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EDC-Getriebe

Technologie

Durchschnittspreis

1500€ - 2500€

Das EDC-Getriebe, Akronym für „Efficient Dual Clutch“, ist Renaults Handelsbezeichnung für seine Doppelkupplungs-Automatikgetriebetechnologie. Das EDC wurde entwickelt, um den Komfort eines klassischen Automatikgetriebes mit der Effizienz und dem Ansprechverhalten eines Schaltgetriebes zu verbinden, und zeichnet sich durch seinen internen Aufbau aus. Es besteht aus zwei Teilgetrieben: eines für die ungeraden Gänge (1, 3, 5) und das andere für die geraden Gänge (2, 4, 6) sowie den Rückwärtsgang. Jedes Teilgetriebe verfügt über eine eigene Kupplung. Dieses System ermöglicht es, den nächsten Gang vorzuwählen, während der aktuelle Gang noch eingelegt ist. Der Gangwechsel erfolgt dann durch einfaches Umschalten von einer Kupplung auf die andere, nahezu augenblicklich und ohne Zugkraftunterbrechung. Diese Besonderheit sorgt für extrem flüssige und schnelle Gangwechsel, was sowohl den Fahrkomfort als auch die Leistung verbessert. Erhältlich in 6- oder 7-Gang-Versionen, mit Trockenkupplungen (für geringere Drehmomente) oder Nasskupplungen (für leistungsstärkere Motoren), ist das EDC-Getriebe eine moderne und leistungsstarke Alternative zu herkömmlichen Wandler-Automatikgetrieben.

Vorteile

  • Extrem schnelle und flüssige Gangwechsel
  • Geringerer Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu einem klassischen Automatikgetriebe
  • Hoher Fahrkomfort, insbesondere im Stadtverkehr und bei Stop-and-Go
  • Vielseitigkeit mit einem vollautomatischen Modus und einem manuellen sequenziellen Modus

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Was ist das EDC-Getriebe?

Das EDC-Getriebe, kurz für Efficient Dual Clutch, ist die vom Renault-Konzern entwickelte und eingesetzte Doppelkupplungs-Automatikgetriebetechnologie. Es handelt sich um ein automatisiertes Schaltgetriebe, das den Gangwechsel automatisiert und somit das Kupplungspedal für den Fahrer überflüssig macht. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler basiert das EDC auf einer mechanischen Architektur, die der eines Schaltgetriebes ähnelt, jedoch über zwei Kupplungen und eine ausgeklügelte elektronische Steuerung verfügt.

Wie funktioniert die EDC-Technologie?

Das Geheimnis der Effizienz des EDC-Getriebes liegt in seinem Doppelkupplungsprinzip. Das Getriebe ist in zwei Teilgetriebe unterteilt:

  • Eine Kupplung und ein Teilgetriebe für die ungeraden Gänge (1, 3, 5 und gegebenenfalls 7).
  • Eine zweite Kupplung und ein Teilgetriebe für die geraden Gänge (2, 4, 6) und den Rückwärtsgang.

Während der Fahrt ist in einem der Teilgetriebe ein Gang eingelegt. In der Zwischenzeit antizipiert das elektronische Getriebesteuergerät, die sogenannte „Mechatronik“, den wahrscheinlich nächsten Gang (höher in der Beschleunigungsphase, niedriger in der Bremsphase) und legt ihn im anderen Teilgetriebe vor. Der Gangwechsel beschränkt sich somit auf einen ultraschnellen Übergang zwischen den beiden Kupplungen: Die eine öffnet sich, während sich die andere gleichzeitig schließt. Dieser Prozess, der nur wenige Millisekunden dauert, erfolgt ohne Zugkraftunterbrechung, was Ruckeln eliminiert und einen kontinuierlichen Schub gewährleistet, der für Komfort und Leistung sehr vorteilhaft ist.

Welche Vorteile bietet das EDC-Getriebe?

Das EDC-Getriebe bietet dem Fahrer im Alltag zahlreiche Vorteile:

  • Komfort und Fahrgefühl: Die Sanftheit der Gangwechsel und das Fehlen eines Kupplungspedals verwandeln das Fahren in der Stadt und im Stau. Das Auto fährt sanft an, ohne die Rucke, die manchmal mit älteren automatisierten Schaltgetrieben verbunden sind.
  • Effizienz und Verbrauch: Dank seiner Schnelligkeit und seiner Fähigkeit, ständig den optimalen Gang zu wählen, hält das EDC-Getriebe den Motor in seinem effizientesten Drehzahlbereich. Dies führt zu einem Kraftstoffverbrauch, der oft unter dem eines klassischen Automatikgetriebes und manchmal sogar auf dem Niveau eines Schaltgetriebes liegt.
  • Leistung und Dynamik: Die Schnelligkeit der Gangwechsel (bis zu 290 ms) begünstigt eine direkte und lineare Beschleunigung. Im Sportmodus oder bei Verwendung der Schaltwippen am Lenkrad (falls vorhanden) sorgt das EDC-Getriebe für ein dynamisches Fahrerlebnis.
  • Vielseitigkeit: Es bietet das Beste aus beiden Welten mit einem Vollautomatikmodus für entspanntes Fahren und einem sequenziellen Modus, der es dem Fahrer ermöglicht, die Kontrolle wieder zu übernehmen und seinen Gang selbst zu wählen – für eine engagiertere Fahrweise.

