ABS
SécuritéDurchschnittspreis
Inclus
Das ABS, Akronym für das deutsche « Antiblockiersystem », ist ein unverzichtbares Sicherheitsausstattungsmerkmal in modernen Fahrzeugen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung oder auf Fahrbahnen mit geringer Haftung (Regen, Glatteis, Schotter) zu verhindern. Bei einer Notbremsung neigt ein Fahrer instinktiv dazu, das Bremspedal voll durchzutreten, was zum Blockieren der Räder führt. Blockierte Räder haben keine Lenkfähigkeit mehr, wodurch das Fahrzeug zu einem unkontrollierbaren Geschoss wird. Das ABS greift ein, indem es den Bremsdruck an jedem Rad mehrmals pro Sekunde sehr schnell und gezielt moduliert. Das System besteht aus Raddrehzahlsensoren an jedem Rad, einem elektronischen Steuergerät (ECU) und einem Hydraulikblock. Wenn das Steuergerät erkennt, dass ein Rad zu blockieren droht, weist es den Hydraulikblock an, den Bremsdruck zu verringern und dann wieder aufzubauen. Dieser Vorgang, den der Fahrer als Pulsieren im Bremspedal spürt, ermöglicht es, die optimale Haftung zwischen Reifen und Fahrbahn aufrechtzuerhalten. So behält der Fahrer die Fähigkeit, sein Fahrzeug zu lenken, um einem Hindernis auszuweichen, während gleichzeitig der Bremsweg auf den meisten Oberflächen optimiert wird. Das ABS ist in Europa seit 2004 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben und bildet den Grundstein für viele andere Fahrerassistenzsysteme wie ESP und Antriebsschlupfregelung.
Vorteile
- ✓Aufrechterhaltung der Lenkbarkeit während einer Notbremsung
- ✓Verkürzung des Bremswegs auf den meisten Oberflächen (trocken und nass)
- ✓Verbesserung der Fahrzeugstabilität und Verhinderung des Schleuderns
- ✓Technische Basis für andere wichtige Fahrhilfen wie ESP und ASR
Mehr erfahren
{ "translation": "
Was ist das ABS (Antiblockiersystem)?
\nDas ABS oder Antiblockiersystem (aus dem Deutschen) ist ein elektronisches System zur aktiven Sicherheit, das entwickelt wurde, um zu verhindern, dass die Räder eines Fahrzeugs bei einer Vollbremsung oder auf glattem Untergrund blockieren. Es ist seit dem 1. Juli 2004 für alle in Europa verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben und stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Verkehrssicherheit dar. Sein Hauptziel besteht darin, dem Fahrer zu ermöglichen, auch während einer Notbremsung die Lenkkontrolle zu behalten, was mit blockierten Rädern, die nur noch rutschen, unmöglich wäre.
\n\nWie funktioniert das ABS-System?
\nDie Funktionsweise des ABS basiert auf einem schnellen und präzisen Zusammenspiel von drei Hauptkomponenten:
\n- \n
- Raddrehzahlsensoren: Sie sind an jedem Rad (oder manchmal am Differenzial) installiert, messen kontinuierlich die Drehzahl jedes einzelnen Rades und übermitteln diese Informationen an das Steuergerät. \n
- Elektronisches Steuergerät (ECU): Es ist das Gehirn des Systems. Es analysiert die Daten der Sensoren und vergleicht die Drehzahl jedes Rades mit der Gesamtgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Wenn es erkennt, dass ein Rad im Vergleich zu den anderen übermäßig stark abgebremst wird – ein Zeichen für ein bevorstehendes Blockieren –, leitet es die entsprechende Maßnahme ein. \n
- Hydraulikeinheit (oder Modulator): Sie ist in den Bremskreis integriert und in der Lage, den an jeden Bremssattel gesendeten Bremsflüssigkeitsdruck unabhängig zu regeln. \n
Wenn das Steuergerät bei einer Notbremsung den Beginn des Blockierens an einem Rad erkennt, befiehlt es der Hydraulikeinheit, den Bremsdruck an diesem spezifischen Rad kurzzeitig zu verringern, damit es sich wieder zu drehen beginnt. Danach baut es den Druck sofort wieder auf. Dieser Zyklus aus Druckabbau und -aufbau kann bis zu 20 Mal pro Sekunde ablaufen, was viel schneller ist, als ein Mensch es tun könnte. Der Fahrer spürt diesen Vorgang in Form von charakteristischen Vibrationen oder Pulsationen im Bremspedal, begleitet von einem Ratschen. Dies ist das Zeichen dafür, dass das ABS ordnungsgemäß funktioniert.
