Autonomes Notbremssystem (AEB)
SécuritéDurchschnittspreis
Inclus sur les véhicules neufs (anciennement 500€ - 1500€ en option)
Das autonome Notbremssystem, bekannt unter dem Kürzel AEB (Autonomous Emergency Braking), ist ein fundamentales aktives Sicherheitssystem im modernen Automobil. Es gehört zu den fortgeschrittenen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und hat die Aufgabe, Frontalzusammenstöße zu verhindern oder zumindest deren Schweregrad drastisch zu reduzieren. Dazu stützt es sich auf eine Reihe sophistizierter Sensoren – an der Windschutzscheibe angebrachte Kameras, in den Kühlergrill integrierte Radarsysteme und/oder LiDAR-Sensoren –, die kontinuierlich das Umfeld vor dem Fahrzeug scannen. Der Bordcomputer analysiert die Daten dieser Sensoren in Echtzeit, um den Abstand und die Relativgeschwindigkeit anderer Fahrzeuge sowie gefährdeter Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer zu berechnen. Wenn das System eine kritische Situation erkennt, in der eine Kollision droht und der Fahrer keine Reaktion zeigt (Bremsen oder Ausweichen), greift das AEB autonom und schrittweise ein. Zunächst gibt es visuelle und akustische Warnungen aus. Bleibt eine Reaktion aus, kann es das Bremssystem für eine maximale Wirksamkeit vorkonditionieren, dann eine Teilbremsung und im letzten Moment eine Notbremsung mit voller Leistung einleiten. Seine anerkannte Wirksamkeit hat es zu einem wesentlichen Kriterium für das Erreichen der 5-Sterne-Bewertung bei Euro-NCAP-Tests gemacht und zu einer Pflichttechnologie für alle neuen Fahrzeugtypen, die seit Juli 2022 in Europa gemäß der GSR-2-Verordnung vermarktet werden.
Vorteile
- ✓Signifikante Reduzierung des Risikos von Frontalkollisionen
- ✓Erhöhter Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer)
- ✓Minderung der Unfallschwere und der damit verbundenen Verletzungen
- ✓Verbesserung der Sicherheitswertung (Euro NCAP) und Steigerung des Fahrzeugwerts
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Notbremsassistent (AEB) : Der stille Wächter Ihrer Sicherheit
Der Notbremsassistent, besser bekannt unter seiner englischen Abkürzung AEB (Autonomous Emergency Braking), stellt eine der bedeutendsten Errungenschaften der automobilen Sicherheit in den letzten Jahrzehnten dar. Als Bestandteil der Fahrerassistenzsysteme (ADAS) hat dieser elektronische Schutzengel die Aufgabe, die Strasse zu überwachen und einzugreifen, um einen Unfall zu vermeiden, wenn der Fahrer abgelenkt ist oder nicht rechtzeitig reagiert. Er hat sich zu einem unverzichtbaren Standard entwickelt und ist heute für Neufahrzeuge in Europa vorgeschrieben.
Wie funktioniert der Notbremsassistent?
Die Magie des AEB liegt in einer perfekten Synergie aus Erfassung, Analyse und Aktion. Das System nutzt eine Kombination von Sensoren, um die Strasse zu „sehen“:
Der Eingriffsprozess des AEB ist progressiv und so konzipiert, dass er vor dem Handeln warnt:
Die verschiedenen AEB-Systemtypen und ihre Fähigkeiten
Nicht alle AEB-Systeme sind gleich. Ihre Leistung variiert je nach Geschwindigkeit und Art des Hindernisses, das sie bewältigen können. Man unterscheidet hauptsächlich:
Konkrete Vorteile und Grenzen der Technologie
Die Auswirkungen des AEB auf die Verkehrssicherheit sind enorm. Studien von Organisationen wie Euro NCAP und dem US-amerikanischen IIHS zeigen eine Reduzierung von Auffahrunfällen um etwa 40 bis 50 %. Neben der Rettung von Menschenleben und der Verringerung der Verletztenzahl sorgt das AEB für echten Seelenfrieden am Steuer und fungiert als permanentes Sicherheitsnetz.
