem sofortigen Anhalten. Er erhöht daraufhin sofort und automatisch den Druck im Bremskreislauf bis zur Ansprechschwelle des ABS, selbst wenn der Fahrer das Pedal nicht vollständig durchgetreten hat. Das Hauptziel besteht darin, die menschliche Reaktion auszugleichen, die in Notsituationen oft darin besteht, nicht mit ausreichend Kraft zu bremsen. Durch die Gewährleistung einer optimalen Verzögerung von den ersten Momenten an trägt der NBA dazu bei, den Anhalteweg erheblich zu verkürzen, wodurch Kollisionen vermieden oder deren Schwere drastisch verringert werden können. Dieses System arbeitet in perfekter Synergie mit dem ABS (das ein Blockieren der Räder verhindert) und dem ESP (das die Fahrstabilität erhält) und bildet somit ein wesentliches Trio für die moderne aktive Sicherheit.

Vorteile

  • Signifikante Verkürzung des Bremswegs in Notsituationen.
  • Ausgleich der menschlichen Reaktion, bei einer Notbremsung nicht genügend Druck auf das Bremspedal auszuüben.
  • Vermeidung von Auffahrunfällen und anderen Kollisionen durch Maximierung der Bremswirkung.
  • Nahtlose und sofortige Aktivierung ohne zusätzliches Eingreifen des Fahrers.

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Der Notbremsassistent, besser bekannt unter dem Kürzel PBA (oder EBA für Emergency Brake Assist auf Englisch), ist zu einem unverzichtbaren Element der aktiven Sicherheit in der modernen Automobilandschaft geworden. Seine Aufgabe ist einfach, aber entscheidend: Er stellt sicher, dass das Fahrzeug seine volle Bremskraft entfaltet, wenn eine drohende Gefahrensituation erkannt wird, selbst wenn der Fahrer zögert. Er ist ein elektronischer Schutzengel, der eine wohlbekannte menschliche Schwäche in Stresssituationen ausgleicht.

Wie funktioniert der Notbremsassistent?

Das Prinzip des PBA basiert auf der Analyse des Fahrerverhaltens. Elektronische Sensoren messen kontinuierlich die Geschwindigkeit, mit der das Bremspedal betätigt wird. Bei normaler Fahrt erfolgt das Betätigen progressiv. Steht man jedoch vor einem plötzlichen Hindernis, besteht der Reflex darin, sehr heftig und schnell auf das Pedal zu treten. Genau diese Änderung der Geschwindigkeit erkennt das System.

Wenn es einen schnellen und kraftvollen Druck identifiziert, interpretiert der Bordcomputer dies als Notbremsversuch. Er steuert daraufhin sofort eine Hydraulikpumpe an, die den maximal möglichen Druck auf die Bremsen ausübt – weit über das hinaus, was der Fahrer selbst aufgebracht hätte. Diese Aktion wird so lange aufrechterhalten, wie der Fahrer den Fuß auf dem Pedal lässt, und zwar bis zum Eingreifen des ABS (Antiblockiersystem), welches den Druck moduliert, um ein Blockieren der Räder und ein unkontrollierbar werdendes Fahrzeug zu verhindern. PBA und ABS arbeiten somit Hand in Hand, um einen sowohl kurzen als auch sicheren Stopp zu garantieren.

Nicht zu verwechseln mit dem Notbremsassistenten (AEB)

Es ist wichtig, den hydraulischen Notbremsassistenten (PBA) klar vom automatischen Notbremsassistenten (AEB - Autonomous Emergency Braking) zu unterscheiden.

  • Der PBA ist eine Assistenz: Er verstärkt die Aktion des Fahrers. Das System löst nur dann aus, wenn der Fahrer das Bremspedal betätigt.
  • Der AEB ist ein autonomes System: Dank Radar und/atau Kameras erkennt es ein Kollisionsrisiko und kann die Bremsung von sich aus einleiten, ganz ohne Eingreifen des Fahrers.

Der PBA ist eine ältere, aber fundamentale Technologie, während der AEB einen höheren Schritt hin zum teilautonomen Fahren darstellt.