\n\nWelches sind die konkreten Vorteile des ABS?
\nDie Integration des ABS bietet mehrere wesentliche Sicherheitsvorteile:
\n- \n
- Erhaltung der Lenkfähigkeit: Dies ist der wichtigste Vorteil. Indem das Blockieren der Räder verhindert wird, kann der Fahrer das Lenkrad betätigen, um einem Hindernis auszuweichen, während er gleichzeitig mit maximaler Effizienz weiterbremst. \n
- Optimierung der Bremswege: Auf trockener oder nasser Fahrbahn verkürzt das ABS den Weg, der zum vollständigen Anhalten erforderlich ist. Ein Rad, das an der Blockiergrenze rollt, bietet eine bessere Bremskraft als ein rutschendes Rad. \n
- Erhöhte Stabilität: Durch die Vermeidung des Blockierens, insbesondere an der Hinterachse, verhindert das ABS, dass das Fahrzeug bei einer Bremsung in der Spur ins Schleudern gerät. \n
- Grundlage für andere Systeme: Die ABS-Sensoren sind für die Funktion anderer entscheidender Fahrassistenten unerlässlich, wie zum Beispiel das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), die Antriebsschlupfregelung (ASR oder Traktionskontrolle) und die elektronische Bremskraftverteilung (EBV). \n
Hinweise für eine optimale Nutzung des ABS
\nUm das ABS in einer Notsituation optimal zu nutzen, ist es von größter Bedeutung, den richtigen Reflex zu zeigen. Im Gegensatz zu älteren Fahrzeugen, bei denen man die Bremsen mitunter „pumpen“ musste, muss man beim ABS das Bremspedal mit voller Kraft und kontinuierlich durchtreten, während man den Fuß auf dem Pedal hält. Lassen Sie sich nicht durch das Pulsieren im Pedal und das Geräusch verunsichern; es ist das System, das für Sie arbeitet. Konzentrieren Sie sich auf die Lenkung, um dem Hindernis auszuweichen. Es ist zudem wichtig zu betonen, dass das ABS die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzt. Seine Wirksamkeit hängt direkt vom Zustand Ihrer Reifen und Bremsen ab. Abgenutzte oder unterdruckige Reifen schränken die Leistung des Systems erheblich ein.