Dennoch hat die Technologie ihre Grenzen. Ihre Wirksamkeit kann durch extreme Wetterbedingungen (Schnee, starker Regen, dichter Nebel) oder wenn die Sensoren verschmutzt oder blockiert sind, eingeschränkt werden. Ausserdem kann sie nicht jede komplexe Situation verhindern und ersetzt keineswegs die Wachsamkeit des Fahrers.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Notbremsassistent vom Luxus-Extra zu einer unverzichtbaren serienmässigen Sicherheitsausstattung geworden ist. Er stellt einen Meilenstein auf dem Weg zum hochautonomen Fahren dar und entwickelt sich durch die Integration von künstlicher Intelligenz und Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation (V2X) ständig weiter, um Gefahren weit über die Reichweite der eigenen Sensoren hinaus vorherzusehen.
Finitions équipées
74 finition(s) proposent cet équipement
Nissan Nissan Qashqai
Visia / Acenta (3. Generation J12) (2021-2024)
Opel Opel Astra
Edition (Astra L - 6. Generation) (2021-2026)
Opel Opel Astra
GS (Astra L - 6. Generation) (2023-2026)
Opel Opel Zafira
Elite (Zafira Life) (2019-2026)
Renault Renault Express
Société (Generation 2021) (2021-2025)
Renault Renault R4 E-Tech
iconic (1. Generation) (2025-2026)
Renault Renault Twingo E-Tech
Life City (Twingo III E-Tech Basis) (2020-2022)
Toyota Toyota Auris
Hybrid Lounge (2. Generation) (2015-2018)
Toyota Toyota Aygo
JBL Edition / x-cite JBL (2. Generation) (2019-2021)
Toyota Toyota Aygo
x (2. Generation) (2014-2018)
Toyota Toyota GR86
GR86 RZ / Japanische Marktausführung mit Homologation (Referenz 2. Generation) (2021-2026)
Toyota Toyota Hilux
Comfort (8. faceliftenisierte Generation) (2021-2026)
Toyota Toyota Land Cruiser
Life (Generation 150 Facelift / J15 Phase 3) (2018-2023)
Toyota Toyota Prius
Frankreich (4. Generation XW50) (2016-2019)
Toyota Toyota Supra
GR Supra 2.0 (5. Generation A90) (2020-2022)
Volkswagen Volkswagen Amarok
Life (2. Generation) (2023–2026)
Volkswagen Volkswagen Caddy
Origin / Commerce (5. Generation) (2020-2026)
Volkswagen Volkswagen Taigo
Life (1. Generation) (2021-2026)
Volkswagen Volkswagen Touran
IQ.DRIVE (2. Generation) (2019-2022)
Volkswagen Volkswagen Up!
up! IQ.DRIVE (Modellpflege 2) (2019-2023)
Zugehörige Ausstattung
Kollisionswarn- und -bremssystem
Entdecken Sie die Funktionsweise des Kollisionswarnsystems, einer Sicherheitstechnologie, die Kollisionen antizipiert und eine automatische Notbremsung auslösen kann.
Notfall-Bremsassistent
Der Notfall-Bremsassistent (NBA), im Englischen auch als EBA (Emergency Brake Assist) bekannt, ist ein aktives Sicherheitssystem, das den Fahrer in kritischen Situationen dabei unterstützen soll, die maximale Bremskraft aufzubringen. Dieses System analysiert kontinuierlich die Geschwindigkeit und Kraft, mit der der Fahrer das Bremspedal betätigt. Wenn es eine schnelle und plötzliche Betätigung erkennt, die für eine Notbremsung charakteristisch ist, interpretiert der NBA dies als Wunsch des Fahrers nach einem sofortigen Anhalten. Er erhöht daraufhin sofort und automatisch den Druck im Bremskreislauf bis zur Ansprechschwelle des ABS, selbst wenn der Fahrer das Pedal nicht vollständig durchgetreten hat. Das Hauptziel besteht darin, die menschliche Reaktion auszugleichen, die in Notsituationen oft darin besteht, nicht mit ausreichend Kraft zu bremsen. Durch die Gewährleistung einer optimalen Verzögerung von den ersten Momenten an trägt der NBA dazu bei, den Anhalteweg erheblich zu verkürzen, wodurch Kollisionen vermieden oder deren Schwere drastisch verringert werden können. Dieses System arbeitet in perfekter Synergie mit dem ABS (das ein Blockieren der Räder verhindert) und dem ESP (das die Fahrstabilität erhält) und bildet somit ein wesentliches Trio für die moderne aktive Sicherheit.