EDC-Getriebe vs. andere Automatikgetriebe

Technologisch gesehen ist das Renault EDC-Getriebe ein direkter Konkurrent zu den DSG-Getrieben des Volkswagen-Konzerns oder der S-Tronic von Audi, die auf demselben Doppelkupplungsprinzip basieren. Es unterscheidet sich jedoch von Automatikgetrieben mit Drehmomentwandler, wie dem EAT-Getriebe (Efficient Automatic Transmission) des Stellantis-Konzerns (Peugeot, Citroën). Letztere sind für ihre hohe Laufruhe bekannt, können aber etwas weniger reaktionsfreudig und verbrauchsträchtiger sein. Schließlich hat das EDC nichts mit stufenlosen Getrieben (CVT) zu tun, die ein Fahren ganz ohne Gänge ermöglichen, bei europäischen Fahrern jedoch manchmal ein gewöhnungsbedürftiges Gummiband-Gefühl hervorrufen.

Wartung und Zuverlässigkeit des EDC-Getriebes

Die Wartung eines EDC-Getriebes hängt von seiner Version ab. Trockenkupplungsgetriebe, die in der Regel mit Motoren mäßigen Drehmoments kombiniert werden, erfordern theoretisch keine spezielle Wartung. Im Gegensatz dazu erfordern Versionen mit nassen Kupplungen (die zum besseren Kühlen in Öl laufen), die in leistungsstärkeren Motorisierungen zum Einsatz kommen, in regelmäßigen Abständen – typischerweise alle 60.000 km – einen Getriebeölwechsel, um die Langlebigkeit des Systems zu gewährleisten. Auch wenn die ersten Generationen einige Kinderkrankheiten aufweisen konnten, ist die Zuverlässigkeit der heutigen EDC-Getriebe im Allgemeinen gut, vorausgesetzt, die Wartungsempfehlungen des Herstellers werden eingehalten.

Kompatible Marken

Finitions équipées

1 finition(s) proposent cet équipement

Zugehörige Ausstattung

Fahrmodusschalter

Der Fahrmodusschalter ist ein elektronisches System, mit dem der Fahrer mehrere dynamische Fahrzeugparameter in Echtzeit verändern kann, um das Fahrverhalten an seine Vorlieben oder die Straßenbedingungen anzupassen. Durch die Betätigung eines Bedienelements, häufig ein Drehregler oder eine Taste auf der Mittelkonsole, kann der Fahrer zwischen verschiedenen voreingestellten Profilen wie 'Eco', 'Komfort', 'Normal', 'Sport' oder einem anpassbaren 'Individual'-Modus wählen. Jeder Modus passt eine Kombination von Einstellungen an, einschließlich der Gasannahme, der Schaltzeitpunkte des Automatikgetriebes, der Lenkunterstützung, der Härte des adaptiven Fahrwerks und manchmal sogar des Auspuffsounds oder der Allradsteuerung. Diese Technologie verwandelt ein Auto in mehrere Fahrzeuge und bietet eine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Sie kann sich für tägliche Fahrten wie eine sanfte und sparsame Limousine verhalten und sich dann auf einer kurvenreichen Strecke in einen reaktionsfreudigen und sportlichen Wagen verwandeln. Diese Ausstattung ist immer weiter verbreitet und zu einem wichtigen Verkaufsargument geworden, das die Personalisierung des Fahrerlebnisses im digitalen Zeitalter symbolisiert.

Doppelkupplungsgetriebe

Das Doppelkupplungsgetriebe, oft mit dem Kürzel DCT (Dual-Clutch Transmission) bezeichnet, ist eine Art automatisiertes Getriebe, das das Fahrerlebnis revolutioniert. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler oder einem Schaltgetriebe nutzt es zwei getrennte Kupplungen zur Gangsteuerung. Eine Kupplung ist für die geraden Gänge (2, 4, 6) zuständig, die andere für die ungeraden Gänge (1, 3, 5, 7). Diese ausgeklügelte Architektur ermöglicht es, den nächsten Gang bereits vorzuwählen, während der aktuelle Gang noch eingelegt ist. Beim Gangwechsel öffnet eine Kupplung, während die andere nahezu in Sekundenschnelle schließt. Dadurch wird die für Schaltgetriebe typische Zugkraftunterbrechung vermieden und die Schaltzeit auf wenige Millisekunden verkürzt. So verbindet es den Komfort eines Automatikgetriebes mit der Schnelligkeit und Energieeffizienz eines hervorragenden Schaltgetriebes und bietet ein Fahrverhalten, das in der Stadt sanft und bei sportlicher Fahrweise extrem direkt ist. Popularisiert durch Hersteller wie Volkswagen (DSG) oder Porsche (PDK), ist diese Technologie heute in Fahrzeugen aller Klassen weit verbreitet.