Finitions équipées
119 finition(s) proposent cet équipement
Nissan Nissan Evalia
Visia e-NV200 Evalia (Elektro) (2014-2018)
Nissan Nissan Interstar
Basis (1. Generation Interstar) (2010)
Nissan Nissan Interstar
Basis / Fahrgestell (NV400 - 2. Generation Nutzfahrzeuge) (2011-2016)
Nissan Nissan NV200
e-NV200 Visia (2014-2021)
Nissan Nissan Patrol
Raid (Y61) (2010-2012)
Nissan Nissan Pixo
Auslaufmodell / Restbestand Acenta (1. und einzige Generation) (2013)
Nissan Nissan Pixo
Visia (1. und einzige Generation) (2010-2013)
Nissan Nissan Pixo
Visia Clim (1. und einzige Generation) (2010-2013)
Nissan Nissan Primastar
Basis (1. Generation) (2010-2014)
Nissan Nissan Primastar
Business (1. Generation) (2010-2014)
Nissan Nissan Primastar
Combi Life / Passenger Base (2. Generation) (2022-2026)
Opel Opel Agila
Essentia EcoFlex (Agila B) (2010-2012)
Opel Opel Combo
Cargo Base / Kastenwagen Essentia (Combo D Kastenwagen) (2011-2018)
Opel Opel Movano
Essentiel (2. Generation - Movano C) (2021-2026)
Opel Opel Vivaro
Edition (Vivaro B - 2. Generation) (2014-2019)
Peugeot Peugeot 107
Access+ / Entry clim (1. Generation) (2010-2014)
Peugeot Peugeot 107
Blue Lion (1. Generation) (2010-2012)
Peugeot Peugeot 206
Access (206+) (2010-2013)
Peugeot Peugeot 206
Génération (206+) (2010-2012)
Peugeot Peugeot 206
Trend (206+) (2010-2011)
Zugehörige Ausstattung
ESP
Das ESP, oder Electronic Stability Program (Elektronisches Stabilitätsprogramm), ist ein unverzichtbares aktives Sicherheitssystem in modernen Fahrzeugen, das auch als Fahrdynamikregelung bekannt ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Fahrzeug auf dem vom Fahrer gewünschten Kurs zu halten, indem es Haftungsverlust und Schleudern verhindert. Dazu nutzt das ESP eine Reihe von Sensoren (Raddrehzahl, Lenkwinkel, Querbeschleunigung, Gierrate), die kontinuierlich die Übereinstimmung zwischen der vom Fahrer gewünschten Richtung und dem tatsächlichen Verhalten des Autos analysieren. Wird eine Abweichung festgestellt, die den Beginn von Untersteuern (die Vorderachse rutscht weg) oder Übersteuern (die Hinterachse rutscht weg) signalisiert, greift das System innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ein. Es bremst ein oder mehrere Räder unabhängig voneinander ab und kann zudem die Motorleistung reduzieren, um das Fahrzeug wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Seit 2014 für alle in Europa verkauften Neufahrzeuge vorgeschrieben, ist das ESP ein elektronischer Schutzengel, der die Sicherheit bei Ausweichmanövern in Notsituationen, in engen Kurven oder auf glatter Fahrbahn (Regen, Schnee, Glatteis) erheblich erhöht. Es arbeitet synergetisch mit anderen Assistenzsystemen wie ABS und ASR (Antriebsschlupfregelung) zusammen.
Traktionskontrolle
Die Traktionskontrolle, auch unter den Abkürzungen TCS (Traction Control System) oder ASR (Antriebsschlupfregelung) bekannt, ist ein elektronisches aktives Sicherheitssystem, das entwickelt wurde, um den Verlust der Bodenhaftung der angetriebenen Räder eines Fahrzeugs beim Beschleunigen zu verhindern. Durch die kontinuierliche Überwachung der Drehzahl jedes einzelnen Rades mithilfe der ABS-Sensoren erkennt das System, wenn ein oder mehrere Räder beginnen durchzudrehen, das heißt, sich schneller als die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit zu drehen. Wird ein Durchdrehen festgestellt, greift das Steuergerät des Systems innerhalb weniger Millisekunden ein, um die Haftung wiederherzustellen. Dazu kann es auf zwei oft kombinierte Weisen reagieren: entweder durch Reduzierung des an die Räder übertragenen Motormoments (durch Eingriff in die Kraftstoffeinspritzung oder die Zündung) oder durch Ausüben eines leichten Bremsdrucks auf das oder die durchdrehenden Räder. Dieser Prozess ermöglicht es, das Drehmoment auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung zu übertragen und eine optimale Traktion zu gewährleisten. Die eng mit dem ESP (Fahrdynamikregelung) verbundene Traktionskontrolle ist heute eine unverzichtbare Serienausstattung, die die Sicherheit und Stabilität des Fahrzeugs erheblich verbessert, insbesondere auf glatten Fahrbahnen bei Regen, Schnee oder Eis.