Frontkollisionswarner
Der Frontkollisionswarner, oft mit dem englischen Acronym FCW (Forward Collision Warning) bezeichnet, ist ein aktives Sicherheitssystem, das entwickelt wurde, um Unfälle durch Frontalkollisionen zu verhindern oder zu mildern. Mithilfe einer Kombination von Sensoren wie Radargeräten, Kameras oder LiDAR (Lichtbasierten Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen), die an der Fahrzeugfront montiert sind, überwacht das System kontinuierlich die Straße. Es analysiert in Echtzeit den Abstand und die relative Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs sowie anderer potenzieller Hindernisse wie Fußgänger oder Radfahrer. Wenn das System eine rasche Abnahme des Abstands erkennt und ein unmittelbares Kollisionsrisiko berechnet, warnt es den Fahrer. Diese Warnungen können verschiedene Formen annehmen, die oft kombiniert werden, um ihre Wirksamkeit zu maximieren: ein visuelles Signal im Kombiinstrument oder Head-up-Display, ein schriller Warnton und manchmal eine Vibration im Lenkrad oder ein kurzer Bremseingriff (haptische Warnung). Dieses System ist eine entscheidende erste Verteidigungslinie, die dem Fahrer wertvolle zusätzliche Reaktionszeit verschafft, um zu bremsen oder ein Ausweichmanöver einzuleiten. Es ist oft der Vorläufer und unverzichtbare Ergänzung des Notbremsassistenten (AEB), eingreifen kann, wenn der Fahrer nicht auf die Warnung reagiert.
Abstandstempomat (ACC)
Der Abstandstempomat, bekannt unter dem Kürzel ACC (Adaptive Cruise Control), ist ein Fahrerassistenzsystem (ADAS), das eine bedeutende Weiterentwicklung des herkömmlichen Tempomaten darstellt. Während Letzterer lediglich eine feste Geschwindigkeit hält, passt ACC das Tempo des Fahrzeugs intelligent und automatisch an, um einen voreingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Zu diesem Zweck nutzt er an der Front angebrachte, hochentwickelte Sensoren (Radar, Lidar und/oder Kamera), die den Verkehr kontinuierlich analysieren. Wenn das vordere Fahrzeug langsamer wird, steuert ACC eine Verzögerung ein, die bis zur Betätigung der Bremsen gehen kann. Sobald die Fahrbahn frei ist, beschleunigt er wieder, um die Sollgeschwindigkeit zu erreichen. Die fortschrittlichsten Systeme, sogenannte „Stop & Go“-Funktionen, bewältigen sogar vollständige Stopps im Berufsverkehr sowie das automatische Wiederanfahren und bieten so einen unvergleichlichen Komfort bei dichtem Verkehr. Durch die Automatisierung der Abstands- und Geschwindigkeitsregelung entlastet ACC den Fahrer mental, verringert das Risiko von Auffahrunfällen und verbessert den Verkehrsfluss, womit er einen technologischen Grundstein des teilautonomen Fahrens darstellt.
Toter-Winkel-Assistent
Der Toter-Winkel-Assistent, oft mit dem Kürzel BSM (Blind Spot Monitoring) bezeichnet, ist ein grundlegendes Fahrerassistenzsystem (ADAS) für die moderne Fahrzeugsicherheit. Seine Aufgabe ist es, die seitlichen und hinteren Bereiche des Fahrzeugs zu überwachen, die für den Fahrer durch die Rückspiegel oder direkte Sicht unsichtbar sind. Dazu nutzt er ein Netzwerk von Sensoren, typischerweise Nahbereichsradarsysteme, die in den Ecken des hinteren Stoßfängers oder unter den Außenspiegelgehäusen versteckt sind. Sobald ein Fahrzeug (Auto, Motorrad, Lkw) in diesen toten Winkel gerät, warnt das System den Fahrer. Die Warnung erfolgt meist in Form einer Leuchtanzeige, in der Regel ein orange- oder rotes Symbol, das im Außenspiegel auf der entsprechenden Seite aufleuchtet. Betätigt der Fahrer den Blinker zum Spurwechsel, während eine Gefahr besteht, wird die Warnung durch schnelles Blinken der Anzeige verstärkt, oft gekoppelt mit einem akustischen Signal oder einer Vibration im Lenkrad. Die fortschrittlichsten Systeme, die als aktiv eingestuft werden, können sogar einen leichten Gegenlenkimpuls in der Lenkung erzeugen, um das Manöver zu verhindern und eine Kollision abzuwenden. Diese Technologie ist besonders effektiv auf Schnellstraßen und im dichten Verkehr und hat sich zu einem unverzichtbaren Sicherheitsstandard entwickelt, der das Risiko von Unfällen im Zusammenhang mit Spurwechseln deutlich reduziert.