Die konkreten Vorteile des PBA

Die Implementierung dieses Systems hatte einen direkten und messbaren Einfluss auf die Verkehrssicherheit. Seine Vorteile sind vielfältig:

  • Verkürzung des Bremswegs: Studien haben gezeigt, dass der PBA den Bremsweg in bestimmten Szenarien um bis zu 45 % verkürzen kann. Diese wenigen gewonnenen Meter sind oft diejenigen, die einen Aufprall verhindern.
  • Kompensation menschlicher Schwächen: In Paniksituationen sind viele Fahrer überrascht und treten nicht fest genug auf das Bremspedal oder lassen den Druck zu früh nach. Der PBA korrigiert dieses Verhalten und hält eine optimale Verzögerung aufrecht.
  • Universelle Wirksamkeit: Das System ist für alle Fahrer von Vorteil, unabhängig von ihrer körperlichen Kraft oder Erfahrung, da es garantiert, dass die volle Bremskapazität des Fahrzeugs stets abrufbar ist.
  • Prävention von Auffahrunfällen: Durch die Verkürzung des Bremswegs verringert der PBA das Risiko von Auffahrunfällen – einer der häufigsten Unfallarten – signifikant.

Eine Standard- und Pflichtausstattung

Angesichts seiner nachgewiesenen Wirksamkeit ist der Notbremsassistent seit dem 1. November 2011 für alle in der Europäischen Union verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben, ebenso wie das ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm). Folglich handelt es sich nicht mehr um eine kostenpflichtige Option, sondern um eine serienmäßige Ausstattung, die in allen Fahrzeugen integriert ist – vom günstigen Kleinwagen bis zur Luxuslimousine. Diese Standardisierung hat maßgeblich zur allgemeinen Verbesserung der Sicherheit auf unseren Straßen beigetragen.

Zugehörige Ausstattung

ESP

Das ESP, oder Electronic Stability Program (Elektronisches Stabilitätsprogramm), ist ein unverzichtbares aktives Sicherheitssystem in modernen Fahrzeugen, das auch als Fahrdynamikregelung bekannt ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Fahrzeug auf dem vom Fahrer gewünschten Kurs zu halten, indem es Haftungsverlust und Schleudern verhindert. Dazu nutzt das ESP eine Reihe von Sensoren (Raddrehzahl, Lenkwinkel, Querbeschleunigung, Gierrate), die kontinuierlich die Übereinstimmung zwischen der vom Fahrer gewünschten Richtung und dem tatsächlichen Verhalten des Autos analysieren. Wird eine Abweichung festgestellt, die den Beginn von Untersteuern (die Vorderachse rutscht weg) oder Übersteuern (die Hinterachse rutscht weg) signalisiert, greift das System innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ein. Es bremst ein oder mehrere Räder unabhängig voneinander ab und kann zudem die Motorleistung reduzieren, um das Fahrzeug wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Seit 2014 für alle in Europa verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben, ist das ESP ein elektronischer Schutzengel, der die Sicherheit bei Ausweichmanövern in Notsituationen, in engen Kurven oder auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Glatteis) erheblich erhöht. Es arbeitet synergetisch mit anderen Assistenzsystemen wie ABS und ASR (Antriebsschlupfregelung) zusammen.

Autonomes Notbremssystem (AEB)

Das autonome Notbremssystem, bekannt unter dem Kürzel AEB (Autonomous Emergency Braking), ist ein fundamentales aktives Sicherheitssystem im modernen Automobil. Es gehört zu den fortgeschrittenen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und hat die Aufgabe, Frontalzusammenstöße zu verhindern oder zumindest deren Schweregrad drastisch zu reduzieren. Dazu stützt es sich auf eine Reihe sophistizierter Sensoren – an der Windschutzscheibe angebrachte Kameras, in den Kühlergrill integrierte Radarsysteme und/oder LiDAR-Sensoren –, die kontinuierlich das Umfeld vor dem Fahrzeug scannen. Der Bordcomputer analysiert die Daten dieser Sensoren in Echtzeit, um den Abstand und die Relativgeschwindigkeit anderer Fahrzeuge sowie gefährdeter Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer zu berechnen. Wenn das System eine kritische Situation erkennt, in der eine Kollision droht und der Fahrer keine Reaktion zeigt (Bremsen oder Ausweichen), greift das AEB autonom und schrittweise ein. Zunächst gibt es visuelle und akustische Warnungen aus. Bleibt eine Reaktion aus, kann es das Bremssystem für eine maximale Wirksamkeit vorkonditionieren, dann eine Teilbremsung und im letzten Moment eine Notbremsung mit voller Leistung einleiten. Seine anerkannte Wirksamkeit hat es zu einem wesentlichen Kriterium für das Erreichen der 5-Sterne-Bewertung bei Euro-NCAP-Tests gemacht und zu einer Pflichttechnologie für alle neuen Fahrzeugtypen, die seit Juli 2022 in Europa gemäß der GSR-2-Verordnung vermarktet werden.