Notfall-Bremsassistent
Der Notfall-Bremsassistent (NBA), im Englischen auch als EBA (Emergency Brake Assist) bekannt, ist ein aktives Sicherheitssystem, das den Fahrer in kritischen Situationen dabei unterstützen soll, die maximale Bremskraft aufzubringen. Dieses System analysiert kontinuierlich die Geschwindigkeit und Kraft, mit der der Fahrer das Bremspedal betätigt. Wenn es eine schnelle und plötzliche Betätigung erkennt, die für eine Notbremsung charakteristisch ist, interpretiert der NBA dies als Wunsch des Fahrers nach einem sofortigen Anhalten. Er erhöht daraufhin sofort und automatisch den Druck im Bremskreislauf bis zur Ansprechschwelle des ABS, selbst wenn der Fahrer das Pedal nicht vollständig durchgetreten hat. Das Hauptziel besteht darin, die menschliche Reaktion auszugleichen, die in Notsituationen oft darin besteht, nicht mit ausreichend Kraft zu bremsen. Durch die Gewährleistung einer optimalen Verzögerung von den ersten Momenten an trägt der NBA dazu bei, den Anhalteweg erheblich zu verkürzen, wodurch Kollisionen vermieden oder deren Schwere drastisch verringert werden können. Dieses System arbeitet in perfekter Synergie mit dem ABS (das ein Blockieren der Räder verhindert) und dem ESP (das die Fahrstabilität erhält) und bildet somit ein wesentliches Trio für die moderne aktive Sicherheit.
ASR
Das ASR (Anti-Schlupf-Regelung) ist ein wesentliches aktives Sicherheitssystem moderner Fahrzeuge. Es wurde entwickelt, um das Durchdrehen der Antriebsräder beim Beschleunigen zu verhindern, und gewährleistet eine optimale Traktion unabhängig von der Fahrbahnhaftung. Das eng mit dem ABS (Antiblockiersystem) und dem ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) verbundene ASR nutzt für seine Funktion dieselben Raddrehzahlsensoren. Wenn das System erkennt, dass sich ein oder mehrere Antriebsräder schneller als die nicht angetriebenen Räder drehen – ein Zeichen für Haftungsverlust –, greift es sofort ein. Seine Wirkung kann sich auf zwei, oft kombinierte Weisen zeigen: durch das Aufbringen eines leichten Bremsdrucks auf das durchdrehende Rad, um das Drehmoment auf das Rad mit der besseren Haftung zu übertragen, und/oder durch die Reduzierung der Motorleistung über das Motorsteuergerät. Dieser schnelle und präzise Eingriff ermöglicht es dem Fahrer, beim Anfahren auf glattem Untergrund (Regen, Schnee, Glatteis) oder bei starkem Beschleunigen am Kurvenausgang die Kontrolle über sein Fahrzeug zu behalten. ASR gehört heute bei nahezu allen Neufahrzeugen zur Serienausstattung und trägt maßgeblich zur Unfallverhütung bei.
EBD répartition de freinage
L'EBD (Electronic Brakeforce Distribution), ou Répartiteur Électronique de Freinage en français, est un système de sécurité active essentiel qui complète l'action de l'ABS (système antiblocage des roues). Sa fonction principale est de moduler et d'optimiser la force de freinage appliquée à chaque essieu, voire à chaque roue, en fonction des conditions de conduite. Contrairement aux anciens répartiteurs mécaniques, l'EBD utilise des capteurs électroniques pour analyser en temps réel des paramètres tels que la charge du véhicule (nombre de passagers, bagages), l'adhérence de la route et la décélération. En fonction de ces données, un calculateur ajuste la pression hydraulique envoyée aux freins avant et arrière. Lors d'un freinage appuyé, le poids du véhicule est transféré vers l'avant, délestant l'essieu arrière. L'EBD réduit alors la force de freinage sur les roues arrière pour éviter leur blocage prématuré, tout en maximisant la pression sur les roues avant qui supportent le plus de charge. Ce processus garantit une décélération plus stable, plus courte et plus contrôlée, améliorant considérablement la sécurité globale.