Kopfairbags
SécuritéDurchschnittspreis
500-800
Kopfairbags, auch als 'Curtain Airbags' oder Inflatable Tubular Structure (ITS) bekannt, sind unverzichtbare passive Sicherheitseinrichtungen in modernen Fahrzeugen. Sie sind im Dachhimmel (Dachverkleidung) oberhalb der Seitenscheiben integriert und entfalten sich bei einem heftigen Seitenaufprall oder Überschlag vertikal nach unten wie ein Vorhang. Ihr Hauptzweck ist es, den Kopf der Insassen auf den Vorder- und Rücksitzen zu schützen, indem sie ein schützendes Kissen zwischen dem Kopf und den harten Oberflächen des Innenraums wie den Fenstern, den Türsäulen (B-Säule, C-Säule) oder äußeren Gegenständen bilden. Im Gegensatz zu Front- oder Seitenairbags (die den Brustkorb schützen) bleiben Kopfairbags länger aufgeblasen (mehrere Sekunden), um bei Mehrfachkollisionen oder Überschlägen kontinuierlichen Schutz zu bieten und das Herausschleudern von Insassen zu verhindern. Sie werden durch Querbeschleunigungssensoren und Gyroskope ausgelöst, sind fester Bestandteil des Supplemental Restraint System (SRS) und ein wichtiges Kriterium bei Sicherheitstests wie denen von Euro NCAP. Ihr Vorhandensein ist heute bei Neuwagen auf dem französischen Markt praktisch obligatorisch.
Vorteile
- ✓Hervorragender Kopfschutz bei Seitenaufprallen und Überschlägen.
- ✓Signifikante Verringerung des Risikos, dass Insassen aus dem Fahrzeug geschleudert werden.
- ✓Schutz vor Glassplittern und Trümmerteilen von außen bei einem Unfall.
- ✓Erweiterte Abdeckung für Front- und Fondpassagiere über die gesamte Länge der Fenster.
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Was ist ein Kopfairbag?
Der Kopfairbag (auch Windowbag oder Vorhangairbag) ist ein grundlegendes Bauteil der passiven Fahrzeugsicherheit. Im Dachhimmel entlang der Seitenscheiben verborgen, entfaltet sich dieses Kissen in Bruchteilen einer Sekunde, um eine Schutzbarriere zwischen den Köpfen der Insassen und den harten Teilen des Autos oder der Außenseite zu bilden. Sein Name „Vorhang“ leitet sich von seiner Form und seiner Entfaltungsweise her, da er die gesamten seitlichen Glasflächen von der Vorder- bis zur Rückseite des Fahrzeugs abdeckt. Er ist so konzipiert, dass er in Synergie mit den Seitenairbags (zum Schutz von Thorax und Becken) funktioniert, um bei einem Seitenaufprall einen umfassenden Schutz zu bieten.
Wie funktionieren Kopfairbags?
Die Funktionsweise von Kopfairbags basiert auf einem komplexen elektronischen System. Aufprallsensoren, einschließlich Beschleunigungssensoren und manchmal Gyroskopen, sind an strategischen Punkten des Fahrzeugs (Türsäulen, Boden usw.) platziert. Bei einem Seitenaufprall oder dem Erkennen eines kritischen Rollwinkels, der einen Überschlag ankündigt, senden diese Sensoren ein Signal an das elektronische Steuergerät des SRS-Systems (Supplemental Restraint System).
Innerhalb weniger Millisekunden analysiert das Steuergerät die Daten. Wenn es feststellt, dass die Kollision schwer genug ist, um eine Entfaltung zu rechtfertigen, sendet es einen elektrischen Strom an den pyrotechnischen Gasgenerator des betreffenden Kopfairbags. Diese Aktivierung löst eine chemische Reaktion aus, die eine große Menge Gas (hauptsächlich Stickstoff) erzeugt und das Nylonkissen mit sehr hoher Geschwindigkeit aufbläst, sodass es sich vollständig entfalten kann, bevor der Kopf des Insassen auf das Glas prallt.
Worin besteht der Unterschied zu anderen Airbags?
Jeder Airbag-Typ hat eine spezifische und komplementäre Aufgabe. Es ist wichtig, sie nicht zu verwechseln:
Frontairbags: Sie befinden sich im Lenkrad und im Armaturenbrett und schützen den Fahrer und den Beifahrer bei Frontalaufprallen.