Kollisionswarn- und -bremssystem

Entdecken Sie die Funktionsweise des Kollisionswarnsystems, einer Sicherheitstechnologie, die Kollisionen antizipiert und eine automatische Notbremsung auslösen kann.

Frontkollisionswarner

Der Frontkollisionswarner, oft mit dem englischen Acronym FCW (Forward Collision Warning) bezeichnet, ist ein aktives Sicherheitssystem, das entwickelt wurde, um Unfälle durch Frontalkollisionen zu verhindern oder zu mildern. Mithilfe einer Kombination von Sensoren wie Radargeräten, Kameras oder LiDAR (Lichtbasierten Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen), die an der Fahrzeugfront montiert sind, überwacht das System kontinuierlich die Straße. Es analysiert in Echtzeit den Abstand und die relative Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs sowie anderer potenzieller Hindernisse wie Fußgänger oder Radfahrer. Wenn das System eine rasche Abnahme des Abstands erkennt und ein unmittelbares Kollisionsrisiko berechnet, warnt es den Fahrer. Diese Warnungen können verschiedene Formen annehmen, die oft kombiniert werden, um ihre Wirksamkeit zu maximieren: ein visuelles Signal im Kombiinstrument oder Head-up-Display, ein schriller Warnton und manchmal eine Vibration im Lenkrad oder ein kurzer Bremseingriff (haptische Warnung). Dieses System ist eine entscheidende erste Verteidigungslinie, die dem Fahrer wertvolle zusätzliche Reaktionszeit verschafft, um zu bremsen oder ein Ausweichmanöver einzuleiten. Es ist oft der Vorläufer und unverzichtbare Ergänzung des Notbremsassistenten (AEB), eingreifen kann, wenn der Fahrer nicht auf die Warnung reagiert.

ABS

Das ABS, Akronym für das deutsche « Antiblockiersystem », ist ein unverzichtbares Sicherheitsausstattungsmerkmal in modernen Fahrzeugen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung oder auf Fahrbahnen mit geringer Haftung (Regen, Glatteis, Schotter) zu verhindern. Bei einer Notbremsung neigt ein Fahrer instinktiv dazu, das Bremspedal voll durchzutreten, was zum Blockieren der Räder führt. Blockierte Räder haben keine Lenkfähigkeit mehr, wodurch das Fahrzeug zu einem unkontrollierbaren Geschoss wird. Das ABS greift ein, indem es den Bremsdruck an jedem Rad mehrmals pro Sekunde sehr schnell und gezielt moduliert. Das System besteht aus Raddrehzahlsensoren an jedem Rad, einem elektronischen Steuergerät (ECU) und einem Hydraulikblock. Wenn das Steuergerät erkennt, dass ein Rad zu blockieren droht, weist es den Hydraulikblock an, den Bremsdruck zu verringern und dann wieder aufzubauen. Dieser Vorgang, den der Fahrer als Pulsieren im Bremspedal spürt, ermöglicht es, die optimale Haftung zwischen Reifen und Fahrbahn aufrechtzuerhalten. So behält der Fahrer die Fähigkeit, sein Fahrzeug zu lenken, um einem Hindernis auszuweichen, während gleichzeitig der Bremsweg auf den meisten Oberflächen optimiert wird. Das ABS ist in Europa seit 2004 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben und bildet den Grundstein für viele andere Fahrerassistenzsysteme wie ESP und Antriebsschlupfregelung.