Schaltwippen am Lenkrad

Schaltwippen am Lenkrad, auch bekannt als 'Paddle Shifter', sind Bedienelemente für den Gangwechsel, die sich auf beiden Seiten des Lenkrads befinden. Direkt aus dem Motorsport, insbesondere der Formel 1, inspiriert, ermöglichen sie es dem Fahrer, die Gänge eines Automatik- oder automatisierten Schaltgetriebes hoch- (+) oder herabzuschalten (-), ohne das Lenkrad loszulassen oder einen herkömmlichen Gangwahlhebel zu benutzen. Die rechte Wippe ist in der Regel dem Hochchalten vorbehalten, während die linke zum Herunterschalten dient. Dieses System bietet eine manuelle und sequenzielle Alternative zur vollautomatischen Getriebesteuerung. Durch die Bereitstellung einer direkten und unmittelbaren Kontrolle verändern die Schaltwippen das Fahrerlebnis und machen es immersiver, sportlicher und präziser. Sie werden besonders auf kurvigen Straßen oder in Phasen dynamischer Fahrweise geschätzt, da sie es ermöglichen, die optimale Motordrehzahl zu halten und die Motorbremse effizient zu nutzen, während gleichzeitig die maximale Konzentration und Kontrolle über das Fahrzeug gewahrt bleibt.

DSG-Getriebe

Das DSG-Getriebe (Direktschaltgetriebe) ist eine vom Volkswagen-Konzern entwickelte Doppelkupplungs-Automatikgetriebetechnologie. Anfang der 2000er Jahre eingeführt, revolutionierte es den Markt, indem es die Vorteile eines Schaltgetriebes (Ansprechverhalten, Effizienz) mit denen eines herkömmlichen Automatikgetriebes (Komfort, Einfachheit) kombinierte. Seine ingenieurtechnisch raffinierte Architektur basiert auf zwei getrennten Teilgetrieben, die jeweils von einer eigenen Kupplung gesteuert werden. Das eine ist für die ungeraden Gänge (1, 3, 5, 7) und den Rückwärtsgang zuständig, während das andere die geraden Gänge (2, 4, 6) verwaltet. Das Gehirn dieses Systems, die Mechatronik, antizipiert permanent den nächsten einzulegenden Gang. Wenn also ein Gang eingelegt ist, ist der nächste bereits vorgewählt. Der Gangwechsel erfolgt dann durch ein einfaches, ultraschnelles Umschalten von einer Kupplung auf die andere, wodurch jegliche Zugkraftunterbrechung nahezu eliminiert wird. Diese Besonderheit sorgt für Gangwechsel von beispielloser Schnelligkeit und Laufruhe, wodurch sowohl die dynamische Leistung als auch der tägliche Fahrkomfort verbessert werden. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen Versionen mit trockenen Kupplungen (für Motoren mit moderatem Drehmoment) und solchen mit nassen Kupplungen (für leistungsstärkere Motorisierungen), wobei letztere eine spezifische Wartung erfordern.

Automatikgetriebe

Das Automatikgetriebe, oder automatische Getriebe, ist ein System, das den Gangwechsel eines Fahrzeugs eigenständig und ohne Eingreifen des Fahrers regelt. Im Gegensatz zu einem Schaltgetriebe erfordert es weder ein Kupplungspedal noch einen ständig zu bedienenden Schalthebel. Mithilfe von hydraulischen oder elektronischen Systemen oder einer Kombination aus beiden wählt das Automatikgetriebe den optimalen Gang basierend auf Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl und Gaspedalstellung aus. Es gibt verschiedene Automatikgetriebetechnologien, wobei die gängigsten das Drehmomentwandlergetriebe, das Doppelkupplungsgetriebe (wie DSG oder EDC) und das stufenlose Getriebe (CVT) sind. Ursprünglich als Luxusausstattung angesehen, ist es heute in allen Segmenten des Automobilmarktes weit verbreitet. Es bietet einen unvergleichlichen Fahrkomfort, insbesondere im Stadtverkehr und bei Stau, und garantiert gleichzeitig weiche und schnelle Gangwechsel. Moderne Versionen tragen zudem dazu bei, den Kraftstoffverbrauch zu optimieren und die CO2-Emissionen zu reduzieren.