Seitenairbags (Thorax): Sie sind in der Außenseite der Sitzlehnen oder in den Türverkleidungen integriert und schützen den Torso und das Becken der vorderen (und manchmal hinteren) Insassen bei einem Seitenaufprall.
Kopfairbags: Sie entfalten sich vom Dach aus und konzentrieren sich ausschließlich auf den Schutz der Köpfe aller Seiteninsassen vor Seitenaufprallen und Überschlägen. Ihre Besonderheit besteht darin, länger aufgeblasen zu bleiben, um einen kontinuierlichen Schutz zu gewährleisten.
Die Hauptvorteile von Kopfairbags für Ihre Sicherheit
Die Integration von Kopfairbags hat die passive Sicherheit revolutioniert, insbesondere auf dem französischen und europäischen Markt, wo die Euro-NCAP-Tests sehr streng sind.
Optimierter Kopfschutz: Das ist ihre primäre Aufgabe. Schädeltrauma ist eine der Haupttodesursachen bei Verkehrsunfällen. Der Kopfairbag reduziert dieses Risiko drastisch.
Halt der Insassen im Fahrgastraum: Bei einem Überschlag können Fliehkräfte einen Insassen durch eine zerbrochene Scheibe aus dem Fahrzeug schleudern. Der Kopfairbag bildet eine Barriere, die dieses Auswurf-Risiko stark einschränkt.
Schild gegen Wurfgeschosse und Splitter: Das entfaltete Kissen wirkt wie ein Schirm und schützt die Passagiere vor Glassplittern und Trümmern, die beim Aufprall in den Fahrgastraum eindringen können.
Schutz für alle: Im Gegensatz zu anderen Systemen schützen sie sowohl die auf den Rücksitzen als auch die vorne sitzenden Passagiere, was sie zu einer idealen Sicherheitsausstattung für Familien macht.
Wartung und Lebensdauer
Kopfairbags erfordern wie alle Komponenten des SRS-Systems keine regelmäßige Wartung. Sie haben jedoch eine vom Hersteller angegebene Lebensdauer, die in der Regel zwischen 10 und 15 Jahren liegt. Nach Ablauf dieser Frist kann die Wirksamkeit des Gasgenerators beeinträchtigt sein. Jede Fehlfunktion des Systems wird durch eine Kontrollleuchte (oft ein Airbag-Piktogramm oder das Akronymes SRS) auf dem Armaturenbrett signalisiert. In diesem Fall muss das Fahrzeug unbedingt von einem Fachmann診断 (diagnostiziert) werden. Nach einer – auch nur teilweisen – Auslösung muss das gesamte Kopfairbagsystem (Kissen, Gasgenerator) von einem qualifizierten KFZ-Mechaniker ersetzt werden; es handelt sich keinesfalls um ein wiederverwendbares Bauteil.
Finitions équipées
230 finition(s) proposent cet équipement
Mazda Mazda CX-9
Sport (2. Generation – Märkte außerhalb der EU) (2016–2023)
Mazda Mazda Demio
Selection (4. Generation DJ) (2015-2019)
Mazda Mazda MX-30
Prime-Line (1. Generation) (2023-2026)
Mazda Mazda MX-5
Selection (ND 4. Generation) (2015-2019)
Mazda Mazda Premacy
Attraction (3. Generation - Mazda5/Premacy) (2010-2013)
Mazda Mazda Premacy
Attraction Plus (3. Generation - Mazda5/Premacy) (2013-2015)
Mazda Mazda3
Attraction (BL / 3. Weltweite Generation) (2010-2013)
Mazda Mazda3
Séduction (BM-BN / 4. globale Generation) (2013-2016)
Mercedes-Benz Mercedes Classe A
Intuition (W176) (2012-2015)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz M-Klasse
Basis (W164 Facelift) (2010-2011)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz M-Klasse
Basis (W166) (2011-2015)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz X-Klasse
Pure (1. und einzige Generation W470) (2017-2020)
Mercedes-Benz Mercedes-Benz X-Klasse
Pure 4MATIC (erste und einzige Generation W470) (2017-2020)
Mini Mini Clubman
One (1. Generation R55) (2010-2014)
Mini Mini Clubman
One / One D (2. Generation F54) (2015-2019)
Mini Mini Coupe
One (1. Generation R58) (2011-2015)
Mini Mini Hatch
One (F56 / 3. Generation Mini) (2014-2019)
Mini Mini Paceman
One (1. Generation R61) (2013-2016)
Nissan Nissan Cube
Visia (Z12, 3. Generation) (2010-2011)
Nissan Nissan Evalia
Visia (1. Generation) (2011-2016)
Zugehörige Ausstattung
Verstärkte Karosseriestruktur
Die verstärkte Karosseriestruktur, auch bekannt als Überlebenszelle oder Monocoque-Chassis, ist das wesentliche Grundgerüst eines modernen Autos. Ihre Aufgabe ist es, bei einer Kollision maximalen Schutz für die Insassen zu gewährleisten. Sie fungiert als das Skelett des Fahrzeugs und nutzt fortschrittliche Ingenieursprinzipien, um die Kräfte eines Aufpralls zu bewältigen. Ihr Design basiert auf einer doppelten Strategie: einer zentralen Zone, der Fahrgastzelle, die extrem steif und formstabil ausgelegt ist, um einen Überlebensraum zu erhalten, sowie programmierbaren Knautschzonen vorne und hinten. Letztere sind speziell darauf ausgelegt, sich bei einem Aufprall kontrolliert zu verformen. Durch diese Verformung absorbieren und dissipieren sie einen Großteil der kinetischen Energie, wodurch die auf die Passagiere einwirkenden Verzögerungskräfte drastisch reduziert werden. Um diese Leistung zu erreichen, verwenden die Hersteller eine geschickte Mischung aus Materialien, darunter verschiedene hoch- und höchstfeste Stähle (HSS, AHSS, UHSS) und sogar Borstahl für kritische Bereiche wie A-Säulen, Türverstärkungen und Querträger. Geometrie, Blechstärke und Fügetechniken (Laserschweißen, Strukturelles Kleben) werden durch numerische Simulation (CAE) optimiert, bevor sie durch physische Crashtests validiert werden.
Ceintures avec prétensionneurs
Les ceintures avec prétensionneurs sont un pilier de la sécurité passive moderne, agissant comme le premier maillon de la chaîne de protection en cas de collision. Ce dispositif intelligent ne se contente pas de retenir l'occupant ; il le positionne de manière optimale avant même le pic de l'impact. Dès la détection d'une décélération brutale par les capteurs du véhicule, l'unité de contrôle électronique (ECU) envoie un signal qui déclenche, en quelques millisecondes, un mécanisme pyrotechnique ou mécanique. Ce dernier rétracte puissamment la sangle de la ceinture, éliminant tout le jeu et plaquant fermement l'occupant contre le dossier de son siège. Cette action préventive est cruciale : elle assure que le corps est dans la position idéale pour bénéficier de l'efficacité maximale de l'airbag, qui se déploie juste après. Le prétensionneur travaille en parfaite synergie avec le limiteur d'effort, qui relâche ensuite légèrement la tension pour amortir la pression sur le thorax et éviter les lésions. Intégré à l'enrouleur ou à la boucle, ce système est aujourd'hui un équipement de série indispensable sur tous les véhicules neufs, jouant un rôle déterminant dans la réduction de la gravité des blessures.
Seitenairbags
Seitenairbags sind ein unverzichtbares passives Sicherheitssystem im modernen Automobil und gehören zum Supplemental Restraint System (SRS). Ihre Aufgabe ist es, die Insassen bei einem Seitenaufprall zu schützen, der zu den gefährlichsten Situationen gehört. Man unterscheidet zwischen zwei Haupttypen: dem Thoraxairbag, der in der Regel in die Flanke der Rückenlehne integriert ist, und dem Kopfairbag (Vorhangairbag), der im Dachhimmel des Fahrzeugs oberhalb der Fenster untergebracht ist. Bei einem Seitenaufprall senden Drucksensoren und Beschleunigungsmesser Informationen an das Steuergerät (ECU). Innerhalb weniger Millisekunden löst das Steuergerät bei einem als schwer eingestuften Aufprall die Entfaltung aus. Der Thoraxairbag bildet eine Schutzbarriere für Oberkörper, Bauch und Becken. Gleichzeitig oder unabhängig davon entfaltet sich der Kopfairbag wie ein Vorhang entlang der Fenster und schützt den Kopf der vorderen und hinteren Passagiere vor dem Aufprall auf die Scheibe, die Türsäule oder Gegenstände von außen. Diese Technologie hat die Schwere von Kopf- und Brustverletzungen drastisch reduziert und trägt maßgeblich zu guten Noten bei Crashtests, insbesondere denen des Euro NCAP, bei.